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Verwerfungen und Chancen einer Metropole – 100 Jahre Groß-Berlin

Prof. Dr. Harald Bodenschatz (Kurator), Christina Gräwe (Co-Kuratorin), Dr. Benedikt Goebel (Co-Kurator), Guido Beermann (Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg), Tobias Nöfer (Vorsitzender AIV), Patrick Zamojski (Berlin 2020 gGmbH), Michael Müller (Regierender Bürgermeister Berlin), Dr. Christoph Krupp (Vorstand BIMA), Dr. Melanie Semmer (2. Vorsitzende AIV), Prof. Dr. h.c. Wolfgang Schuster (Wettbewerbs-Kurator); (v.l.n.r.) [Foto: Till Budde]

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Groß-Berlin hatte der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg e. V. einen offenen internationalen städtebaulichen Ideen-Wettbewerb, „Berlin-Brandenburg 2070“, ausgeschrieben. Entlang von Themenfeldern sollte es um die längerfristige Zukunft der europäischen Metropolregion Berlin-Brandenburg gehen. 55 Beiträge aus dem In- und Ausland wurden eingereicht. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

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Der Zeltinger Platz

Ein Ort zum Falnieren in Berlins Norden [Foto: Berlin vis-à-vis]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze? Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: der Zeltinger Platz

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Goodbye Tegel

Berlin-Tegel war ein Flughafen für Kenner und Fortgeschrittene. Am 8. November 2020 ging der letzte Flug [Foto: Peter Ortner]

Es gibt so viel, was wir an Tegel vermissen werden. Nicht nur architektonisch war der Flughafen Otto Lilienthal einzigartig: 1974 auf dem Gebiet von Tegel eröffnet wurde er im internationalen Flugnetz als TXL bekannt. In der außergewöhnlichen, sechseckigen Anlage des Hauptterminals war Tegel so souverän und elegant, wie es Berlin als Mauerstadt an einigen Stellen sein konnte. Und mit seiner schweren Betonpatina gleichzeitig auch so schroff und bald an manchen Stellen schraddelig, wie es seit jeher auch zum Wesen der Stadt gehört und ihren zähen, verwegenen, sich seiner Sonderstellung bewussten Glamour nährt.

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Theater und Bonbons

Zwischen Oranienburger- und Auguststraße in Mitte verlaufen die idyllischen Heckmann-Höfe mit einem großzügigen Platz mittendrin [Fotos: Julius Wuestefeld]

Berlin überrascht selbst Einheimische immer wieder mit seinen Höfen und Hinterhöfen. Noch den Lärm der Stadt im Ohr, einmal kurz abgebogen, ein Torbogen durchschritten –  schon umfangen den Besucher ein üppiger Garten, eine schöne Backsteinmauer, vielleicht eine Skulptur, interessante Geschäfte, Cafés. Berlins öffentliche Höfe laden zum Flanieren und Shoppen ein, zu Events und zum Verweilen. Es sind wahre Oasen mitten in der Stadt. In loser Folge stellen wir die schönsten vor. Diesmal die Heckmann-Höfe

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Region im Höhenflug

Mit der Eröffnung des Hauptstadtflughafens werde im Südosten Berlins ein Schwergewicht entstehen [Foto: © Ekaterina Zershchikova / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH]

Endlich ist der BER eröffnet, der Schlüssel für eine ganze Region. Auch das nahe Umfeld des neuen Großflughafens verändert sich. Während die Airport City auf dem Flughafengelände schon da ist, wird die „Aero City“ nach den Plänen  Moskauer Architekten wohl eine Vision bleiben. Statt neuer Wohngebiete boomen vor allem Gewerbeflächen.

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