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Und sie fliegen doch

Die schweren Vögel schreiten majestätisch wie ein Strauß oder ein Pfau. Dann hüpfen sie zweimal auf der Stelle und fliegen los. Wenn auch selten. Sie erreichen dabei erstaunliche 100 Kilometer in der Stunde. Großtrappen sind die schwersten flugfähigen Vögel Europas, mit einem Gewicht bis zu 16 Kilo. Das Weibchen ist wesentlich kleiner als das Männchen und wiegt nur etwa ein Drittel, auch das ist einmalig in der Natur. Sie gehören wie alle Trappen zu den Kranichvögeln. Größer und schwerer sind nur noch die in Afrika beheimateten Riesentrappen. Hierzulande lebt der „märkische Strauß“ auf Ackerflächen, in steppenartigen Gebieten und auf Grünwiesen. Die Vögel lieben weites offenes Gelände mit möglichst wenigen Störungen. Ausgewachsene Tiere ernähren sich vor allem von Samen, Kräutern und Früchten. Insekten und Mäuse kommen hinzu. In der allerersten Lebenswoche akzeptieren die ganz kleinen Großtrappen nur tierische Nahrung.

76 – Herbst 2018

Zuckerfrei am Kollwitzplatz

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Zuckerfrei am Kollwitzplatz

76 – Herbst 2018

Lichtenberger Mischung

Das Sammlerpaar Axel und Barbara Haubrok ist ein Glücksfall für Lichtenberg. Eigentlich. Aber der Bezirk stellt sich gegen den Kunstort. Berlin-Mitte ist gefühlt Lichtjahre entfernt. Kaum jemand  läuft zum Vergnügen durch diesen Teil der Lichtenberger Herzbergstraße, alle haben ein Ziel, gehen ihren Geschäften nach.

76 – Herbst 2018
Stadt

Mammutprojekt Molkenmarkt

Zwischen Mühlendamm und Alexanderplatz verändert sich Berlin in den nächsten Jahren radikal. Die Grunerstraße verliert ihren mächtigen Stadtraum und führt, zweier Fahrspuren beraubt, in der Zukunft direkt hinterm Berliner Rathaus vorbei. Durch die Verschwenkung nach Norden entsteht neues Bauland, groß wie vier Fußballfelder. Auf ihnen errichtet die Stadt dreieinhalb Berliner Blöcke mit Wohnungen, Geschäften und Innenhöfen. Bauwerke, die an dieser Stelle zu DDR-Zeiten von den Verkehrsplanern abgerissen wurden. Ebenso der  Molkenmarkt, der für das Städtebauprojekt den Namen gibt.

76 – Herbst 2018
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