Artikelliste

Von der Lust, etwas zu unternehmen

Tomislav Bucec ist zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Seit 2015 gibt er die „Reinickendorfer Allgemeine Zeitung“ heraus. Eine Zeitung zum Anfassen mit ausschließlich lokalen Themen. Was für ein Wagnis – wo die Auflagen der gedruckten Blätter bundesweit langsam, aber stetig schwinden. Aber die 14-täglich erscheinende und kos-tenlos ausliegende Zeitung läuft gut. Die 48 Seiten bringen es auf eine Auflage von 40 000 Exemplaren. Hat Bucec einen Trend gesetzt? Wird eine gut gemachte Lokalzeitung die Zukunft auf dem Markt sein?

71 - Sommer 2017

Grüner  Garten Pharao

Branitz umweht ein spezieller Zauber. Der als exzentrisch bekannte Hermann Fürst von Pückler-Muskau hat sich hier im fortgeschrittenen Alter seine ganz eigene Welt geschaffen. Nachdem er sein Anwesen in Muskau wegen finanzieller Probleme verkaufen musste, ist ab 1846 die Branitzer Gartenanlage sein Betätigungsfeld. Ein spätes Meisterwerk. Für viele der schönste Landschaftspark Brandenburgs. Im Zentrum des Parks steht das kleine Barock-Schloss, das Pückler umbauen ließ.

71 - Sommer 2017

Fliegen oder fliegen lassen

Christoph Meyer [Foto: Ina Hegenberger]

Christoph Meyer (FDP) über die Zukunft des Tegeler Flughafens. Die FDP hat sich in Berlin für die Offenhaltung des Flughafens Tegel eingesetzt und dafür viel Zuspruch aus der Bevölkerung erhalten. Der ehemalige Fraktionschef der Liberalen in Berlin, Christoph Meyer, 41, ist Spitzenkandidat seiner Partei bei den anstehenden Bundestagswahlen und hofft mit dem Flughafen-Thema auf Wählerstimmen und damit auch auf bessere Zeiten für seine Partei.

Bessere Chancen für Heimkinder

Auf dem 17. Berliner Hoffest im Roten Rathaus empfing der Berliner Regierender Bürgermeister Michael Müller über 3 500 Gäste. Der Verein Laughing Hearts konnte sich dort präsentieren und auf seine Arbeit aufmerksam machen. Im Mai 2009 haben sich Berliner Unternehmer zusammengeschlossen, um Heimkinder sowie sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Rund ein Drittel der Berliner Kinder lebt in Armut, die sich nicht nur finanziell, sondern auch kulturell auswirkt.

71 - Sommer 2017
Magazin

Transporter unter Strom

Während sich das Thema Elektromobilität vorwiegend auf die Pkw-Sparte als Massenmarkt fokussiert, nehmen elektrisch angetriebene Transporter in der öffentlichen Wahrnehmung vergleichsweise kaum Raum ein. Dabei sind gerade sie im innerstädtischen Verkehr wegen ihrer relativ kurzen Fahrstrecken geradezu prädestiniert, elektrisch, also abgasfrei zu fahren. Es verwundert fast, warum das Angebot an Transportern mit E-Antrieb bescheiden ist und die Autokonzerne deren Entwicklung zur Marktreife nicht schneller vorantreiben.

71 - Sommer 2017

Umlenken

Berlin arbeitet an neuen Verkehrskonzepten und macht sich auf, Fahrradstadt zu werden. Jeden Morgen ziehen die Karawanen los. Die einen hasten mit dem Autoschlüssel in der Hand zum Parkplatz, um sich in das morgendliche Verkehrsdilemma zu stürzen. In Bus und Bahn drängeln sich die Frühaufsteher. Andere schultern ihre Rucksäcke und radeln an Autoschlangen vorbei auf dem Weg zu Arbeit, Schule oder Uni. Es gibt wohl kaum eine Begegnung, bei der nicht geschimpft wird, aus wechselnden Perspektiven. Die Schlacht auf der Straße hat  Unterhaltungswert.

71 - Sommer 2017
Stadt

Hier muss nichts verkauft werden

Da wo Berlin am dichtesten ist – zwischen S-Bahn, Kneipen, Straßenbahn, umherirrenden Touristen und forschen Radfahrern, am Hackeschen Markt –, da hat die Gasag ihren Firmensitz und sich passend zum Quartier einen Kunstraum eingerichtet. Vom Eingangsbereich des Bürohauses, zwischen Counter und den Plätzen für Kundengespräche, führt ein Durchgang in die Kunstwelt. 

71 - Sommer 2017
Kultur

Blaues Wunder

Ende August werden beim ISTAF im Olympiastadion die Top-Stars der Leichtathletik erwartet. Vorerst verfolgen die Organisatoren mit Sorge die Diskussion um einen Umbau des Stadions in eine reine Fußball-Arena.

71 - Sommer 2017
Sport

Wie sicher ist die Stadt?

Seit dem terroristischen Attentat am Breitscheidplatz ist das Sicherheitsgefühl vieler Berliner angeschlagen. Seine Bürger vor Gewalt, Verbrechen und Terror zu schützen, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. 

Ein Workshop zur Stärkung des Sicherheitsempfindens von Besuchern und Beschäftigten in der City West brachte neue Erkenntnisse zum spätestens seit dem Breitscheidplatz-Attentat gewachsenen Wunsch nach Gefahrlosigkeit in öffentlichen Räumen.

71 - Sommer 2017
Stadt

Schneller, weiter, härter

Kaum ein Wettbewerb vereint Spitzenathleten und Volkssportler so sehr wie ein Marathonlauf. Zwischen Langstrecklern aus den Läufer-Wunderländern Äthiopien und Kenia herrscht nicht eben Freundschaft. Die Afrikaner sind sich allerhöchstens in einer Art Burgfrieden verbunden, wenn es bei den gut dotierten Wettbewerben darum geht, den Rest der Welt meilenweit abzuhängen. So war Kenenisa Bekele vor einem Jahr betrübt, obwohl er am 8.

71 - Sommer 2017
Sport

Newton and guests

In einer Dreierkonstellation zeigt die Helmut Newton Stiftung in ihrer neusten Ausstellung neben Originalabzügen aus der Dauerleihgabe des Namensgebers außergewöhnliche Foto-installationen von Mario Testino und Jean Pigozzi

71 - Sommer 2017
Kultur

Entscheidend ist fachlich fundierte Beratung

Das Reformhaus feiert in diesem Jahr sein 130-jähriges Bestehen. Wenig bekannt ist, dass die Wurzeln in Berlin zu finden sind. 1887 eröffnete Carl Braun, Unternehmer und Mitglied eines Naturheilvereins, ein Textilgeschäft mit dem Namen „Gesundheits-Zentrale“. Das Reformhaus hat seither ein Gründungsdatum. Anlässlich des Jubiläums sprachen wir mit Rainer Plum aus dem Vorstand. 

71 - Sommer 2017

Meinung: Die meisten Investoren sind dem Mainstream der Architektur unterworfen

Immer wieder wagen Architekten in Berlin den Versuch, mit moderner Architektur das Stadtbild zu prägen und moderne Nutzungskonzepte zu entwickeln. Dies würde den Weg für moderne Architektur und neue Gestaltungsansätze ebnen. Der moderne Arbeitsplatz wie auch die moderne Wohnung sollte nicht nur den Ansprüchen der jetzigen Zeit genügen, sondern auch zukunftsweisende Innovationen enthalten. Da überrascht es umso mehr, dass ein Großteil von Entwürfen, die dies berücksichtigen, nicht zur Ausführung kommt.

71 - Sommer 2017
Stadt

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