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Ausflug in die Calauer Schweiz – Mit dem Rad zum Plinsen essen

Die etwa 35 Kilometer lange Rundtour im Naturpark Niederlausitzer Landrücken führt vorbei an Quellen, Mooren und Teichen zu den Plins-Dörfern und nach Altdöbern [Foto: Claudia Donat]

Die Schweiz ist in Brandenburg: Neben der Märkischen und der Ruppiner Schweiz ist die Calauer Schweiz die wohl weniger bekannte. Der Brandenburger freut sich eben über jeden Hügel und feiert ihn mit alpiner Begrifflichkeit. Beispielhalft dafür sind auch die Glindower Alpen. Wenn es nun auf eine Fahrradtour durch die Calauer Schweiz geht, braucht es kein Mountainbike, ein normales Tourenrad reicht völlig. Nur etwa 80 Höhenmeter sind zu überwinden, und auch die Strecke ist insgesamt gut befahrbar.

Eine soziale Skulptur

Auf dem Sockel des 1950 abgerissenen Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals wird die die 50 Meter breite und 20 Meter tiefe begehbare Schale gebaut [Abb.: © Milla & Partner]

Vor dem künftigen Humboldt Forum im Berliner Stadtschloss wird bald das Einheitsdenkmal „Bürger in Bewegung“ stehen. Am 19. Mai 2020 begannen endlich die Bauarbeiten für das Freiheits- und Einheitsdenkmal, so verkündete es die Kulturstaatsministerin im 30. Jahr der Deutschen Einheit für die Bundesregierung. Und am 28. Mai ließ Monika Grütters gemeinsam mit den ehemaligen Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und Wolfgang Thierse sowie den Architekten Sebastian Letz und Johannes Milla von Milla & Partner den symbolischen Spatenstich auf der Berliner Schlossfreiheit öffentlich vollziehen. In ihrer Ansprache sagte sie: „Mit dem Freiheits- und Einheitsdenkmal erinnern wir an die Zivilcourage von Menschen, die ihre Stimme für demokratische Freiheitsrechte erhoben. Die Einheit Deutschlands und ein geeintes Europa wären ohne ,Bürger in Bewegung‘ geblieben, was sie lange waren: utopisch anmutende Hoffnungen für eine ferne Zukunft. Die Erinnerung an die Friedliche Revolution verdient deshalb einen prominenten Platz im Herzen der deutschen Hauptstadt.“

Stadt

Eine Ruine voller Zartlichkeit

(oben) Kunst auf dem Land im einstigen Adelssitz Schloss Lieberose – (mitte) José Noguero vor seiner Wandinstallation – (unten) Künstlerin Leiko Ikemura – (rechts) Installationsansicht Gregor Hildebrandt, Säule, Filme für Brancusi, laser disk [ Fotos: © Jan Brockhaus]

Käme bei Alice im Wunderland auch eine Kunstausstellung vor, sähe sie ungefähr so aus wie der diesjährige „Rohkunstbau“ auf Schloss Lieberose. Das Brandenburger Festival „Rohkunstbau“ lässt zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler die Räume verwunschener Ruinen bespielen. Die diesjährige Auflage im Schloss Lieberose ist besonders gut gelungen. 

Berliner Plätze: Der Arnswalder Platz

Gigantischer Brunnen mit Figuren aus rotem Gestein [Foto: Berlin vis-à-vis]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze? Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: der Arnswalder Platz

Fit und gesund: Der Bauch ist Kopfsache

Abbs.: istockphoto.com, DrAfter123; shutterstock.de, Introwiz1

Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt übergewichtig. Die verordneten Bewegungseinschränkungen in den vergangenen Monaten und der Rückzug in die heimische Küchen hat das Problem noch verschärft. Es stellt sich die Frage, wie man das Übergewicht am besten in den Griff bekommen kann.

Arte Povera aus Bayern

Mit einer einfachen und alten Papiertechnik lassen sich ganze Räume verwandeln [Foto: Andreas Hoernisch Photographie ]

Die Münchner Kostümbildnerin Eva Kantor schmückt nach Art der Decoupagen Möbel und Accessoires kunstvoll mit Motiven aus Papier. Es ist schon eine kleine Weile her, da bekam Eva Kantor einen alten Medizinschrank geschenkt. Da die sympathische Frau mit den Locken immerzu Schönes mit ihren Händen schafft und zudem mit einer ausgeprägten künstlerischen Begabung gesegnet ist, stand dem praktischen Schrank eine Verwandlung bevor. Eva Kantor verpasste ihm ein farbenfrohes papiernes Innenleben mit Che-Guevara-Motiven, beklebte ihn rundum mit Blütenbildern und strich ihm die Füße rot an. Am Ende überzog sie sein neues freches Kleid mit klarem Lack. Fertig war die Decoupage.