Artikelliste

Die Stadt als Einladung

Jan Gehl ist ein Enfant terrible der Stadterneuerung. Wenn er vor Publikum auftritt, bleibt kein Platz frei. Der Architekt und Stadtplaner hat die Umgestaltung seiner Heimatstadt Kopenhagen, die inzwischen beliebteste Stadt Europas ist, maßgeblich beeinflusst. Ebenso den Umbau Moskaus und Manhattans. Sein Buch „Städte für Menschen“ ist in mehreren Sprachen erschienen.

63 - Sommer 2015
Stadt

Aus Liebe zum Lama

[Foto: Berlin vis-à-vis]

Wandern mit Tieren kann Wunder wirken. Im brandenburgischen Schenkendorf züchtet Anita Selig-Smith Lamas und Alpakas. Es hätten auch die schottischen Highlands sein können. Nun ist es Brandenburg geworden. Anita Selig-Smith ist mit ihrer Familie in Schenkendorf zu Hause, gelegen im Landkreis Dahme-Spreewald, unweit von Königs Wusterhausen. Zur Familie gehört auch die größte Lama-Herde der neuen Bundesländer. Genauer gesagt sind es etwa 40 Lamas und sechs Alpakas.

Hammerfrau

Caroline Beil ist Schauspielerin, Tänzerin, Sängerin und Sozialwissenschaftlerin. Sie hat u. a. am Lee Strasberg Theatre Institute in L. A. studiert, spricht mehrere Sprachen, kann reiten und Tennis spielen, tauchen und Ski fahren, Stepptanz und Ballett. Es gibt zwei Bücher von ihr und eine Yoga-DVD. Im September bringt sie zusammen mit Oliver Lukas ihr erstes Duett-Album heraus.

63 - Sommer 2015

Klimaschutz macht Schule – Ein Wettbewerb mit Nachhaltigkeitseffekt

Der Klimawandel gehört zu den größten globalen Herausforderungen. Die Probleme, die auf uns zukommen, scheinen kaum lösbar und erfordern eine permanente Auseinandersetzung mit dem Thema sowie sinnvolle Maßnahmen. Fest steht schon lange, dass jeder einen Beitrag leisten kann: Mit welchen Verkehrsmitteln bewegen wir uns, wie gehen wir mit Strom und Wasser um, wie konsumieren, leben und arbeiten wir? Klimaschutz fängt im Kleinen an und jeder kann im Alltag mitmachen.

63 - Sommer 2015

Mehr oder Weniger! – Spiel mit dem weißen Gold

Da wäre zum Beispiel ein Brunch. Es ist Sommer. Der Tisch groß genug für zahlreiche Gäste und von Salat bis Suppe sollte es an nichts fehlen. Oder der Alltag: Der eine möchte Müsli, der andere Brote, der Dritte nur aus seiner Lieblingstasse still den Kaffee genießen. Und dann großes Kino! Die  elegante Abendtafel mit zehn runden Tischen. Häppchen, Brasse oder Braten, ein puderfarbenes Dessert usw. Aber dafür gibt es ja Eventagenturen. 

63 - Sommer 2015

Auf einem steinernen Tablett

Berlin-Mitte hat seit dem Richtfest im Juni wieder ein Schloss an der Spree. Über die Attraktivität des neuen Hauses entscheidet aber auch sein Umfeld. Doch das muss erst noch gebaut werden.

Na bitte, war doch ein Kinderspiel. Zwei Jahre hat Manfred Rettig für den kolossalen Rohbau gebraucht, von der Grundsteinlegung bis zum Richtfest. Niemand zweifelt daran, dass der Vorsitzende der Stiftung Berliner Schloss-Humboldtforum auch den dritten und letzten Meilenstein des Wiederaufbauprojekts planmäßig erreicht: 2019 soll das Barockschloss als Humboldtforum eröffnen. Leicht zu vergessen ist dabei, dass bis dahin auch das Drumherum neu zu gestalten und fertigzustellen ist. Damit hat Bauherr Rettig aber nichts zu tun. Das Schlossumfeld baut Berlin selbst.

63 - Sommer 2015
Stadt

Von allem zu viel

Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke [Foto: Berlin vis-à-vis]

Plastik ist die Pest des 20. Jahrhunderts, sagt Schauspieler und Aktivist Hannes Jaenicke, bekannt aus vielen deutschen Fernsehproduktionen und den teils preisgekrönten ZDF-Dokus „Im Einsatz für ...“ 

Millionen Tonnen Müll treiben in großen Strudeln der Ozeane und bilden gigantische Inseln. Laut dem deutschen Umweltbundes-amt sind es bis zu 140 Millionen Tonnen Abfall, die in den Meeren liegen, schwimmen oder an die Küsten und Strände treiben. 

Sommer, Sonne, LED

Andreas Boehlke [Foto: Berlin vis-à-vis]

Andreas Boehlke ist Lichtdesigner. Wann immer es etwas zu beleuchten gibt, ist sein Know-how gefragt. In Berlin hat er sich mit verschiedenen Großveranstaltungen wie dem Lichterfest im Herbst, bei dem bekannte Gebäude angestrahlt werden, sowie diversen Einzelarbeiten einen Namen gemacht.  Aber nicht nur in der dunklen Jahreszeit ist der gelernte Elektriker in Sachen Licht voll im Einsatz.

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Prof. Hans Georg Näder.

63 - Sommer 2015

So geht Zoo!

Je weniger die Tiere von den Menschen merken, desto besser [Foto: Christian Wyrwa]

„Wir treffen uns bei den Elefanten!“, ruft eine junge Mutter mit Kinderwagen fröhlich, nachdem sie eine Jahreskarte für den Zoo Berlin gekauft hat. Ihr kleiner Sohn quengelt. Die andere Mutter muss noch warten, es gibt eine kleine Schlange an der Ausgabestelle für Jahreskarten. Es ist ein ganz normaler Wochentag. 

Das sind genau die Zoo-Besucher, von denen ein Mann, der im selben Haus zur selben Zeit an der Zukunft von Zoo, Aquarium und Tierpark arbeitet, träumt. 

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