Artikelliste
Bildikonen, die nachwirken
Zu den Freunden und Wegbegleitern von Helmut Newton gehören Guy Bourdin und Angelo Marino. Ihre Arbeiten vereint die neue Gruppenausstellung der Helmut Newton Stiftung unter den Titeln „Image Maker“, „A Gun for Hire“ und „Another Story“.
Das „Zootier des Jahres 2018“ ist die Scharnierschildkröte!
Schildkröten sind weithin bekannte und beliebte Tiere. Doch nur wenige Menschen kennen die hauptsächlichen Ursachen für die Bedrohung vieler Schildkrötenarten: Das Absammeln aus der Natur für den lokalen und internationalen Wildtierhandel macht sie zu einer der gefährdetsten Wirbeltiergruppen.
Neues vom Bücherberg
Man müsste so viel lesen. Aber was?
Susann Sitzler hat sich schon mal durch die aktuellen Neuerscheinungen gewühlt. Hier ihre Empfehlungen.
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Schnee und Gras in Helsinki
Deutscher Ausnahmekünstler
Georg Baselitz, so der Schweizer Journalist Martin Schwander, ist ein deutscher Sonderfall, ein Künstler, der die Konventionen der Zeit herausfordert. Sein Werk wird bis heute kontrovers diskutiert, von der ersten Galerie-Ausstellung in Berlin 1963 bis zur Ausstellung im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 1980, wo der Künstler seine erste, großformatige, aus Holz gehauene und bemalte Figur präsentierte. Die Skulptur, die u. a. in der aktuellen Ausstellung anlässlich seines 80 Geburtstags am 23. Januar zu sehen ist, löste damals einen kulturpolitischen Skandal aus.
Icke und andere Tiere
Er ist wieder zu Hause! Der Löwe „Icke“ wurde 1992 im Zoologischen Garten Berlin geboren und lebte später im Zoo von Kaiserslautern. Nun ist das mächtige Tier zurück in der Hauptstadt – plastiniert in spektakulärer Jagd-Pose. Mit einer Reihe von weiteren tierischen Artgenossen ist es eine der neuen Attraktionen des Menschen Museums am Fernsehturm. Neben Icke können Besucher auch das Innenleben eines ausgewachsenen Yaks erkunden oder am Hunde-Plastinat einen Blick unter das Fell des Menschen besten Freunds werfen.
Weiß oder Weiß
Für den klassischen Purismus gilt, nur wenige Farbtöne werden eingesetzt. Die Formen, ob geometrisch oder organisch, sind prägnant, sie sind wesenhaft ohne Schnurz und Schnörkel. Aber so einfach ist es dann doch wieder nicht.
Kein steriles Geschäftsviertel
Das Gleisdreieck in Kreuzberg ist ein Berliner Mythos und hat seit seiner Entstehung Künstler und Literaten fasziniert. Die ursprüngliche Industrielandschaft mitten in Berlin steht auch für Schnelligkeit und den Wandel der Stadt. Ein großes Areal um das Gleisdreieck besteht aus letzten innerstädtischen Brachflächen. Nun ist eines der größten citynahen Bauprojekte in Planung. Auf 43 000 Quadratmetern, die sich vom U-Bahnhof Gleisdreieck entlang der ICE-Trasse in Richtung Süden erstrecken, sollen sieben trapezförmige Hochhäuser entstehen. Investor ist die Copro-Immobiliengruppe.
Auch scheitern kann gut sein
An der „School of Life“ in Berlin kann man ein besseres Leben lernen: Wenn man bereit ist, sich mit den großen Fragen der Philosophie zu beschäftigen – und mit sich selbst.
Der Hegelplatz in Mitte
Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Hegelplatz in Mitte
Stadt von morgen
Im Jahr 2050 werden laut Experten-Schätzung mehr als zwei Drittel aller Menschen in Metropolen leben. Eine der größten Herausforderungen wird dabei sein, wie es den großen Städten dieser Welt gelingt, die Gestaltungs- und Nutzungsvielfalt zu wahren, also gleichermaßen authentisch wie umweltbewusst und lebenswert zu wachsen. In der Berliner City West hat Helmut Jahn einen Hochhausturm geplant, der verspricht, all diese Anforderungen zu erfüllen.
Im Stadtkern ist die Hölle los
Vergleicht man das Bauen in Berlin mit der Arbeit eines Chirurgen am menschlichen Körper, fällt auf, die operativen Eingriffe konzentrieren sich zur Zeit stark auf das Herz. Berlins Stadtkern wird von Endoskopen durchdrungen, von Klemmen zerdrückt, mit Pinzetten gepiesackt, mit Messern durchschnitten sowieso.
Ratatouille mit Oregano geht immer
Mit Kindern kochen und sie auf spielerische, kreative Weise mit der Verarbeitung von Nahrungsmitteln vertraut machen, das war die Idee von Detlef Untermann. Vor drei Jahren haben er und seine Frau Elly angefangen, für Schüler einer Berliner Grundschule Kochkurse abzuhalten. Aus der Initiative ist seit Ende 2016 ein eingetragener, gemeinnütziger Verein geworden, der ehrenamtliche Kochpaten an Schulen vermittelt. Schirmherr von „Kinder|Kochen“ ist Sterne-Koch Tim Raue.
Im Reich der Schneekönigin
Für Abenteurer bietet die norwegische Reederei Hurtigruten ein spezielles Winterprogramm vor dem Bordgang in Kirkenes am Polarmeer.
Der Papst würde nicht mal ein Navi brauchen. Wenn Franziskus auf dem Petersplatz von Rom in sein Papamobil steigt, muss er einfach der Ausschilderung der Europastraße E 6 folgen. Nach genau 5 102 Kilometern könnte der Heilige Vater das Gefährt in Kirkenes wieder verlassen und mit etwas Geduld das Nordlicht sehen sowie die nahezu unberührte norwegische Winterlandschaft genießen.
Achtung Elch!
In Brandenburg werden immer öfter Elche gesichtet. Mittlerweile gibt es einen Managementplan für die Einwanderer. Es war kaum zu glauben: Im Herbst vergangenen Jahres spazierte ein junger Elch am Stadtrand von Templin durch die Straßen. Zahlreiche private Videos zeugen davon. Das Stadtgebiet hatte sich ihm als einzige Fluchtmöglichkeit geboten. Auf einer nahe gelegenen Obstplantage ließ er sich die reifen Äpfel schmecken und fühlte sich zunehmend gestört. Eine Stadt geriet in Aufregung. Polizei und Feuerwehr wurden eingeschaltet.