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Kultur

Die Schönheit der reinen Form

Mouth (for L‘Oréal), New York, 1986 [© The Irving Penn Foundation] – Audrey Hepburn, Paris, 1951 [© Condé Nast]

Irving Penn gilt als der einflussreichste Fotograf des 20. Jahrhunderts. Anlässlich seines 100. Geburtstages zeigt das C/O Berlin in einer alle fotografischen Genres umfassenden Retrospektive das großartige Werk dieses Ausnahmekünstlers.

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Aladdin und Angelique

[Abb.: shutterstock/Silmairel]

Wenngleich sie schon ab Dezember im Handel zu haben sind, erreichte sie doch erst jetzt ihren Höhepunkt, die Tulpenzeit. Haben Sie sich in dem Zusammenhang eigentlich schon mal die Frage gestellt, welcher Tulpentyp Sie sind? Einmal vorausgesetzt, Sie sind überhaupt einer und mögen diese Blumen?

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Neues vom Bücherberg

Man müsste so viel lesen. Aber was?
Susann Sitzler hat sich schon mal durch die aktuellen Neuerscheinungen gewühlt. Hier ihre Empfehlungen.

 

Eine Insel mit zwei Bergen, die es nicht gibt

Die größten Fehlannahmen sind bekannt: Atlantis, Vineta, ein Binnenmeer im Innern Australiens oder Kalifornien als Insel. In seinem „Atlas der erfundenen Orte“ stellt der britische Filmwissenschaftler und Kartenfreak Edward Brooke-Hitching noch unzählige weitere Beispiele fälschlich verorteter oder gar nicht existenter geografischer Gegebenheiten vor. Detailliert bebildert er sie mit historischen Karten und erklärt die Hintergründe der Irrtümer und ihrer Aufklärung. Fehler vor allem in historischen Karten haben viele Gründe. Oft war es die schiere Schwierigkeit, überhaupt ein maßstabgetreues Abbild von Land- und Wassermassen anzufertigen, ohne von oben draufgucken zu können. Manchmal steckte aber auch Hochstapelei dahinter. Oder der bis heute übliche Versuch von Kartografen, sich vor Plagiaten zu schützen. Dazu fügen sie absichtlich inexistente Orte ein, anhand derer Abschreiber überführt werden können.

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Berlin im Spiegel der Kunst

Lesser Ury: Am Bahnhof Friedrichstraße, 1888, Deckfarben auf Papier, Blattmaß: 65,50 x 46,80 cm [© Stadtmuseum Berlin | Reproduktion: Hans-Joachim Bartsch]

Die opulente Ausstellung „Die Schönheit der großen Stadt“ im Ephraim-Palais versammelt 117 Berliner Stadtansichten mit programmatischem Anspruch. Die Tradition, Berliner Motive ins Bild zu setzen, sie auf Leinwand zu bringen, ist lang. Viele Maler aus der Vergangenheit und Gegenwart haben mit ihren Bildern, mit ihrer Sicht auf die Stadt und ihre Bewohner versucht, Licht und Schatten, aber auch die Einzigartigkeit der Metropole zu erfassen und darzustellen. Berlin allerdings als schöne Stadt zu bezeichnen, fällt zumindest den meisten Touristen schwer. Sie sind zwar neugierig auf die Metropole, doch vermuten und suchen sie wohl kaum schöne Architektur oder historische Bauwerke von Weltruf. Sie möchten vielmehr ein wenig vom sprichwörtlichen Mythos Berlin spüren und dem Besonderen der Stadt, vielleicht auch ihrem verborgenen wahren Wesen, etwas näherkommen.

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