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Kultur

Hauptsache Menschen

25 Jahre DDR [Fotos: © Helga Paris. Quelle: ifa]

Helga Paris ist als Fotografin eine große Dokumentarin. Ihre in der Akademie der Künste gezeigten fast malerisch wirkenden Schwarzweißbilder aus 43 Jahren sind poetisch und erwecken Anteilnahme beim Betrachter.

Die Akademie der Künste in Berlin wird in diesem Herbst und Winter Fotografien von Helga Paris ausstellen. 275 Werke der 81-jährigen, allesamt in Schwarz-Weiß, umfassen einen Zeitraum von 43 Lebens- und Arbeitsjahren: Eindringliche und berührende Aufnahmen aus den Jahren 1968 bis 2011 spiegeln eine scheinbar endlos andauernde ostdeutsche Nachkriegszeit wider: Während im Westen bereits verkehrsfreie Fußgängerzonen die Innenstädte lahm legen, versinken Städte wie Halle in marodem Grau. Ob Metzger oder Literat, Helga Paris‘ Protagonisten posieren nie. Der von ihr eingefangene Ausdruck in den Gesichtern scheint für den Moment die Zeit anzuhalten.

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Vordenker, Feldforscher, Visionär

links: Alexander von Humboldt, dargestellt in Venezuela am Orinoko, Gemälde von Friedrich Georg Weitsch [Foto: Karin März]; rechts: Von 1799 bis 1804 bereisten Alexander von Humboldt und sein Weggefährte Aime Bonpland das heutige Venezuela, Kuba, Kolumbien, Ecuador, Peru, Mexiko und die Vereinigten Staaten. Während dieser Zeit sammelten sie tausende von Pflanzen, trockneten sie und schickten sie für weitere Untersuchungen nach Europa [Fotos: Reinhard Wahren]

Der universell denkende Naturforscher Alexander von Humboldt ist so aktuell wie keine andere bedeutende historische Persönlichkeit. Im ausgehenden Berliner Biedermeier fast vergessen, ist sein Naturverständnis heute näher denn je.

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