Page 19 - Berlin vis-à-vis - Nr. 71 - Sommer 2017
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häusern in Berlin einschränken. Brau-  Die Diskussion um die Neugestaltung   bebauung des Tempelhofer Feldes
                  chen wir weniger oder mehr Hochhäu-  des Alexanderplatzes verläuft zwi-  nicht weiter in die Stadtentwicklung
                  ser?                              schen Nostalgikern und Modernisten.   einzubeziehen. Sollte der BER tat-
                  In Zeiten, in denen die Bodenpreise in   Welche Lösung gibt es?    sächlich in absehbarer Zeit eröffnen,
                  Berlin geradezu explodieren, sind die   Der BDA Berlin vertritt hierzu keine   ist auch die Nachnutzung für TXL als
                  Planung und der Bau von Hochhäusern   einheitliche Meinung und das ist   eines der größten freien Baufelder in
                  ein probates Mittel, den immensen   auch gut so! Wir sind ein liberaler Ver-  Berlin sicherlich interessant. Im Üb-
                  Kos tensteigerungen entgegenzuwirken.   ein und respektieren die Meinung und   rigen glaube ich nicht an die aktuell
                  Es liegt doch in der Natur der Sache,   die Auffassung anderer. Diskurs ist   prognostizierten  Wachstumszahlen
                  dass ich möglichst dort neu baue, wo   immer gut und wir freuen uns, dass   von Berlin. Wir können die Stadtent-
                  schon Infrastruktur wie öffentlicher   viele unserer Mitglieder sich aktiv an   wicklung ein wenig gelassener ange-
                  Nahverkehr, Straßen, aber auch öffent-  den Gesprächen beteiligen.  hen als bisher und auf gute Architek-
                  liche Einrichtungen vorhanden sind.                                tur achten. Die steht dann wenigstens
                  Dort sollte möglichst viel Neubau zuge-  Welche Fläche würden Sie als Archi-  die nächsten 100 Jahre.
                  lassen werden. Im Übrigen steht das   tekt Andreas R. Becher in den kom-
                  schon im § 1 des Baugesetzbuchs: Wir   menden Jahren beplanen?     Danke für das Gespräch.
                  haben mit unseren Baufl ächen  spar-  Berlin hat noch so viele Baureserven,
                  sam umzugehen und unnötigen Flä-  davon können andere Städte wie Lon-                   David Eckel
                  chenfraß zu vermeiden. In die Stadt ge-  don oder Paris nur träumen. Ich halte
                  hören gemischt genutzte Hochhäuser!  es für einen großen Fehler, die Rand-









            Barbarossaplatz   Berlin-Schöneberg




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                                                                                             30
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