Auf ins Victoriahaus

Nach zwölf Jahren ist das Victoriahaus mit einer der weltweit wichtigsten Wasserpflanzen-Sammlungen zurück [Foto: © K. Schomaker, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin]

Zusammen mit Hunderten weiteren tropischen Sumpf- und Wasserpflanzen ist die Riesenseerose Victoria wieder in der Gewächshausanlage des Botanischen Gartens zu sehen. Das Victoriahaus wurde Mitte Juni nach denkmalgerechter und energetische Grundsanierung mit einem Festakt wiedereröffnet.

„Die energetische Sanierung der Gebäude ist eine zentrale Säule für effektiven Klimaschutz. Beim Victoriahaus werden Energiebedarf, Energiekosten und die CO2-Emissionen signifikant sinken. Damit ist der Botanische Garten für die Zukunft deutlich besser aufgestellt“, sagte Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Ermöglicht wurde die Grundsanierung mit Mitteln des Landes Berlin, des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms II sowie Eigenmitteln der Freien Universität Berlin.

Das über 100 Jahre alte Victoriahaus ist seit jeher ein Publikumsmagnet – mit über 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent gehört es wohl zu den faszinierendsten Schaugewächshäusern des Botanischen Gartens Berlin. „Von der Riesenseerose Victoria bis zur kleinsten Blütenpflanze der Welt vermittelt das Victoriahaus die Vielfalt der Wasserpflanzen“, erläutert Prof. Dr. Thomas Borsch, Direktor des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin.

Die spektakulären, bis zu zwei Meter großen Schwimmblätter der Riesen­seerose Victoria und ihre bis zu 30 Zentimeter großen Blüten sind ein besonderes Highlight.

 

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