Utopische Würfe
Vor 100 Jahren nahm der deutsch-jüdische Architekt Erich Mendelsohn in Berlin seine Arbeit auf und begann gleich mit seinen kühnsten Entwürfen. Sein Beitrag für die Moderne steht hinter dem des Bauhauses nicht zurück.
Vor 100 Jahren nahm der deutsch-jüdische Architekt Erich Mendelsohn in Berlin seine Arbeit auf und begann gleich mit seinen kühnsten Entwürfen. Sein Beitrag für die Moderne steht hinter dem des Bauhauses nicht zurück.
Die Geschichte begann 1980 ganz unspektakulär, als Lutz-Michael Stenschke, 24-jährig, zusammen mit seiner Frau den Holzwagenimbiss Wurstmaxe am Mehringdamm 36 kaufte. Der Student wurde zum Unternehmer. „Natürlich passierte das fließend“, sagt er, „erst versucht man, selbständig Geld zu verdienen, dann wird die Arbeit immer mehr und man braucht Mitarbeiter. Außerdem hatte ich schon zuvor tageweise in einer Markthalle Würste verkauft, als das Angebot mit dem eigenen Imbiss kam.“ Bis heute hat er seine Entscheidung nicht bereut. Vom Mehringdamm aus wurde Curry 36 weltberühmt. Wie ihm das gelungen ist? Stenschke hat keine Ahnung. Vielleicht, wegen des „guten Brandings“. Oder weil er auf „ehrliche Produkte mit gleichbleibender hoher Qualität“ achtet, wie er erklärt. Er hat nie mit einem Hotelportal oder einem Blogger gesprochen, damit die etwas schreiben.
Schon lange bevor der Grand Canyon unter Schutz gestellt wurde, zog er Menschen magisch an: die seit Jahrtausenden in der Gegend lebenden Ureinwohner, die Pioniere und Naturforscher im 19. Jahrhundert und die heutigen Millionen von Besuchern. Der Grand Canyon National Park wurde vor 100 Jahren gegründet. Die berühmte Schlucht in Arizona empfängt jährlich sechs Millionen Besucher. Wer diese Naturschönheit ungestört erleben will, wandert am besten hindurch.
Im Juli fand das Classic Open Air Festival auf dem Gendarmenmarkt statt, schon läuft Mario Hempel über das Maifeld am Olympiastadion. Ende August steht die Pyronale an, die er ebenfalls mit veranstaltet. Mario Hempel musste sich nach der Wende 1989 neu orientieren. Seine Band Report, mit der er durch die DDR getourt ist, war nicht mehr gefragt. Nur der Name ist geblieben und mit diesem hat der ehemalige Musiker 1992 Report Communication gegründet, eine Marketingagentur im Kultur- und Eventbereich.
Cucina Italiana trifft Hauptstadtflair:
Fabrik 23 bewirtet mit italienischem Fine Dining
An der Gerichtsstraße 23 in Wedding herrscht jenes Industrieflair, das bis heute so viele Gäste nach Berlin zieht. Auch Philipp Gertner entdeckte das über 100 Jahre alte Fabrikgebäude bei einem Berlin-Besuch und erfüllte sich mit der Anmietung der leerstehenden Lager einen Traum. Gemeinsam mit Partnerin Bettina Diemer setzte er in den ramponierten Räumen ohne Strom, Wasser und Heizung ein designprämiertes Event-Location-Konzept mit mittlerweile sechs unterschiedlichen Lofts um, das so viel wie möglich von dem einzigartigen Flair erhält.
Mit dem Umwelt-Euro unterstützt die Gasag gemeinnützige Organisation und Intitiaven dabei, Spendengelder für Natur- Umwelt-und Tierschutz zu sammeln.
Die Gasag unterstützt seit jeher Umweltinitiativen, z. B. die Berliner Klima Schulen und das Ökowerk. Nun hat sich das Berliner Energie-Unternehmen etwas Neues für seine Spendenaktivitäten ausgedacht. Es hat den Umwelt-Euro erfunden und damit eine ganz neuartige Spendenaktion ins Leben gerufen. Jeder kann mit dem Geld der Gasag für ein Projekt spenden, das auf der Website des Unternehmens vorgestellt wird. Hier finden sich Initiativen aus fünf Themenbereichen: Ressourcen- und Energiesparen, Renaturisierung, Tierschutz, erneuerbare Energien und Umweltbildung.
Das dänische Büro der Architektin Dorte Mandrup wurde vom Magazin AW Architektur & Wohnen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden unter dem Titel Human: Nature im Aedes Architekturforum in Berlin gezeigt.