Artikelliste

Der Wert der Freiheit

Die Zimmerstraße ist eine ruhige Straße. In ihr kann man die Stille unweit des Tourismusrummels genießen, draußen in kleinen Cafés einen Cappuccino trinken und dabei in die Sonne blinzeln. An einem Ende der Straße steht das Axel-Springer-Haus und gegenüber befindet sich die riesige Baustelle für das neue Medienhaus. Am anderen Ende schwebt der Fesselballon „Die Welt“ in die Luft.  Seit September erinnern vierzehn Kilo schwere Gedenktafeln auf den Gehwegen an den Originalorten an zwei der wohl spektakulärsten Fluchten aus Ost- nach Westberlin.

76 – Herbst 2018
Stadt

Warum spielen Sie Golf?

Golfen verbindet. Und, wer Golf spielt, ist erfolgreicher im Beruf, heißt es in Unternehmerkreisen. Die Ruhe auf dem Golfplatz hilft dabei, zu entspannen und in einem Flight unterwegs zu sein, erfordert manchmal Managerqualitäten. Golfen ist anspruchsvoll und braucht viel Training, wenn man Fortschritte machen will. Berlin vis-à-vis trifft regelmäßig Unternehmenslenker zu einer Golfrunde im Golfclub Motzener See. Diesmal Heinz Fink, Vertriebsleiter bei der Firma Buderus und Präsident des Golfclubs Kallin.

76 – Herbst 2018
Sport, Golf

Bodenhaftung: Ruheinseln, Laufstrecken, Designte Fakes

„Ups!“, denkt sehr wahrscheinlich der Besucher eines Designerhotels in Trier, wenn er den ersten Schritt aus dem Fahrstuhl hinaus in den atriumhellen Flur macht. Das Kopfsteinpflaster ist nicht so holprig wie gewohnt. Es gibt nach unter den Füßen. Schön weich. Es ist eine charmante Illusion, ein perfekter Fotoprint auf einem textilen Bodenbelag und erinnert an den historischen Ort. Das Spiel mit irritierenden Sinneswahrnehmungen und haptischen Erlebnissen hatte die Schweizer Dada-Künstlerin Meret Oppenheimer mit ihrer berühmten Pelztasse “Déjeneur en fourrure“ ja quasi schon vorweggenommen.

76 – Herbst 2018

Zuckerfrei am Kollwitzplatz

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Zuckerfrei am Kollwitzplatz

76 – Herbst 2018

Mammutprojekt Molkenmarkt

Zwischen Mühlendamm und Alexanderplatz verändert sich Berlin in den nächsten Jahren radikal. Die Grunerstraße verliert ihren mächtigen Stadtraum und führt, zweier Fahrspuren beraubt, in der Zukunft direkt hinterm Berliner Rathaus vorbei. Durch die Verschwenkung nach Norden entsteht neues Bauland, groß wie vier Fußballfelder. Auf ihnen errichtet die Stadt dreieinhalb Berliner Blöcke mit Wohnungen, Geschäften und Innenhöfen. Bauwerke, die an dieser Stelle zu DDR-Zeiten von den Verkehrsplanern abgerissen wurden. Ebenso der  Molkenmarkt, der für das Städtebauprojekt den Namen gibt.

76 – Herbst 2018
Stadt

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