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C/O Berlin präsentiert Werke von Susan Meiselas

Pebbles mit Enzo und Tina am Carmine Street Pool, Little Italy, New York, 1978 [Foto: © Susan Meiselas / Magnum Photos]

Das C/O Berlin stellt mit der Retrospektive „Susan Meiselas. Mediations“ das über 50 Jahre entstandene Werk der Magnum-Fotografin erstmals in Deutschland vor – von frühen Porträts ihrer direkten Umgebung über intime Aufnahmen von Stripperinnen bis zu ikonisch gewordenen Bildern aus Krisen- und Konfliktgebieten. Mit ihren oftmals als Langzeitstudien angelegten Arbeiten umfasst die US-Amerikanerin ein breites Spektrum an Themen und Ländern und erzeugt Aufmerksamkeit für Minderheiten und kriegerische Auseinandersetzungen, die von der Weltöffentlichkeit häufig übersehen werden.

Magazin

Nordische Märchen

Klaus Haapaniemi ist Finnlands aufregendster Gestalter. Seine Dessins für Mode und Interieur sind märchenhafte Suchbilder [Foto: Klaus Haapaniemi & Co.]

Die finnische Mythologie besagt, dass die Welt aus den sieben Eiern eines Entenvogels entstanden ist, die auf den Knien der Göttin der Lüfte Ilmatar abgelegt wurden, herunter fielen und im Urmeer zerbrachen. Mindestens so phantasievoll sind die Dessins des finnischen Designers und Illustrators Klaus Haapaniemi. Ob auf Seide, Papier oder Porzellan – all seine fabelhaften Tiere, Pflanzen und Formen sind von der Natur inspiriert. Jedes Muster ist ein nordisches Märchen.

Kultur

Glanzvolles Understatement

Foto: © Bolia

Im dritten Jahr der Pandemie fühlt sich das Leben für sehr viele Menschen nicht gerade behaglich an. Es zehrt an den Nerven. Vor allem deshalb haben sich Interieurdesigner auf Sanftheit, weiche Formen, warme Farbtöne, ein ruhiges Ambiente, Natürlichkeit – und Eleganz festgelegt. Golden soll es schimmern! Mal in opulenter Entfaltung, ganz Glamour. Ein Hauch „Golden Twenties“. Dann wieder als glanzvolles Understatement.

Smart bauen, sanieren und leben mit moderner Gebäudetechnik

Energie aus der Luft, der Erde oder aus der Sonnenstrahlung zu erzeugen, macht uns unabhängig [Foto: Orlando Florin Rosu, stock.adobe.com]

Was benötigt ein Gebäude, um gut zu funktionieren, und wie kann man Funktionen wie Heizung, Kühlung, Beleuchtung nachhaltig gestalten? Wie können technische Anlagen oder Datennetze in einem Gebäude über lange Zeit aufrecht erhalten werden? Ob Wohnung, Büro- oder Industriekomplex – es ist die Gebäudetechnik, die einen Bau erst nutz- und haltbar macht. Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Anlagenmechaniker SHK und Mechatroniker für Kältetechnik planen und installieren gebäudetechnische Anlagen und Einrichtungen. Sie sind Klimaschützer, denn es werden technische Anlagen gebaut, die mit Hilfe regenerativer Energien massiv CO2 einsparen und somit zum Umweltschutz beitragen. Trotzdem fehlt es in diesem so attraktiven Beruf, der klassisches Handwerk und moderne Technik perfekt verbindet, an Nachwuchs – auch bei dem Potsdamer Traditionsunternehmen ST Gebäudetechnik.