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Stadt

Berühmte Sonntagsgäste

Theateraufführung [Abb: Galerie Mutter Fourage, Berlin]

Neukladow an der Havel war einst der Pilgerort für alle, die in der Berliner Kultur Rang und Namen hatten.

Man braucht heute schon sehr viel Fantasie in Kladow. Was sich auf dem Gutshof vor 100 Jahren abspielte und welcher Zauber von dem Ort ausging, ist nur noch zu erahnen. Geblieben sind das historische Herrenhaus und die überaus reizvolle Lage am Großen Wannsee inmitten eines Landschaftsparks mit altem Baumbestand. Das klassizistische Gutshaus erhebt sich 15 Meter über dem See und ist schon sichtbar, wenn man von Wannsee mit der Fähre kommt. Von der Anlegestelle sind es gute zehn Minuten Fußweg.

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Standort Schönefeld

Büros mit Flughafen- und Regionalbahn-Anbindung [Abb.: HPP Architekten - Bloomimages]

Gehalt, Stimmung im Team, Verantwortungsbereich – alles wichtige Aspekte bei der Jobzufriedenheit. Aber nach Aussage der Immobilienexperten von Colliers spielt noch ein weiterer Faktor eine große Rolle bei der Mitarbeiterzufriedenheit: Die Art und Lage des Büros.

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Eine für alle

Fast zu jeder Tages- und Nachtzeit bilden sich regelmäßig Schlangen vor der gefragtesten Currywurst-Bude in Berlin. Imbissstand Curry 36 am Mehringdamm [Foto: Ina Hegenberger]

Die Geschichte begann 1980 ganz unspektakulär, als Lutz-Michael Stenschke, 24-jährig, zusammen mit seiner Frau den Holzwagenimbiss Wurstmaxe am Mehringdamm 36 kaufte. Der Student wurde zum Unternehmer. „Natürlich passierte das fließend“, sagt er, „erst versucht man, selbständig Geld zu verdienen, dann wird die Arbeit immer mehr und man braucht Mitarbeiter. Außerdem hatte ich schon zuvor tageweise in einer Markthalle Würste verkauft, als das Angebot mit dem eigenen Imbiss kam.“ Bis heute hat er seine Entscheidung nicht bereut. Vom Mehringdamm aus wurde Curry 36 weltberühmt. Wie ihm das gelungen ist? Stenschke hat keine Ahnung. Vielleicht, wegen des „guten Brandings“. Oder weil er auf „ehrliche Produkte mit gleichbleibender hoher Qualität“ achtet, wie er erklärt. Er hat nie mit einem Hotelportal oder einem Blogger gesprochen, damit die etwas schreiben.

Stadt für alle

Seit 1999 leiten Eike Becker (Foto) und Helge Schmidt das Büro Eike Becker_Architekten in Berlin. Das Leistungsspektrum umfasst den Entwurf, die Planung und die Ausführung von Bürogebäuden, Hochhäusern, Hotels, Wohnungen und Stadtplanungen [Foto: Ina Hegenberger]

In Berlin muss dichter und höher gebaut werden, um die Wohnungskrise in den Griff zu bekommen. Die Menschen müssen enger zusammenrücken, vor allem, wenn es um Wohnraum in der Innenstadt geht – so Eike Becker. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Berliner Architekten.

Das Experimentierquartier

Das Haus der Statistik ist ein 1970 gebauter Gebäudekomplex für Büros und Gastronomie. Er wurde als Gesellschaftsbau an der Schnittstelle zweier Prestigeprojekte der DDR (Karl-Marx-Allee und Alexanderplatz) von den Architekten Manfred Hörner, Peter Senf und Joachim Härtner entworfen. Gegenüber liegt das prominentere Haus des Lehrers mit der Kongresshalle. Das Haus der Statistik sei ein typischer „Bau aus der zweiten Reihe“, sagt Clemens Weise von der Bauhaus Universität Weimar. Bei einem Vortrag vor Ort berichtet er über seine Baugeschichte. Heute haben die Fenster in den Fassaden keine Scheiben mehr, sie lassen das Gebäude wie eine Bruchbude aussehen. Aber der Abriss, der mal geplant war, ist längst vom Tisch. 46 000 Quadratmeter sind nun frei für neue Nutzungen. [Foto: Berlin vis-à-vis]

Das verfallene Haus der Statistik hat wieder eine Zukunft. Nachdem die DDR-Ruine wieder im Besitz des Landes Berlin ist, sieht ein Konzept vor, das 3 Hektar große Areal am Alexanderplatz in ein gemischtes Quartier ­zu verwandeln. Der Bezirk Mitte zieht an den Standort mit Finanzamt und Rathaus. Wohnungen werden gebaut, und „Experimentierhäuser“ für Kunst und Soziales sollen dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird, sondern anders. Ausprobiert wird aber schon heute – bei laufender Sanierung des Bestandsgebäudes.

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Berliner Plätze: Der Ludwigkirchplatz

Berlins erste katholische Kirche auf einem freien Platz [Foto: Berlin vis-à-vis]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze? Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: der Ludwigkirchplatz

Smart wohnen

Die Wasserstadt Mitte in der Europacity in Berlin, vis-à-vis von Hauptbahnhof und Regierungsviertel. 700 Wohnungen stehen hier kurz vor der Fertigstellung. [Abb.: KAURI CAB Development Berlin GmbH ]

Trotz der Skepsis vieler Menschen gegenüber der Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen schreitet sie mit großem Tempo voran. Eine Mehrheit der Bevölkerung begrüßt jedoch – das belegen Marktforschungsergebnisse – Smart Home Technologien im Bereich des Energiemanagements und des Entertainments als Zugewinn an Lebensqualität. Im weiten Feld der Möglichkeiten des neuen Wohnens entwickelt das Unternehmen KAURI CAB seine Ideen, Geschäftsmodelle und Projekte.

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