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Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Tobias Tuchlenski.

59 - Sommer 2014

Gute Aussichten

Fontane notierte von der Höhe der Müggelberge auf einer seiner Wanderungen: „Auf Quadratmeilen hin nur Wasser und Wald. Nichts, was an die Hand der Kultur erinnerte. Nicht Weg, nicht Steg und keine andere Fahrstraße sichtbar, als das verwirrende Flussnetz, das sich durch die scheinbar endlosen Forstreviere zieht.“

59 - Sommer 2014
Stadt

Spitzenmanager mal unter sich

Impulse in, für und aus Berlin – get connected im ZDF-Hauptstadtstudio. Menschen in Führungspositionen zusammenzubringen, erfordert immer einen passenden Rahmen. Diesen bietet zum Beispiel das Netzwerk-Format „get connected“, bei dem Top-Entscheider aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Kultur und Sport gezielt aufeinandertreffen, um sich zu einem Schwerpunktthema auszutauschen. Sport & Wirtschaft war das Thema des dritten Forums Anfang Juli im ZDF-Hauptstadtstudio.

59 - Sommer 2014
Magazin

Süß wie Bonbons

Frühstück bei Tiffany mit Audrey Hepburn als Holly, unvergesslich bis heute. Und neben ihr die vielen kleinen Weisheiten aus diesem Film wie zum Beispiel, Was ein Mann wirklich von einer Frau hält, erkennt man an den Ohrringen, die er ihr schenkt.

59 - Sommer 2014
Magazin

Max Frischs „Berliner Journal“ nach 20-jähriger Sperrfrist

In Zeiten einer ausgeprägten Schreibblockade kann ein Wohnortwechsel Wunder tun, so glaubte der 61-jährige Max Frisch, als er 1973 für einige Jahre nach Westberlin zog. Genauer gesagt in die beschauliche Sarrazinstraße nach Friedenau. Und tatsächlich, das andere Klima, der offenere Himmel trugen zu zeitweiser Hochstimmung bei. Das Älterwerden quälte weniger. Doch nicht das Wetter war es, das Frisch in erster Linie an Berlin faszinierte. Da waren die neuen Freunde, darunter Uwe Johnson und Günter Grass. Die Kollegen erleichterten ihm den Start.

59 - Sommer 2014
Kultur

Der Mann mit den tausend Gesichtern

Devid Striesow ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Film- und Fernsehstars. Eigentlich wollte er Beamter werden.

Erfolg kann auch zur Belastung ausarten. Devid Striesow (40) hat sehr viel Erfolg. Der geniale Künstler von der Ostseeküste, in Bergen auf der Ostsee-Insel Rügen geboren, in Rostock aufgewachsen, zählt zur Spitzenliga deutscher Schauspielkunst. 

59 - Sommer 2014

Traditionsautohaus trifft Traditionsmarke

Mercedes-Benz Heinz Hammer gehört in Berlin zu den Autohäusern, deren Name für Tradition steht. Seit 1964 ist die Firma autorisierter Mercedes-Benz Partner und residiert heute an zwei Standorten.

Vorbei am alten, idyllisch gelegenen Stadtgut Berlin-Buch, fast schon an der Berliner Stadtgrenze in Richtung Zepernick, ist die Glasfassade des modernen Showrooms im sonst eher ländlich wirkenden Ambiente rechter Hand nicht zu übersehen. Mit der Adresse Alt-Buch 72 gehört das Autohaus seit 1997 zum zweiten Standort der Heinz Hammer GmbH hier im Nordosten von Berlin.

59 - Sommer 2014

Einheit der Gegensätze

Vor etwa 100 Jahren waren die Wälder um den Ort Sauen eine heruntergewirtschaftete Kiefernlandschaft. Der Mediziner August Bier wandelte diese Schritt für Schritt in einen artenreichen Mischwald um. In diesem befindet sich auch seine Grabstätte [Fotos: Lou Wagner]

Wie ein Berliner Chirurg einen märkischen Wald heilte. 

„Ökologisch nennt man heute seine Methoden, mit denen er aus den üblichen Kiefernmonokulturen mit ihren armen, durch Streugewinnung noch verschlechterten Böden gesunde, vielgestaltige Mischwälder schuf. In den Sauener Wäldern kann auch der Laie bei jedem Spaziergang die Erfolge des damaligen Forstaußenseiters sehen. Da findet er neben Laub- und Nadelbäumen auch Sträucher, Tief- neben Flachwurzlern, Humusbildner und Humuszehrer, 460 Gehölzarten insgesamt.“ Günter de Bruyn über August Bier in „Abseits“

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