Technik trifft Forschung

Dr. Meinolf Pohle, CEO von Schindler Deutschland, (Bildmitte) unterzeichnete den Kooperationsvertrag mit Prof. Dr. Monika Gross, Präsidentin der Beuth Hochschule Berlin bis September 2019 (Vierte von links). [Foto: Schindler]

Schindler Deutschland und die Beuth Hochschule schließen Kooperationsvertrag. Die Beuth Hochschule baut ihre Industriekontakte weiter aus und intensiviert die Zusammenarbeit mit weltweit agierenden Technologieunternehmen.

Nachwuchsförderung ist ein großes Thema. Welche Vorteile sich sowohl für Studierende als auch Unternehmen daraus ergeben, zeigt die Kooperation, die kürzlich zwischen der Schindler Deutschland AG und der Beuth Hochschule für Technik Berlin unterzeichnet wurde. So eröffnet der Vertrag den Wissenschaftlern und Studierenden die Möglichkeit, an Forschungs- und Entwicklungsprojekten mitzuwirken und innovative Themen für praxisorientierte Abschlussarbeiten zu finden oder Praktika auf dem Schindler Innovation Campus am Berliner Standort zu absolvieren.
Gleichzeitig profitiert das Aufzugs- und Fahrtreppenunternehmen von der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Experten.

Kooperation unterstützt zukünftig die Produktentwicklung

Mit dem technischen Fortschritt werden auch Aufzüge ans Internet angeschlossen. Dr. Meinolf Pohle, CEO von Schindler Deutschland, freut sich vor allem auf den Austausch: „Im Zeitalter der Digitalisierung ist die persönliche Begegnung umso wichtiger. Dank der Kooperation holen wir nicht nur Studierende in unser Unternehmen, sondern schicken auch unsere Experten aus der Praxis an die Uni.“

Eine Win-Win-Situation

Von einer Win-Win-Situation spricht Prof. Dr. Kesseler von der Beuth Hochschule: „Das Traditionsunternehmen Schindler ist ein gutes Best-Practice-Beispiel. Denn die Firma hat es geschafft, von traditionellen Techniken kommend, digital vernetzte Produkte aufzubauen, die auf der ganzen Welt eingesetzt werden. Unser Knowhow kann diesen Prozess noch erweitern. Wir stehen daher für einen zukunftsträchtigen Austausch zur Verfügung, von dem auch unsere Studierenden profitieren.“

 

80 - Herbst 2019
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