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Stadt

Alle sind Touristen

[Foto: © Roman Stetsyk – stock.adobe.com]

Tourismus bleibt ein riesiger Wachstumsmarkt in Berlin. Dies führe aber auch zu Wachstumsschmerzen und Wachstumsgrenzen, sagt Ilse Helbrecht. Die Professorin für Kultur- und Sozialgeografie an der Humboldt-Universität hat mit ihrem Team ein neues Tourismuskonzept für Berlin mit erarbeitet. Wir trafen sie in ihrem Büro in Berlin-Adlershof.

Der Bertolt-Brecht-Platz in Mitte

Das Brecht-Denkmal von Fritz Cremer wurde 1988 eingeweiht [Foto: Berlin vis-à-vis]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Bertolt-Brecht-Platz in Mitte

Lost Place in Plänterwald

Das 45 Meter hohe Riesenrad bleibt als einziges Fahrgeschäft erhalten [Foto: © Christopher Flade]

Zu DDR-Zeiten vergnügten sich jährlich rund 1,5 Millionen Menschen im Kulturpark Plänterwald. Seit seiner Schließung vor fast 18 Jahren verwahrlost der einstige Freizeitpark allmählich. Jetzt gibt es Hoffnung auf einen Neubeginn.

Stadt

Hochhäuser sind keine Lösung für das Wohnungsproblem

Der Plan zeigt mögliche Hochhausstandorte am S-Bahn-Ring. Blick über Bahnhof Südkreuz nach Mitte [Abb.: Nöfer Architekten]

Der Bau von Hochhäusern in Berlin ist ein heftig umstrittenes Politikum. Seit Jahren legen Planer Entwürfe vor, die Debatten entfachen um die Höhe und geeignete Standorte. Die Berliner Architekten Tobias Nöfer und Klaus Zahn fordern einen städtebaulichen Entwicklungsplan. Sie plädieren für ein nachhaltiges Hochhauskonzept und schlagen 25 Standorte entlang des S-Bahn-Rings für eine Bebauung mit Türmen vor.

Zeitsprünge am Weißen See

„Verträumt“ ist nicht das erste Wort, das einem in den Sinn kommt, wenn man an den nordöstlichen Berliner Bezirk Weißensee denkt. Doch ein Spaziergang lohnt sich: Hier zeigt sich Berlin von seiner besten Seite – und verrät sogar ein paar Geheimnisse aus der Vergangenheit. [Foto: AdobeStock.de | 124351228]

Es gibt vieles, was man als Bewohner anderer Bezirke über Weißensee nicht weiß: Weißensee hat Charakter. Weißensee hat eine Vergangenheit als Filmstadt. Weißensee ist grün und großzügig. Mit seinen vielen verschiedenen Baustilen, die anderswo schon glattres­tauriert oder wegsaniert wurden, erzählt es nicht nur charmant vom einstigen Wachstum Berlins, sondern ermöglicht noch ein paar richtige Zeitsprünge in vergangene Epochen. Weißensee ist vielleicht ruhiger als andere Bezirke – doch es ist niemals langweilig.

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Alle können was tun – Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“

Zehn Preise im Gesamtwert von 13 500 Euro, ein Sonderpreis „KiezKlima“ und ein Publikumspreis gingen an Schulen aus ganz Berlin. Fotos l. u. r.: Die präsentierten Elemente vom Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi passen zur thematischen Auseinandersetzung mit dem Klimaschutz und entstammen der Show „Metamorphosen – veränderte Umweltbedingungen verändern uns“ [Fotos: Berliner Energieagentur / Rolf Schulten]

Mit dem Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ fördern Gasag und Senat Schulprojekte zum Thema Klimaschutz. „Mach die Tür zu, schalte das Licht aus“, wer kennt sie nicht, diese mahnenden Worte, einfache Grundregeln zum Energiesparen, mit denen jedes Kind aufwächst und die es nie im Leben vergisst. Wenn sich einige andere Regeln auch so tief über Generationen hinweg einprägen würden, dann wäre es vielleicht besser um die Umwelt bestellt. Zum Beispiel: weniger und mit Bedacht einkaufen oder keine Plastetüten verwenden.

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Neugestaltung mit Höhenlimit

Bereits Anfang der 1990er Jahre wurde eine städtebauliche Lösung gesucht, die, ähnlich wie beim Potsdamer Platz, den Alexanderplatz als östliches Zentrum der Stadt aufwerten sollte. Die Pläne sollen nun bald Gestalt annehmen. [Foto: Berlin vis-à-vis]

Das Jahr 2018 scheint nun die Wende in der lange umstrittenen Hochhausplanung einzuleiten, denn alle Beteiligten, Senatsverwaltung und Investoren, melden sich mit konstruktiven Absichtserklärungen zu Wort und die ursprünglichen Hochhauspläne nehmen erste Gestalt an.

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