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Moore als Klimaschützer

Baumstümpfe werden zur Moorsanierung mit Baggern aus dem Boden geholt [Foto: Justus Meißner]

Intakte Moore binden CO2 und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Viele Berliner Moore haben bereits unter Grundwasserabsenkung und Klimawandel gelitten und werden nun aufwändig renaturiert. Auch sind sie Lebensraum bedrohter Tier- und Pflanzenarten.

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Ab durch Mitte

Anspruchsvolle Tunnelbautechnik: rund 1,6 Kilomter der insgesamt 2,2 Kilometer langen Strecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor entstanden unter Einsatz der speziellen Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ hindurch unter der Spree und dem Spreekanal [Foto: A. Reetz-Graudenz]

Seit Dezember 2020 verbindet die U-Bahnlinie 5 durchgängig die östlichen Stadtbezirke Berlins mit historischer Mitte, Regierungsviertel und Hauptbahnhof. Wer bis zum Dezember letzten Jahres Lust hatte, eine Sightseeing-Tour durch die historische Mitte Berlins zu machen, konnte das etwas angestrengt per Fuß tun oder bequem im Doppeldeckerbus 100. Jetzt gibt es die Möglichkeit, auch die  U-Bahn auf der neuen Teilstrecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor dafür zu benutzen. Dann könnte man unterwegs an drei Stationen aussteigen, um zu den Sehenswürdigkeiten zu gelangen.

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Der Zionskirchplatz

In der Rosenthaler Vorstadt auf dem Veteranenberg [Foto: Ansgar Koreng / CC BY-SA 3.0 (DE) ]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze? Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Zionskirchplatz

Schinkels Bauakademie – Vernachlässigte Architekturikone

Treppenhaus der Bauakademie nach dem Umbau 1873/74, Foto von 1911 [Foto: Königlich Preußische Messbildanstalt ]

Die Vollendung des Schinkelplatzes ist eng mit dem Wiederaufbau der ehemaligen Bauakademie verbunden. Doch trotz gesicherter Finanzierung scheint ein baldiger Baubeginn in weiter Ferne. Die Adresse „Schinkelplatz Nr.1“ stand einst für den zentralen Ort im Zentrum Berlins, der vor allem mit der Schinkelschen Bauakademie verbunden wurde, eingerahmt von Schloss, Bankenviertel und Friedrichswerderscher Kirche. Davor die drei Bronzestandbilder von Karl Friedrich Schinkel, Christian Peter Beuth und Albrecht Daniel Thaer. Der Plan, die 1836 von Schinkel errichtete Bauakademie, die 1962 gänzlich abgerissen war, wieder aufzubauen, existiert seit 2005. Innerhalb von fünf Jahren sollte das historische Bauwerk rekonstruiert werden. Doch die entsprechenden Mittel privat aufbringen zu wollen, erwies sich als zu optimistisch.

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