Page 46 - Berlin vis-à-vis - Nr. 71 - Sommer 2017
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| KULTUR






                  HIER MUSS NICHTS





































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                        Von Martina Krüger

                        Da wo Berlin am dichtesten ist – zwischen S-Bahn, Kneipen, Straßenbahn, umherirrenden Touristen und for-
                        schen Radfahrern, am Hackeschen Markt –, da hat die Gasag ihren Firmensitz und sich passend zum Quartier
                        einen Kunstraum eingerichtet. Vom Eingangsbereich des Bürohauses, zwischen Counter und den Plätzen für
                        Kundengespräche, führt ein Durchgang in die Kunstwelt.
                        Das Berliner Unternehmen versorgt seit 170 Jahren die Stadt mit Energie und verfolgt seit einigen Jahren
                        ganzheitliche Energiekonzepte. Als Sponsor und Unterstützer der Kunst und Kultur hat sich die Gasag längst
                        einen Namen gemacht. Sie lobt den Berliner Opernpreis aus, stiftet gemeinsam mit dem Grips-Theater den
                        Berliner Kindertheaterpreis. Und seit drei Jahren ist der Kunstraum in Betrieb.
                        Der Gedanke, dass ein Energieunternehmen Kunst fördert, scheint im weitesten Sinne folgerichtig. Schöpft
                        man nicht auch aus Kunst Energie?
                        Birgit Jammes ist zuständig für das Sponsoring des Unternehmens und die Kulturformate. Sie sagt, dass die-
                        ser Kunstraum für alle Künstler offen ist, die sich mit dem Thema Urbanisierung auseinandersetzten, das





















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