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Clevere Spendenaktion für die Umwelt

Mit dem Umwelt-Euro unterstützt die Gasag gemeinnützige Organisation und Intitiaven dabei, Spendengelder für Natur- Umwelt-und Tierschutz zu sammeln.

Die Gasag unterstützt seit jeher Umweltinitiativen, z. B. die Berliner Klima Schulen und das Ökowerk. Nun hat sich das Berliner Energie-Unternehmen etwas Neues für seine Spendenaktivitäten ausgedacht. Es hat den Umwelt-Euro erfunden und damit eine ganz neuartige Spendenaktion ins Leben gerufen. Jeder kann mit dem Geld der Gasag für ein Projekt spenden, das auf der Website des Unternehmens vorgestellt wird. Hier finden sich Initiativen aus fünf Themenbereichen: Ressourcen- und Energiesparen, Renaturisierung, Tierschutz, erneuerbare Energien und Umweltbildung.

79 - Sommer 2019

Stadt für alle

In Berlin muss dichter und höher gebaut werden, um die Wohnungskrise in den Griff zu bekommen. Die Menschen müssen enger zusammenrücken, vor allem, wenn es um Wohnraum in der Innenstadt geht – so Eike Becker. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Berliner Architekten.

79 - Sommer 2019

Berühmte Sonntagsgäste

Neukladow an der Havel war einst der Pilgerort für alle, die in der Berliner Kultur Rang und Namen hatten.

Man braucht heute schon sehr viel Fantasie in Kladow. Was sich auf dem Gutshof vor 100 Jahren abspielte und welcher Zauber von dem Ort ausging, ist nur noch zu erahnen. Geblieben sind das historische Herrenhaus und die überaus reizvolle Lage am Großen Wannsee inmitten eines Landschaftsparks mit altem Baumbestand. Das klassizistische Gutshaus erhebt sich 15 Meter über dem See und ist schon sichtbar, wenn man von Wannsee mit der Fähre kommt. Von der Anlegestelle sind es gute zehn Minuten Fußweg.

79 - Sommer 2019
Stadt

Mister Basketball

Um die Jahrtausendwende hatte der deutsche Vereins-Basketball ein Synonym: Alba Berlin. Der Club dominierte die Bundesliga scheinbar nach Belieben. In der Vorrunde 2000/2001 gewannen die Hauptstädter 25 von 26 Spielen, danach neun von zehn Playoff-Partien. Von 1997 bis 2003 hisste man eine Fahne nach der anderen für die gewonnene Meisterschaft unter dem Dach der damaligen Spielstätte Max-Schmeling-Halle.

79 - Sommer 2019
Sport

Eine für alle

Die Geschichte begann 1980 ganz unspektakulär, als Lutz-Michael Stenschke, 24-jährig, zusammen mit seiner Frau den Holzwagenimbiss Wurstmaxe am Mehringdamm 36 kaufte. Der Student wurde zum Unternehmer. „Natürlich passierte das fließend“, sagt er, „erst versucht man, selbständig Geld zu verdienen, dann wird die Arbeit immer mehr und man braucht Mitarbeiter. Außerdem hatte ich schon zuvor tageweise in einer Markthalle Würste verkauft, als das Angebot mit dem eigenen Imbiss kam.“ Bis heute hat er seine Entscheidung nicht bereut. Vom Mehringdamm aus wurde Curry 36 weltberühmt. Wie ihm das gelungen ist? Stenschke hat keine Ahnung. Vielleicht, wegen des „guten Brandings“. Oder weil er auf „ehrliche Produkte mit gleichbleibender hoher Qualität“ achtet, wie er erklärt. Er hat nie mit einem Hotelportal oder einem Blogger gesprochen, damit die etwas schreiben.

79 - Sommer 2019

Blüten, Havel und Hügelland

Der frische Obstwein fließt hier jedes Jahr in Strömen, und manch einer findet den Heimweg nicht mehr aus eigener Kraft. Darum verbinden viele Berliner Werder oft nur mit dem größten „Besäufnis“ des Jahres, dem Baumblütenfest Anfang Mai. Seit 1879 veranstaltet, gehört es zu den größten Volksfesten in ganz Deutschland. Die Besucher kommen mit Sonderzügen scharenweise – bis heute. Dabei ist in der Umgebung noch viel mehr zu erleben. Es lohnt sich, mit dem Fahrrad auf dem Obstpanoramaweg von Ort zu Ort zu radeln. Die Obstbauern halten gerade zum Blütenfest die Türen offen und bieten ihre Weine zur Verkostung an. Von Petzow über Glindow nach Derwitz führt der anderthalbstündige Weg.

79 - Sommer 2019

Crossover

Im bosnischen Konjic ist das Möbelschnitzen eine Volkskunst. Skandinavische und englische Gestalter geben den Exponaten der Firma ZANAT einen neuen Auftritt.

Rund vierzig Kilometer südwestlich von Sarajewo in Bosnien-Herzegowina liegt die Stadt Konic in einer Art Korridor in den Falten der Berge. Die Neretva rauscht unter einer alten osmanischen Steinbrücke mitten durch die Ansiedlung und weiter durch das besser bekannte nahe Mostar bis hin zum Adriatischen Meer. Über dem Ort ragt der Prenj als Teil der Dinarischen Gebirgskette. Himalaja des Balkans wird er hier genannt. In der schmalen Ebene am Fluss breitet sich eine Art Industriegebiet aus.

79 - Sommer 2019

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