Katzen und Minze
Ein Staudenbeet, ein Birkenhain, die lauschige Sitzecke, eine Wand mit herabregnenden Glyzinienblüten. René Werner hilft Gartenbesitzern, Wünsche und Fantasien umzusetzen.
Ein Staudenbeet, ein Birkenhain, die lauschige Sitzecke, eine Wand mit herabregnenden Glyzinienblüten. René Werner hilft Gartenbesitzern, Wünsche und Fantasien umzusetzen.

Wie ein Berliner Chirurg einen märkischen Wald heilte.
„Ökologisch nennt man heute seine Methoden, mit denen er aus den üblichen Kiefernmonokulturen mit ihren armen, durch Streugewinnung noch verschlechterten Böden gesunde, vielgestaltige Mischwälder schuf. In den Sauener Wäldern kann auch der Laie bei jedem Spaziergang die Erfolge des damaligen Forstaußenseiters sehen. Da findet er neben Laub- und Nadelbäumen auch Sträucher, Tief- neben Flachwurzlern, Humusbildner und Humuszehrer, 460 Gehölzarten insgesamt.“ Günter de Bruyn über August Bier in „Abseits“
Will heute noch jemand die Fotos von Helmut Newton sehen? „Es ist erstaunlich, wie viele Fotografen aller Generationen sich bis heute auf Helmut Newton beziehen. Das zeigt die Aktualität seines so zeitlosen wie einflussreichen Werkes“, ist sich Matthias Harder, Kurator der aktuellen Ausstellungen sicher. Das belege auch die jährliche Besucherzahl.
Frühstück bei Tiffany mit Audrey Hepburn als Holly, unvergesslich bis heute. Und neben ihr die vielen kleinen Weisheiten aus diesem Film wie zum Beispiel, Was ein Mann wirklich von einer Frau hält, erkennt man an den Ohrringen, die er ihr schenkt.
Die Vizemeisterschaft der Basketballer von Alba Berlin ist selbst für Experten eine Überraschung. Das Strahlen im Gesicht für die Silbermedaillen als deutscher Vizemeister wollte sich bei den Basketballern von Alba Berlin lange nicht einstellen. „Wir haben verloren. Auch wenn es das Finale war. Als Zweiter bist du der erste Verlierer“, sagte Jan Jagla.

Auf einer Spreerundfahrt gibt es jedes Jahr Neues zu entdecken. Aber sie kann auch zum Abenteuer werden.
Keine Ampeln, keine Staus, keine Taxifahrer – an Deck weht eine leichte Brise, manchmal auch ein rauer Wind. Die Schiffe auf Berlins Wasserstraßen chauffieren ihre Gäste in einem Stil, der sie loslöst von den Strapazen des Großstadtverkehrs und ihre Sinne zeitlos macht.
Kapriziöse Käfer oder Mücken mit riesigen Rüsseln und filigranen Beinen erinnern daran, dass der Nachtschlaf im Sommer keineswegs immer nur wohlig und romantisch ist. Wer aber mit Insektengittern und Moskitonetzen die manchmal nur nervigen, woanders gar gefährlichen Plagegeister verbannt hat, kann ganz gelassen mit der Fantasie spielen und alles, was kriecht und piekt und krabbelt wieder ins Haus holen. Schöner Alptraum!
Das Wohnen im Hochhaus hat seinen Reiz: Zumindest in den oberen Etagen bieten sich meist herrliche Blicke bis weit über die Stadt, und Hochhaus-Bewohner sind des urbanen Treibens im wahrsten Sinne des Wortes enthoben – und dennoch mittendrin.
In Zeiten einer ausgeprägten Schreibblockade kann ein Wohnortwechsel Wunder tun, so glaubte der 61-jährige Max Frisch, als er 1973 für einige Jahre nach Westberlin zog. Genauer gesagt in die beschauliche Sarrazinstraße nach Friedenau. Und tatsächlich, das andere Klima, der offenere Himmel trugen zu zeitweiser Hochstimmung bei. Das Älterwerden quälte weniger. Doch nicht das Wetter war es, das Frisch in erster Linie an Berlin faszinierte. Da waren die neuen Freunde, darunter Uwe Johnson und Günter Grass. Die Kollegen erleichterten ihm den Start.