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Stadt

Wilhelmstraße unter Denkmalsschutz: Wie viel Politik war im Spiel?

Umstrittenes Wohnquartier an der Wilhelmstraße [Foto: Detlef Untermann]

An der Entscheidung des Landesdenkmalamt Berlin, das Wohnquartier an der Wilhelmstraße in Mitte unter Denkmalschutz zu stellen, scheiden sich weiter die Geister. Auch die zeitliche Nähe der Entscheidung zur Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl nährt sogar bei Kunsthistorikern den Verdacht, dass nicht zuletzt politische Gründe eine Rolle für die Unterdenkmalschutzstellung gespielt haben.

ZUKUNFT I BAUEN I WIR

Die Geschäftsführer der MTN HOCHBAU GRUPPE Björn Retzlaff, Nico Grunert und Christian Alsdorf (v.l.) [Foto: Le Portrait]

Die MTN HOCHBAU steht als Unternehmensgruppe für innovatives und zukunftsorientiertes Bauen. Sie schafft wichtige Lebensräume und verwirklicht Lebensträume für Bewohner der Metropolregion Berlin-Brandenburg. „ZUKUNFT I BAUEN I WIR“ bedeutet für uns, einen prägenden und gesellschaftlichen Beitrag zu leisten: indem wir für Menschen Wohnungen bauen und ihnen ein Zuhause schaffen, indem wir Kindergärten und Schulen errichten sowie  Gewerbeeinheiten und Büros schaffen, damit Menschen in ihrem Wohnumfeld arbeiten können und ihnen wichtige Dienstleistungen zur Verfügung stehen.

Die Stadt braucht neue Außenräume

The Garden Chausseestraße in Mitte: „Ein lockeres Gefüge der Vegetation aus Büschen, Sträuchern und Blumen wird von einem pixelartigen Pflastergitter verbunden und schafft eine wenig geradlinige Struktur“ [Foto: © Hanns Joosten]

Der in Buenos Aires geborene Landschaftsarchitekt Martin Rein-Cano vom Büro Topotek 1 aus Berlin gilt als enfant terrible und Pionier seines Berufsstandes. Seine Entwürfe, wie der für den Superkilen Park in Kopenhagen, wurden weltweit beachtet. Wir baten Martin Rein-Cano, einen wohlwollend-kritischen Blick auf die Freiräume in Berlin und anderswo zu werfen.

Bauen mit Leidenschaft – 40 Jahre Groth Gruppe

Nicht weit von Kurfürstendamm und Potsdamer Platz errichtete die Groth Gruppe von 1998 bis 2001 das Tiergarten-Dreieck mit insgesamt 14 Einzelgebäuden [Foto: Björn-Arne Eisermann | Photographers at Work!]

Es sind klingende Namen in der Hauptstadt wie auch in Potsdam: Diplomatenpark, Heydt Eins, Wohnen an der Wallstraße, KunstCampus, Tiergarten-Dreieck mit namhaften Adressen wie der CDU-Bundesgeschäftsstelle, den Botschaften Mexikos und Malaysias, der Bundeswirtschaftsprüferkammer und viele weitere Botschaften, Verbände und Unternehmen oder die Speicherstadt Potsdam. Für diese und viele weitere Bauobjekte zeichnet die Groth Gruppe verantwortlich. Mit über 145 vollendeten Projekten in mehr als 1 050 Gebäuden, 140 Mitarbeitern und einem Investitionsvolumen von rund 5,5 Mrd. Euro ist das Unternehmen einer der größten Berliner Projektentwickler. In diesem Jahr feiert die Groth Gruppe ihr 40-jähriges Jubiläum.

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innovatives Wohnbauprojekt mit urbaner Öko-Fassade „Bundesallee 215“ fertiggestellt

Eine Fassade aus verschiedenen austauschbaren Elementen [Illustration: © Fortuna Familien GmbH]

Die Fortuna Familien GmbH hat auf einem der letzten verfügbaren Grundstücke in Charlottenburg-Wilmersdorf das Neubauprojekt „Bundesallee 215“ fertiggestellt. Insgesamt entstanden auf sieben Geschossen 18 Ein- bis Vier-Zimmer-Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 1 150 Quadratmetern und vier Büroflächen mit insgesamt 390 Quadratmetern. Das Besondere an dem Objekt ist die innovative Fassade: Sie besteht aus verschiedenen Elementen (Kebonyholz-Paneele, Photovoltaikelemente, vertikale Grünflächen), die individuell anzuordnen und jederzeit austauschbar sind.

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Architektur schafft neue Lebenswelten

Im Inneren des Neubaus an der Frobenstraße dominieren Beton und unlackierte Holzfenster. Das Haus bietet ganz unterschiedliche Wohnungsschnitte [Foto: © 2021 Aya Schamoni]

Vom Schmuddel-Kiez zur gefragten Wohngegend: Die Kurfürstenstraße verändert ihr Gesicht. Die Kurfürstenstraße wurde lange mit Prostitution, Drogen und Kriminalität assoziiert. In den letzten Jahren hat sie jedoch mit neuer Architektur einen enormen Wandel erlebt. Die ehemaligen Kriegsbrachen wurden mit Wohnhäusern bebaut, die der Gegend ein neues Gesicht geben und das Image verbessern. Die Neubauten zeigen ganz unterschiedliche Ansätze für neues Wohnen in der Innenstadt.

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Erster Hochschulstandort in Neukölln feiert Richtfest

Simulation des Gebäudeensembles am Neuköllner Ufer [Illustration: © Klingsöhr Unternehmensgruppe]

Das SHED am Zukunftsstandort NEUE UFER in einzigartiger Wasserlage am Neuköllner Schifffahrtskanal. In bester Wasserlage entsteht im Berliner Bezirk Neukölln das Gebäudeensemble SHED. Geplant sind rund 35 000 Quadratmeter Raum für Büros, Labore, emissionsarme Produktion oder Start-ups. Als Mieter steht schon einmal die SRH Berlin University of Applied Sciences fest. Sie hat 13 000 Quadratmeter angemietet und bietet Platz für 3 500 Studentinnen und Studenten aus 100 Nationen. Die Hochschule wird voraussichtlich zum Wintersemester 2023/2024 einziehen.

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