Inhalt abgleichen

Begeistern und nachdenklich machen — Das Jüdische Museum im Jahr seines Gründungsjubiläums

Garten des Exils [Foto: Jens Ziehe © Jüdisches Museum Berlin]

Die Lindenstraße, nicht die Fernsehserie, sondern die Straße im Berliner Stadtbezirk Kreuzberg, ist weltberühmt, seit der amerikanische Architekt Daniel Libeskind dort seinen architektonischen Blitz hat einschlagen lassen.

Zeitlos schön — Fotografien von Vincent Peters in Berlin

Natalia Vodianova [© Vincent Peters]

Seine Bilder erscheinen in den großen Hochglanzmagazinen auf der ganzen Welt. Er hat Topmodels, Popstars und Schauspielerinnen abgelichtet.
Ganze Fotostrecken von Vincent Peters füllen unter anderem die Elle, GQ und Vogue. Star- und Modefotografie ist schon lange nicht mehr bloße Werbung für den Moment. An dem fotografischen Werk von Vincent Peters ist erkennbar, wie diese sich als eigenständige Kunstform etabliert hat, die sorglos jeden Trend überlebt, ohne an Attraktivität zu verlieren.

Berlin-Macher W. Michael Blumenthal

In Berlin zu Hause, Amerikaner im Herzen: W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums zu Berlin [Foto: Sönke Tollkühn]

Hier, sagt W. Michael Blumenthal, hier – gemeint ist Deutschland – sei er fast zu Hause. Seine Heimat aber sei Amerika. Mehr noch: „Ich war schon Amerikaner, bevor ich überhaupt angekommen war“, erinnert sich der Direktor des Jüdischen Museums zu Berlin.

Volk unter Bäumen

Fotowettbewerb „Ohne ihn...“, Platz 5 im Monat September: „Ohne ihn... wird um jeden Baum gekämpft“ [Foto: bl]

Der deutsche Beitrag zum Internationalen Jahr der Wälder bündelte sich in rund fünftausend Veranstaltungen und Aktionen unter dem Motto „Entdecken Sie unser Waldkulturerbe“. Der besonderen Beziehung der Deutschen zum Wald widmet sich eine umfangreiche Ausstellung des Deutschen Historischen Museums.

Die große Erfindung der Frau Bentz

[Foto: © Melitta]

Die Espressomaschine scheint heutzutage der Goldstandard in Sachen Kaffeezubereitung zu sein. Jeder, der auf sich hält, nennt einen derartigen Apparat sein eigen. Doch sind die Gäste aus dem Haus, halten viele der guten alten Filtertüte die Treue. „Es geht einfach schneller und schmeckt“, so die Meinung der Filterkaffeefreunde.

Die Erfindung des Raumes

Ende Oktober lief an vier Messetagen die erste Berliner Designmöbelmesse Qubique auf dem Flughafengelände Tempelhof. Mehr als 15 000 Besucher kamen zur Trendshow.
Das Bild zeigt die derzeit größte OLED-Installation der Welt von der Firma LABME

Nein, keine Kronleuchter, keine lederbezogenen Sideboards und nur vereinzelt ein Hirschgeweih aus Sperrholz. Dafür leuchten in filigraner Schönheit an endlosen Schnüren hängende Glaskugellampen und tauchen einen schroffen Raum, wie es ein Flugzeughangar ist, in Poesie. Die Teppiche im Vintage-Stil des Bochumer Designers Jan Kath werben in einer Umgebung aus Beton und Eisen für die exklusive Schönheit und haptische Qualität des Handgeknüpften und bilden eine Brücke zwischen Trenddesign und Klassik.