Artikelliste

Eleganter Ort am Scharmützelsee

Bad Saarow entwickelt sich beständig und besticht durch seine Lage, Natur und Tradition. Der Ryder Cup 2022 wäre es gewesen. Bad Saarow hatte sich für die Austragung eines der wichtigsten Golfturniere beworben,  den Zuschlag dann aber nicht bekommen. Der Veranstalter kürte in seiner Zentrale im englischen Wentworth stattdessen Rom zum Ausrichter der 44. Auflage des prestigeträchtigen Kontinentalvergleichs der besten Profis aus Europa und den USA. Bad Saarow wäre auf einen Schlag in aller Welt bekannt geworden.

72 - Herbst 2017

Ferngesteuerter Höhenflug

Aufsteiger Berlin Grizzlies mischt die Bundesliga auf – Präsident Mick Schmidt lenkt den Verein aus Australien. Fußball. Sonst nichts. Da müssen sich die Verantwortlichen der auf Sport spezialisierten Spartensender etwas einfallen lassen, um das Publikum vor den Bildschirm zu ziehen. So kam man 2015 auf die Idee, die Rugby-Weltmeisterschaft zu übertragen, weil die Spiele im nicht so weit entfernten England ausgetragen wurden.

72 - Herbst 2017
Sport

Europacity

„Das spannendste Projekt seit der Entwicklung des Potsdamer Platzes vor 20 Jahren.“ Das Gebiet der Heidestraße war  jahrzehntelang Grenzland zwischen Ost und West und geprägt durch die Berliner Mauer, Containerbahnhof und Lagerhallen.  Später dann  wurde es zum zentralen Zukunftsgebiet der Stadt erklärt. Aufgrund seiner zentralen Lage, der besonderen Erreichbarkeit durch den Nah- und Fernverkehr sowie der interessanten Umgebung mit z. B.

72 - Herbst 2017
Stadt

Stein auf Stein

Backstein in Berlin? Da fällt spontan Befragten zunächst gar nichts ein. Berlin? „Ich denke da eher an Niedersachsen.“ „Backstein, das ist Hamburg oder London!“, lautet eine Antwort. Sie mag den Städtewettstreitberlinern deutlich missfallen, zumal wenn es um Innovationen in der Ziegelbauweise geht, wie sie in diesem Jahr am Erweiterungsbau der Tate Modern von Herzog & de Meuron zu bestaunen war.

72 - Herbst 2017
Stadt

Zwischen Berlin und Las Vegas – Musical-Produzent Bernhard Kurz

Stars altern nicht. Zumindest im Berliner Hotel Estrel. Seit 20 Jahren läuft im Haus die Doppelgänger-Show „Stars in Concert“, und ebenso lange tobt und schmachtet Elvis Presley über die Bühne. Michael Jackson lebt hier seine Glanzzeiten fort. Madonna und Tina Turner gehören zu den ganz Großen, die das Publikum auf der Bühne sehen möchte. Aber wie verdient sich ein Star einen Doppelgänger?

72 - Herbst 2017

Finsterstes Brandenburg

Das Westhavelland ist das sternenreichste Gebiet Deutschlands. Dort wird die Nacht touristisch zum Tag. Die dunkelste Nacht findet sich in einem abgelegenen Flecken Brandenburgs. Der Sternenpark Westhavelland wurde im Februar 2014 von der International Dark Sky Association (IDA) zum ersten deutschen Sternenpark ernannt. Astronomen und Hobby-Astronomen kommen in Havelaue auf ihre Kosten. Von künstlichem Licht verschont ist hier besonders das Kerngebiet zwischen Gülpe und Nennhausen. Das etwa 80 Kilometer von Berlin entfernte Landstück ist dünn genug besiedelt, um einen ungetrübten Blick in den sternenreichen Nachthimmel zu ermöglichen. Dieser Umstand lockt Sternengucker und -fotografen aus der ganzen Bundesrepublik an. Schon mit bloßem Auge ist die gesamte Milchstraße zu bestaunen. So etwas gibt es nicht mehr oft in Europa. Höchstens in Mecklenburg-Vorpommern findet man noch ähnlich finstere Ecken, so Experten. Lichtverschmutzung ist das Stichwort. Gerade Tiere leiden nachweislich unter den vielen menschgemachten Lichtern.

72 - Herbst 2017

Neuer alter Westen

Die Potsdamer Straße findet allmählich zu alter Bedeutung zurück und bleibt ein Stück typisches Berlin. Die Straße ist wie diese Stadt, stellenweise noch etwas schäbig, aber zunehmend schick und immer noch verheißungsvoll. Welten treffen aufeinander. Ende des 19. Jahrhunderts galt das Areal als „feinste Wohngegend in Berlin“, geschätzt von Bessergestellten und Kunstliebhabern. Theodor Fontane wohnte in der Potsdamer Straße wie auch Marlene Dietrich, als sie ein Kind war.

72 - Herbst 2017
Stadt

60 Jahre Fiat 500

Als Fiat am 4. Juli 1957 einen neuen Kleinwagen der Öffentlichkeit präsentierte, war das die Geburt des italienischen Volkswagens. Der „Nuova Cinquecento“, wie die Italiener den Fiat 500 nannten, hatte einen erschwinglichen Preis und markierte damit den Beginn der Massenmotorisierung auch in Italien. Für umgerechnet rund dreitausend D-Mark war er zu haben und füllte in idealer Weise die Lücke, die zwischen dem bis dahin winzigen „Topolino“ und dem zu teuren Fiat 600 bestand.

72 - Herbst 2017

Seiten