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Gloria Berlin

Das künftige Gebäudeensemble am Kurfüstendamm 12–15 zwischen dem Breitscheidplatz und der Joachimsthaler Straße: Für eines der geplanten Geschäftshäuser wurde der denkmalgeschützte Gloria-Palast am Kurfürstendamm 12 abgetragen. Das Kino hatte bereits 1998 geschlossen. Das Baudenkmal (links) aus dem Jahr 1889 wird nach Plänen der Architekten Petra und Paul Kahlfeldt saniert und restauriert [Abb.: CENTRUM Gruppe]

Bis 2020 entstehen drei Geschäfts- und Bürohäuser am Ku’damm an der Stelle des einstigen Gloria-Palasts. Das bedeutende Filmtheater bestand von 1925 bis 1998.  Vor zwei Jahren wurde das Gebäude nach vielen Debatten abgerissen. Jetzt hat die Centrum Gruppe Grundsteinlegung für ihr Gebäudeensemble „Gloria Berlin“ gefeiert.

Stadt

Funktionell und schön

Der klassizistische Bau ist eine Erweiterung des dahinter gelegenen Pergamonmuseums. Er erhebt sich auf einem hohen Betonsockel direkt an der Uferkante des Spreekanals. Zum Wasser hin erstreckt sich eine Kolonnade, die in moderner Form die Architektur der Insel aufgreift. [Foto: © Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects]

Mit der James-Simon-Galerie erhält die Museumsinsel ein zentrales, multifunktionelles Empfangsgebäude für alle fünf Museen.

Den Schöpfer des Alten Mueums, Karl Friedrich Schinkel, hätte es sicher gefreut, in nächster Nähe seines Bauwerks den Eingang zu einer ganzen Museumswelt zu finden, die seine Nachfolger mit der Museumsinsel geschaffen haben. Museen und Galerien zum Schauen und Entdecken für alle, das war seine Vision.

Stadt

In Hülle und Fülle - Textildekore und alte Techniken

[Fotos: iStock.de/ StoHelit, shutterstock.de, shutterstock/Bild-ID: 784697704]

Blauweiß leuchten Kissen, Bettzeug, Vorhänge in der Eingangshalle eines großen Einrichtungshauses. Großflächige Farbverläufe laden dazu ein, im Blau zu schwelgen. Blauweiß ist ein traditioneller Farbklang, der mit bäuerlichem Blaudruckdekor, einer seit dem Mittelalter in Deutschland bekannten Druck- und Färbetechnik, so manches Hoch erlebte. Der Färberwaid, auch Deutscher Indigo genannt, wurde schon im Altertum in Europa als Färberpflanze kultiviert. 

La dolce vita in Brandenburg

Innenhof des des Belvedere auf dem Pfingstberg [Foto: © SPSG Leo Seidel]

Vergessen die Zeiten, in denen Potsdam für preußischen Militarismus und die dazugehörigen Tugenden stand. Heute versprüht Brandenburgs Hauptstadt vielmehr italienisches Flair.

In Potsdam lässt es sich leben. La Dolce Vita. Wer braucht die Garnisonkirche zurück, mag auch mancher Einwohner denken. Viel mehr hat das neue Palais Barberini seinen Teil zum neuen Lebensgefühl beigetragen. So geht die Italien-Sehnsucht schon auf Friedrich II. zurück. Nach italienischen Stichen ließ er die Gebäude am Alten Markt 1771/72 nachbauen. Das Museum Barberini ist bekanntermaßen eine Adaption des römischen Palais Barberini. 

Sparsame Gestik und ein exakter Scheitel

Die weißen Handschuhe sind unentbehrliches Markenzeichen der Snooker-Schiedsrichter [Foto: nemschok-en]

Der Berliner Student Marcel Eckardt ist Schiedsrichter im Snooker. In der Sportart gibt es keine deutschen Spitzenathleten.

„Pool-Billard, das ist meine Leidenschaft“, sagt Marcel Eckardt, der an einem der zwölf grünen Tische eine bunte Kugel nach der anderen in die Löcher versenkt. „Ich bin so oft wie möglich hier“, so Eckardt, denn der Bata Club biete die besten Voraussetzungen und habe auch die besten Tische in ganz Berlin. 

Sport

Generation E

VW I.D.3 [Foto: Volkswagen]

Noch nicht ganz verhallt ist „Generation Golf“: Der Titel des 2000 erschienenen Bestsellers von Florian Illies über die zwischen 1965 und 1975 geborene Generation, die im Buch als die erste Generation dargestellt wird, die weitgehend unpolitisch agiere und Mode- und Markenbewusstsein sowie Egoismus und Hedonismus zur Norm erhebe. Namens- und maßstabgebend war der Golf von Volkswagen, ein bis heute akzeptiertes und massentaugliches Qualitätsauto.