abonnieren

Stadt für alle

In Berlin muss dichter und höher gebaut werden, um die Wohnungskrise in den Griff zu bekommen. Die Menschen müssen enger zusammenrücken, vor allem, wenn es um Wohnraum in der Innenstadt geht – so Eike Becker. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Berliner Architekten.

79 - Sommer 2019

Wie Wandern durch die Zeiten

Schon lange bevor der Grand Canyon unter Schutz gestellt wurde, zog er Menschen magisch an: die seit Jahrtausenden in der Gegend lebenden Ureinwohner, die Pioniere und Naturforscher im 19. Jahrhundert und die heutigen  Millionen von Besuchern. Der Grand Canyon National Park wurde vor 100 Jahren gegründet. Die berühmte Schlucht in Arizona empfängt jährlich sechs Millionen Besucher. Wer diese Naturschönheit ungestört erleben will, wandert am  besten hindurch.

79 - Sommer 2019

Bald ist wieder Pflanzzeit

Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten

Über 80 Stauden- und Kräutergärtner sowie Baumschulen aus Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden säumen den fast 1 000 Meter langen Hauptweg quer durch den Botanischen Garten. Neben traditionellen Stauden sind ungewöhnliche Raritäten zu entdecken sowie eine einzigartige Kräutervielfalt, spezielle Zier- und Obstgehölze, aber auch Knollen und Blumenzwiebeln.

79 - Sommer 2019
Magazin

Crossover

Im bosnischen Konjic ist das Möbelschnitzen eine Volkskunst. Skandinavische und englische Gestalter geben den Exponaten der Firma ZANAT einen neuen Auftritt.

Rund vierzig Kilometer südwestlich von Sarajewo in Bosnien-Herzegowina liegt die Stadt Konic in einer Art Korridor in den Falten der Berge. Die Neretva rauscht unter einer alten osmanischen Steinbrücke mitten durch die Ansiedlung und weiter durch das besser bekannte nahe Mostar bis hin zum Adriatischen Meer. Über dem Ort ragt der Prenj als Teil der Dinarischen Gebirgskette. Himalaja des Balkans wird er hier genannt. In der schmalen Ebene am Fluss breitet sich eine Art Industriegebiet aus.

79 - Sommer 2019

Eine für alle

Die Geschichte begann 1980 ganz unspektakulär, als Lutz-Michael Stenschke, 24-jährig, zusammen mit seiner Frau den Holzwagenimbiss Wurstmaxe am Mehringdamm 36 kaufte. Der Student wurde zum Unternehmer. „Natürlich passierte das fließend“, sagt er, „erst versucht man, selbständig Geld zu verdienen, dann wird die Arbeit immer mehr und man braucht Mitarbeiter. Außerdem hatte ich schon zuvor tageweise in einer Markthalle Würste verkauft, als das Angebot mit dem eigenen Imbiss kam.“ Bis heute hat er seine Entscheidung nicht bereut. Vom Mehringdamm aus wurde Curry 36 weltberühmt. Wie ihm das gelungen ist? Stenschke hat keine Ahnung. Vielleicht, wegen des „guten Brandings“. Oder weil er auf „ehrliche Produkte mit gleichbleibender hoher Qualität“ achtet, wie er erklärt. Er hat nie mit einem Hotelportal oder einem Blogger gesprochen, damit die etwas schreiben.

79 - Sommer 2019