Artikelliste

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Tobias Tuchlenski.

59 - Sommer 2014

Als Zweiter bist du erster Verlierer

Die Vizemeisterschaft der Basketballer von Alba Berlin ist selbst für Experten eine Überraschung. Das Strahlen im Gesicht für die Silbermedaillen als deutscher Vizemeister wollte sich bei den Basketballern von Alba Berlin lange nicht einstellen. „Wir haben verloren. Auch wenn es das Finale war. Als Zweiter bist du der erste Verlierer“, sagte Jan Jagla.

59 - Sommer 2014
Sport

Günstig wohnen – eine Utopie?

Steigende Mieten und geringes Einkommen machen das Wohnen in der Innenstadt bald unbezahlbar. In Statistiken zu den lebenswerten Städten Deutschlands ist Berlin seit vielen Jahren ganz weit vorn. Hier lebt man gern, doch lebt man hier auch gut? Bezahlbares Wohnen ist in der Stadt durch hohe Mietpreise gefährdet.

59 - Sommer 2014
Stadt

Der Mann mit den tausend Gesichtern

Devid Striesow ist einer der vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Film- und Fernsehstars. Eigentlich wollte er Beamter werden.

Erfolg kann auch zur Belastung ausarten. Devid Striesow (40) hat sehr viel Erfolg. Der geniale Künstler von der Ostseeküste, in Bergen auf der Ostsee-Insel Rügen geboren, in Rostock aufgewachsen, zählt zur Spitzenliga deutscher Schauspielkunst. 

59 - Sommer 2014

Einheit der Gegensätze

Vor etwa 100 Jahren waren die Wälder um den Ort Sauen eine heruntergewirtschaftete Kiefernlandschaft. Der Mediziner August Bier wandelte diese Schritt für Schritt in einen artenreichen Mischwald um. In diesem befindet sich auch seine Grabstätte [Fotos: Lou Wagner]

Wie ein Berliner Chirurg einen märkischen Wald heilte. 

„Ökologisch nennt man heute seine Methoden, mit denen er aus den üblichen Kiefernmonokulturen mit ihren armen, durch Streugewinnung noch verschlechterten Böden gesunde, vielgestaltige Mischwälder schuf. In den Sauener Wäldern kann auch der Laie bei jedem Spaziergang die Erfolge des damaligen Forstaußenseiters sehen. Da findet er neben Laub- und Nadelbäumen auch Sträucher, Tief- neben Flachwurzlern, Humusbildner und Humuszehrer, 460 Gehölzarten insgesamt.“ Günter de Bruyn über August Bier in „Abseits“

Überwiegend gute Stimmung im Berliner Mittelstand

Berlin ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Europas. Als beliebter Geschäfts- und Forschungsstandort florieren einerseits bereits bestehende Firmen in der Hauptstadt, andererseits werden junge Unternehmen aus der klassischen wie auch der wissensbasierten Industrie von Berlin magisch angezogen. Das Ergebnis sind eine gute Wirtschaftslage und steigende Beschäftigungszahlen.

59 - Sommer 2014

Berlin bewegen

Eine Gruppe von Berliner Unternehmern möchte die mittelständische Wirtschaft in der Stadt stärken und engagiert sich mit ihrer Initiative „Made in Berlin“ unabhängig und regierungskritisch für den Standort. Berlin vis-à-vis sprach mit Gründungsmitglied Joachim Spitzley.

59 - Sommer 2014

Traditionsautohaus trifft Traditionsmarke

Mercedes-Benz Heinz Hammer gehört in Berlin zu den Autohäusern, deren Name für Tradition steht. Seit 1964 ist die Firma autorisierter Mercedes-Benz Partner und residiert heute an zwei Standorten.

Vorbei am alten, idyllisch gelegenen Stadtgut Berlin-Buch, fast schon an der Berliner Stadtgrenze in Richtung Zepernick, ist die Glasfassade des modernen Showrooms im sonst eher ländlich wirkenden Ambiente rechter Hand nicht zu übersehen. Mit der Adresse Alt-Buch 72 gehört das Autohaus seit 1997 zum zweiten Standort der Heinz Hammer GmbH hier im Nordosten von Berlin.

59 - Sommer 2014

Night in Europe – Aufbruch in der Opernszene

Mozart, Wagner und Co. haben es sich im deutschen Opernrepertoire bequem gemacht. Da ist wenig Platz für Neues. Die eine oder andere skandal-umwitterte Inszenierung stärkt den unantastbaren Ruf der Alt-Meister. Mozartfiguren in schrillen Outfits, eine Wagner-Bühne, die seine Musik noch an Dramatik übertreffen will, machen noch keine neue Oper. Die, so könnte man euphorisch meinen, findet man an der Neuköllner Oper und insbesondere beim Berliner Opernpreis, der alle zwei Jahre vergeben wird.

59 - Sommer 2014
Kultur

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