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Wie Wandern durch die Zeiten

Schon lange bevor der Grand Canyon unter Schutz gestellt wurde, zog er Menschen magisch an: die seit Jahrtausenden in der Gegend lebenden Ureinwohner, die Pioniere und Naturforscher im 19. Jahrhundert und die heutigen  Millionen von Besuchern. Der Grand Canyon National Park wurde vor 100 Jahren gegründet. Die berühmte Schlucht in Arizona empfängt jährlich sechs Millionen Besucher. Wer diese Naturschönheit ungestört erleben will, wandert am  besten hindurch.

79 - Sommer 2019

Feiern im Loft

Cucina Italiana trifft Hauptstadtflair:
Fabrik 23 bewirtet mit italienischem Fine Dining

An der Gerichtsstraße 23 in Wedding herrscht jenes Industrieflair, das bis heute so viele Gäste nach Berlin zieht. Auch Philipp Gertner entdeckte das über 100 Jahre alte Fabrikgebäude bei einem Berlin-Besuch und erfüllte sich mit der Anmietung der leerstehenden Lager einen Traum. Gemeinsam mit Partnerin Bettina Diemer setzte er in den ramponierten Räumen ohne Strom, Wasser und Heizung ein designprämiertes Event-Location-Konzept mit mittlerweile sechs unterschiedlichen Lofts um, das so viel wie möglich von dem einzigartigen Flair erhält.

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Magazin

Mister Basketball

Um die Jahrtausendwende hatte der deutsche Vereins-Basketball ein Synonym: Alba Berlin. Der Club dominierte die Bundesliga scheinbar nach Belieben. In der Vorrunde 2000/2001 gewannen die Hauptstädter 25 von 26 Spielen, danach neun von zehn Playoff-Partien. Von 1997 bis 2003 hisste man eine Fahne nach der anderen für die gewonnene Meisterschaft unter dem Dach der damaligen Spielstätte Max-Schmeling-Halle.

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Sport

Das Experimentierquartier

Das verfallene Haus der Statistik hat wieder eine Zukunft. Nachdem die DDR-Ruine wieder im Besitz des Landes Berlin ist, sieht ein Konzept vor, das 3 Hektar große Areal am Alexanderplatz in ein gemischtes Quartier ­zu verwandeln. Der Bezirk Mitte zieht an den Standort mit Finanzamt und Rathaus. Wohnungen werden gebaut, und „Experimentierhäuser“ für Kunst und Soziales sollen dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird, sondern anders. Ausprobiert wird aber schon heute – bei laufender Sanierung des Bestandsgebäudes.

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Stadt

Blüten, Havel und Hügelland

Der frische Obstwein fließt hier jedes Jahr in Strömen, und manch einer findet den Heimweg nicht mehr aus eigener Kraft. Darum verbinden viele Berliner Werder oft nur mit dem größten „Besäufnis“ des Jahres, dem Baumblütenfest Anfang Mai. Seit 1879 veranstaltet, gehört es zu den größten Volksfesten in ganz Deutschland. Die Besucher kommen mit Sonderzügen scharenweise – bis heute. Dabei ist in der Umgebung noch viel mehr zu erleben. Es lohnt sich, mit dem Fahrrad auf dem Obstpanoramaweg von Ort zu Ort zu radeln. Die Obstbauern halten gerade zum Blütenfest die Türen offen und bieten ihre Weine zur Verkostung an. Von Petzow über Glindow nach Derwitz führt der anderthalbstündige Weg.

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Eine für alle

Die Geschichte begann 1980 ganz unspektakulär, als Lutz-Michael Stenschke, 24-jährig, zusammen mit seiner Frau den Holzwagenimbiss Wurstmaxe am Mehringdamm 36 kaufte. Der Student wurde zum Unternehmer. „Natürlich passierte das fließend“, sagt er, „erst versucht man, selbständig Geld zu verdienen, dann wird die Arbeit immer mehr und man braucht Mitarbeiter. Außerdem hatte ich schon zuvor tageweise in einer Markthalle Würste verkauft, als das Angebot mit dem eigenen Imbiss kam.“ Bis heute hat er seine Entscheidung nicht bereut. Vom Mehringdamm aus wurde Curry 36 weltberühmt. Wie ihm das gelungen ist? Stenschke hat keine Ahnung. Vielleicht, wegen des „guten Brandings“. Oder weil er auf „ehrliche Produkte mit gleichbleibender hoher Qualität“ achtet, wie er erklärt. Er hat nie mit einem Hotelportal oder einem Blogger gesprochen, damit die etwas schreiben.

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