Noldes Entzauberung
Eine spektakuläre wie erhellende Schau im Museum Hamburger Bahnhof thematisiert Emil Nolde als „Entarteten Künstler“ und zugleich glühenden Anhänger der NS-Diktatur
Eine spektakuläre wie erhellende Schau im Museum Hamburger Bahnhof thematisiert Emil Nolde als „Entarteten Künstler“ und zugleich glühenden Anhänger der NS-Diktatur
Stephan Graf von Bothmer, Komponist, Pianist und Liebhaber alter Filme, hat die Stummfilm-Konzerte erfunden und vermarktet sich selbst zugunsten seiner Kunst. Er ist der klassische Selfmademan – von Kunst bis Werbung alles aus seiner Hand. Sein Enthusiasmus verblüffte so manchen Veranstalter.
„Savoir Beds“ in London ist eine Manufaktur für luxuriöse Nachtlager mit illustrer Geschichte zum Mindestpreis eines Kleinwagens. Handwerk klingt wie Musik. Der Sound so einer Halle, in der Männer konzentriert über ihre Arbeit gebeugt sind, besteht aus rhythmischem Hämmern, hellem Knipsen, leisem Rascheln, munterem Klopfen und hin und wieder einem entspannten Seufzen. Maschinengeräusche sind nicht zu hören im Herzen der Werkstatt von Londons exquisitestem Bettenhersteller „Savoir Beds“.
Der alte Güterbahnhof Grunewald ist mit seinen 14 Hektar Fläche ein heißer Kandidat für den Berliner Wohnungsbau. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf herrscht Einigkeit darüber, den Ort zum städtebaulichen Entwicklungsgebiet zu erklären. Baustadtrat Oliver Schruoffenegger (Grüne) kann sich vor Projektanfragen kaum retten. Doch er lehnt alle ab. Das Gelände liegt zwar direkt an der Autobahn A115, der AVUS. Aber es ist nicht erschlossen. Nur eine Unterführung aus westlicher Richtung vom Messegelände steht zur Verfügung mit zu geringer Höhe für die Feuerwehr.
Das Globe Berlin wird ein neuer Schauplatz für Schauspiel, Wortkunst und Weltmusik. Die Baugenehmigung, Erbpachtvertrag und Betriebserlaubnis vorausgesetzt, kann der aus Schwäbisch Hall stammende hölzerne Theaterbau voraussichtlich im Herbst 2019 aufgebaut und 2020 bespielt werden. Das Haus hat dann Platz für ca. 600 Besucher. Der Rundbau ist Shakespeares legendärer Open-Air-Arena nachempfunden, in der sich vor über 400 Jahren ein Querschnitt der Londoner Bevölkerung zusammenfand, um Begegnung, Bildung und Unterhaltung an einem verbindenden Ort zu erleben.
Ob mit Freunden, Kollegen oder Geschäftspartnern – das Mariendorfer Traber-Meeting verspricht gemeinschaftlichen Nervenkitzel und packende Kämpfe um Sieg und Platz. Sie ist Deutschlands berühmteste Pferdepiste und zieht in der Saison Zehntausende Zuschauer an. Auf der Trabrennbahn Mariendorf wird zwischen dem 19. Juli und dem 4. August das alljährliche Derby-Meeting ausgetragen. Sulkyfahrer und Rennstallbesitzer reisen aus ganz Europa an, es geht um eine gigantische Prämie. In mehr als achtzig Prüfungen werden über eine Million Euro Preisgeld an die Sieger und Platzierten verteilt.
Die Malerin Lotte Laserstein erlebte ihre höchste Schaffenskraft in einer schlimmen Zeit und wurde in ihrer künstlerischen Entwicklung durch die Politik gehindert. Dennoch schuf sie viele beeindruckende Werke. Eine umfassende Ausstellung lässt uns die Künstlerin fast hundert Jahre später neu entdecken
Jedes Jahr vom 1. April bis August werden zwischen den beiden ehemaligen Start- und Landebahnen des Tempelhofer Feldes Bereiche abgesperrt, die während dieser Zeit nicht mehr betreten werden dürfen. Nach dem Ende der Brutsaison im Spätsommer werden die Wiesenbereiche wieder freigegeben und stehen für Freizeitaktivitäten zur Verfügung.
Das Berliner Energieunternehmen Gasag unterstützt Sport-, Kultur- und Umweltprojekte in der Stadt: Eisbären, Berliner Opernpreis, eat! Berlin, Kindertheaterpreis, Frau Luna im Tipi, Klimaschulen oder Ökowerk. Berlin vis-à-vis sprach mit Birgit Jammes über Sponsoring und soziales Engagement.
Zum Festjahr schenkt sich die Genossenschaftliches Wohnen Berlin-Süd eG (GeWoSüd) einen eigenen Roman und begrüßt den Regierenden Bürgermeister im Lindenhof.
Mit der James-Simon-Galerie erhält die Museumsinsel ein zentrales, multifunktionelles Empfangsgebäude für alle fünf Museen.
Den Schöpfer des Alten Mueums, Karl Friedrich Schinkel, hätte es sicher gefreut, in nächster Nähe seines Bauwerks den Eingang zu einer ganzen Museumswelt zu finden, die seine Nachfolger mit der Museumsinsel geschaffen haben. Museen und Galerien zum Schauen und Entdecken für alle, das war seine Vision.
Auf dem Gelände des legendären Ausflugslokals Riviera in Grünau soll nach langem Stillstand eine Seniorenwohnanlage entstehen.
Bis zum Schluss stand in dem Tanzsaal mit den hohen Stuckdecken noch ein alter Flügel, als wolle er sagen, bald spielt hier wieder die Musik. Ein melancholischer Charme ging von der Szenerie aus. Der alte Glanz war unter den zahlreich hinzugekommenen Graffiti noch spürbar. Das Bild war Exponat in einer Fotoausstellung zu den besten Lost Places der Stadt.
Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Rosa-Luxemburg-Platz
Bis 2020 entstehen drei Geschäfts- und Bürohäuser am Ku’damm an der Stelle des einstigen Gloria-Palasts. Das bedeutende Filmtheater bestand von 1925 bis 1998. Vor zwei Jahren wurde das Gebäude nach vielen Debatten abgerissen. Jetzt hat die Centrum Gruppe Grundsteinlegung für ihr Gebäudeensemble „Gloria Berlin“ gefeiert.
„Unser Erfolg ist das Lächeln der Kinder“ – so lautet das Motto von Laughing Hearts. Der Verein setzt sich seit zehn Jahren dafür ein, dass Heimkindern und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine erfolgreiche Zukunft ermöglicht wird. Um mit seinem wachsenden Team auch zukünftig Kindern und Jugendlichen viele Chancen eröffnen zu können, hat der Verein neue Büroräume in der Kaiser-Friedrich-Straße bezogen. Die Beschaffung, Sanierung und Innenausstattung in Rekordzeit übernahm der Unternehmer Christoph Gröner, CEO und Gründer der CG Gruppe sowie aktives Vorstandsmitglied von Laughing Hearts.