Artikelliste

Bessere Chancen für Heimkinder

Auf dem 17. Berliner Hoffest im Roten Rathaus empfing der Berliner Regierender Bürgermeister Michael Müller über 3 500 Gäste. Der Verein Laughing Hearts konnte sich dort präsentieren und auf seine Arbeit aufmerksam machen. Im Mai 2009 haben sich Berliner Unternehmer zusammengeschlossen, um Heimkinder sowie sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Rund ein Drittel der Berliner Kinder lebt in Armut, die sich nicht nur finanziell, sondern auch kulturell auswirkt.

71 - Sommer 2017
Magazin

Transporter unter Strom

Während sich das Thema Elektromobilität vorwiegend auf die Pkw-Sparte als Massenmarkt fokussiert, nehmen elektrisch angetriebene Transporter in der öffentlichen Wahrnehmung vergleichsweise kaum Raum ein. Dabei sind gerade sie im innerstädtischen Verkehr wegen ihrer relativ kurzen Fahrstrecken geradezu prädestiniert, elektrisch, also abgasfrei zu fahren. Es verwundert fast, warum das Angebot an Transportern mit E-Antrieb bescheiden ist und die Autokonzerne deren Entwicklung zur Marktreife nicht schneller vorantreiben.

71 - Sommer 2017

Gute Mischung – Investor Jan Kretzschmar setzt auf bezahlbare Wohnungen

Mit seinem Unternehmen KW-Development beweist Geschäftsführer Jan Kretzschmar, dass Bauen nicht immer mehr Zeit benötigt als geplant – und, dass die Kosten überschaubar bleiben. Für die städtischen Wohnungsbaugesellschaften hat der Immobilien-Fachmann mit seinem Team seit 2012 knapp 2 000 Wohnungen in Berlin und Brandenburg fertiggestellt und konnte bei vielen weiteren Projekten bereits mit den Bauarbeiten beginnen. Weitere 2 000 Einheiten sind derzeit in der Planung.

71 - Sommer 2017
Stadt

Schneller, weiter, härter

Kaum ein Wettbewerb vereint Spitzenathleten und Volkssportler so sehr wie ein Marathonlauf. Zwischen Langstrecklern aus den Läufer-Wunderländern Äthiopien und Kenia herrscht nicht eben Freundschaft. Die Afrikaner sind sich allerhöchstens in einer Art Burgfrieden verbunden, wenn es bei den gut dotierten Wettbewerben darum geht, den Rest der Welt meilenweit abzuhängen. So war Kenenisa Bekele vor einem Jahr betrübt, obwohl er am 8.

71 - Sommer 2017
Sport

Hier muss nichts verkauft werden

Da wo Berlin am dichtesten ist – zwischen S-Bahn, Kneipen, Straßenbahn, umherirrenden Touristen und forschen Radfahrern, am Hackeschen Markt –, da hat die Gasag ihren Firmensitz und sich passend zum Quartier einen Kunstraum eingerichtet. Vom Eingangsbereich des Bürohauses, zwischen Counter und den Plätzen für Kundengespräche, führt ein Durchgang in die Kunstwelt. 

71 - Sommer 2017
Kultur

Wie sicher ist die Stadt?

Seit dem terroristischen Attentat am Breitscheidplatz ist das Sicherheitsgefühl vieler Berliner angeschlagen. Seine Bürger vor Gewalt, Verbrechen und Terror zu schützen, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. 

Ein Workshop zur Stärkung des Sicherheitsempfindens von Besuchern und Beschäftigten in der City West brachte neue Erkenntnisse zum spätestens seit dem Breitscheidplatz-Attentat gewachsenen Wunsch nach Gefahrlosigkeit in öffentlichen Räumen.

71 - Sommer 2017
Stadt

Von der Lust, etwas zu unternehmen

Tomislav Bucec ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Seit 2015 gibt er die „Reinickendorfer Allgemeine Zeitung“ heraus. Eine Zeitung zum Anfassen mit ausschließlich lokalen Themen. Was für ein Wagnis – wo die Auflagen der gedruckten Blätter bundesweit langsam, aber stetig schwinden. Aber die 14-täglich erscheinende und kos-tenlos ausliegende Zeitung läuft gut. Die 48 Seiten bringen es auf eine Auflage von 40 000 Exemplaren. Hat Bucec einen Trend gesetzt? Wird eine gut gemachte Lokalzeitung die Zukunft auf dem Markt sein?

71 - Sommer 2017

Personalie

Seit Ende letzten Jahres ist Andreas Geisel (SPD) Senator für Inneres und Sport in Berlin. Zuvor war er von 2014 bis 2016 Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, und das beeinflusse, so Geisel, nach wie vor sein politisches Denken. Wenige Tage nach seinem Amtsantritt kam es zu dem Attentat auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz. Die Geschehnisse lassen die Anforderungen an die Polizei neu bewerten. Dabei muss die Politik sich mit Fragen nach Personalstärke und Ausrüstung der Berliner Polizei beschäftigen.

71 - Sommer 2017
Stadt

Zeig Deinen Schrank her! Oder vom Verschwinden des Kastenmöbels

Stühle sind die Favoriten für Design-statements. An Stühlen haben sich alle Designer, möchte man meinen, abgearbeitet und etliche der schicken Sitzmöbel behaupten sich bis heute erfolgreich, auch Sessel, Sofas, Hocker, und natürlich Lampen und seit ein paar Jahren eben auch Bücherregale. Beim Thema Schrank kommt Verlegenheit auf.

71 - Sommer 2017

Umlenken

Berlin arbeitet an neuen Verkehrskonzepten und macht sich auf, Fahrradstadt zu werden. Jeden Morgen ziehen die Karawanen los. Die einen hasten mit dem Autoschlüssel in der Hand zum Parkplatz, um sich in das morgendliche Verkehrsdilemma zu stürzen. In Bus und Bahn drängeln sich die Frühaufsteher. Andere schultern ihre Rucksäcke und radeln an Autoschlangen vorbei auf dem Weg zu Arbeit, Schule oder Uni. Es gibt wohl kaum eine Begegnung, bei der nicht geschimpft wird, aus wechselnden Perspektiven. Die Schlacht auf der Straße hat  Unterhaltungswert.

71 - Sommer 2017
Stadt

Entscheidend ist fachlich fundierte Beratung

Das Reformhaus feiert in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen. Wenig bekannt ist, dass die Wurzeln in Berlin zu finden sind. 1887 eröffnete Carl Braun, Unternehmer und Mitglied eines Naturheilvereins, ein Textilgeschäft mit dem Namen „Gesundheits-Zentrale“. Das Reformhaus hat seither ein Gründungsdatum. Anlässlich des Jubiläums sprachen wir mit Rainer Plum aus dem Vorstand. 

71 - Sommer 2017

Erfinder des Erwachsenenunterrichts – 150 Jahre Rackow-Schulen

Professor August Rackow startete eine kleine Revolution, als er vor genau 150 Jahren damit begann, gestandene Männer zu unterrichten. Bislang war Unterricht nur etwas für Kinder gewesen, die dank der allgemeinen Schulpflicht bis zum 13. oder 14. Lebensjahr die Schulbank drücken mussten. Rackows Grundidee war fast schon philanthropisch: Er verletzte sich als Soldat bei einem Feldzug schwer am Bein und kannte daher die Not anderer Soldaten, die nach schweren Verletzungen für die damals übliche harte Industrie- oder Feldarbeit nicht mehr tauglich waren.

71 - Sommer 2017
Magazin

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