Artikelliste

Lust auf Garten

Der Lustgarten in Potsdam ist die älteste Gartenanlage der Stadt. Nur liegt sie in einem Transitraum. Der Neubau des Landtags lässt ahnen, wie er einst in das Areal mit Stadtschloss und Marstall eingebunden war. In einem Werkstattverfahren soll der barocke Garten nun wiederhergestellt werden. Allerdings steht dem Vorhaben ein umstrittener DDR-Bau im Weg. 

65 - Winter 2016

Aktivitätszone, Ankerplatz, Lieblingsmöbel

Das Sofa lädt zum Lesen ein, zum Träumen, Lümmeln und Plaudern in fröhlicher Runde und ermöglicht sogar ein Herumtoben. Erwachsene verbringen durchschnittlich vier Stunden pro Tag darauf, Kinder benutzen es vorzugsweise als Trampolin. Das Sofa ist ein Sowohlalsauch-Ding und verfügt über Charme und Weisheit; manche Exemplare überzeugen wahlweise durch Sachlichkeit, Grandezza oder auch Ironie wie das Edelstahlsofa (Foto) des englischen Stahl-Künstlers Ron Arad.

65 - Winter 2016

Das Glück in der Garage

Edel, verspielt, teuer und sinnlich: echte Oldtimer wie dieser Borgward mit Vase am Armaturenbrett. [Fotos: Berlin vis-à-vis]

Ein Grund, sich auf den Sommer zu freuen, ist auch die steigende Wahrscheinlichkeit, im Stadtbild oder auf den Landstraßen rund um Berlin wieder den einen oder anderen Oldtimer bestaunen zu können. Und dabei für einen Augenblick eine kleine Zeitreise zu machen, wenn diese selten gewordenen Pferdestärken, meist gut erhalten und blitzeblank, von ihren Besitzern ausgeführt werden.

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Jenny de la Torre.

65 - Winter 2016

Große Show mit „Goldenem Vorhang“

Den außergewöhnlichsten Auftritt des Abends legte Boris Aljinovic hin. Er zeigt ja hin und wieder auch gerne seine artistischen Fähigkeiten. Den „Goldenen Vorhang“, einen Publikumspreis, den ihm die Wähler des „Berliner Theaterclubs“ als ihrem derzeit beliebtesten Schauspieler zugesprochen haben, holte er sich im Renaissance-Theater durch spektakuläres Abseilen von hoch oben herunter zur Bühne ab. 

65 - Winter 2016
Magazin

Himmel mit Berlin

Das Upper West am Breitscheidplatz wird mit 119 Metern Höhe und 33 Etagen ein Gebäudeensemble mit dem benachbarten Zoofenster bilden. Architekt für den städtebaulichen Entwurf und die Fassadenplanung ist Christoph Langhof, von KSP Jürgen Engel Architekten stammt der Entwurf des Hochhauses. [Foto: Berlin-vis-à-vis]

Berlin ist keine klassische Hochhausstadt. Mit ihrer gründerzeitlichen Blockrandbebauung ist die Hauptstadt in großen Teilen flach, überschaubar und europäisch. Ein Citystädtebau nach amerikanischem Vorbild war historisch nicht möglich und und auch nicht erforderlich.Bald aber muss der Himmel mit Berlin rechnen. Denn der Wind hat sich gedreht, es gibt neue Hochhauspläne. 

Stadt

Sechsmal sechs Tage

Allein die Vorstellung des hochkarätigen Teilnehmerfeldes für das 105. Sechstagerennen in Berlin hatte schon etwas Prophetisches. Super-Sprinter Robert Förstemann und der neue Veranstaltungs-Chef Mark Darbon kletterten für die Fotografen eigens auf einen riesigen Eichentisch. Das symbolisierte nicht mehr und nicht weniger als: Wir wollen weiterhin hoch hinaus mit dieser sportlichen Legende der deutschen Hauptstadt.

65 - Winter 2016
Magazin

Reinickendorf hebt seine Schätze

Während in den letzten Jahren, nein, inzwischen schon Jahrzehnten, die Innenstadtbezirke reihum hip waren und sich vor Zuzug kaum retten konnten, standen die Randbezirke weniger im Mittelpunkt des Interesses. Reinickendorf hat nun begonnen, mit einer Imagekampagne auf sich aufmerksam zu machen. Dabei könnte man meinen, hat dieser Bezirk, der zu 33 Prozent aus Wasser und Wald besteht, nicht unbedingt nötig, um Beachtung zu buhlen. Aber die Bezirksväter sind bemüht, ihren Bewohnern das Leben noch angenehmer zu gestalten.

65 - Winter 2016

eat! mit Berliner Energie

Es den Feinschmeckern oder denen, die es werden wollen, mit einem Festival recht zu machen, ist in Berlin nicht einfach. Scheinbar gibt es hier schon alles, von der Gourmetcurrywurstbude bis hin zum Sternerestaurant, vom rent a cook bis hin zur gelieferten vegetarischen Kochbox. Und doch hat ein Festival Jahr für Jahr nicht nur überzeugt, sondern immer noch etwas obendrauf gesetzt – die eat! berlin.

65 - Winter 2016

Langsamer Neustart

So offensichtlich wie in den Filmen  „Matrix Reloaded“, „Bad Boys II“ „Burn Notice“ (Fernsehserie), in denen ein Cadillac CTS jeweils seinen großen Auftritt hat, ist die Oberklasse-Limousine auf deutschen Straßen kaum auszumachen. In Deutschland wurden beispielsweise 2009 kaum mehr als fünfzig Exemplare verkauft, obwohl General Motors seit 2005 versucht, mit neuen Modellen, wie dem BLS, Escalade oder XRL, wieder langsam Marktanteile zu gewinnen. Seit 2010 lagen die Stückzahlen zumindest im dreistelligen Bereich.

65 - Winter 2016

Schöne neue Golfwelt

Heinrich Bellmann ist zufrieden und blinzelt in den grauen Himmel, dessen tief hängende Wolken Nass von oben androhen. „Ein sehr schöner Platz“, lobt der Pfälzer trotz der fehlenden Sonne. Während eines dienstlichen Aufenthalts in Berlin geht er gern nach Feierabend seinem Hobby Golf nach und erkundet die Plätze mittels Greenfees rings um die Hauptstadt.

65 - Winter 2016
Sport

Seiten