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Bald ist wieder Pflanzzeit

Anja Franke ist Schirmherrin des Berliner Staudenmarkts [Foto: Sabine Rübensaat]

Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten

Über 80 Stauden- und Kräutergärtner sowie Baumschulen aus Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden säumen den fast 1 000 Meter langen Hauptweg quer durch den Botanischen Garten. Neben traditionellen Stauden sind ungewöhnliche Raritäten zu entdecken sowie eine einzigartige Kräutervielfalt, spezielle Zier- und Obstgehölze, aber auch Knollen und Blumenzwiebeln.

Magazin

Crossover

Unna Chair: Der Stuhl hat eine dickere Sitzfläche und Rückenlehne aus Massivholz. Er kann durch feine Schnitztechniken von Zanat individualisiert werden [Foto: Zanat]

Im bosnischen Konjic ist das Möbelschnitzen eine Volkskunst. Skandinavische und englische Gestalter geben den Exponaten der Firma ZANAT einen neuen Auftritt.

Rund vierzig Kilometer südwestlich von Sarajewo in Bosnien-Herzegowina liegt die Stadt Konic in einer Art Korridor in den Falten der Berge. Die Neretva rauscht unter einer alten osmanischen Steinbrücke mitten durch die Ansiedlung und weiter durch das besser bekannte nahe Mostar bis hin zum Adriatischen Meer. Über dem Ort ragt der Prenj als Teil der Dinarischen Gebirgskette. Himalaja des Balkans wird er hier genannt. In der schmalen Ebene am Fluss breitet sich eine Art Industriegebiet aus.

Clevere Spendenaktion für die Umwelt

Die Gasag setzt sich aktiv für eine CO2-neutrale Zukunft ein. Und das auch, indem sie Projekte verschiedener nachhaltiger Berliner Organisationen unterstützt. Mit dem Umwelteuro werden zahlreiche Projekte aus fünf Themenwelten unterstützt. Unter www.gasag-umwelt.de können Sie sich die ausgewählten Projekte ansehen und Ihren Spendengutschein einlösen. Natürlich kann jeder Umwelteuro-Inhaber auch privat über die Spendenplattform spenden. [Abb.: shutterstock/RoseStudio; istockphoto.com/pseudodaemon]

Mit dem Umwelt-Euro unterstützt die Gasag gemeinnützige Organisation und Intitiaven dabei, Spendengelder für Natur- Umwelt-und Tierschutz zu sammeln.

Die Gasag unterstützt seit jeher Umweltinitiativen, z. B. die Berliner Klima Schulen und das Ökowerk. Nun hat sich das Berliner Energie-Unternehmen etwas Neues für seine Spendenaktivitäten ausgedacht. Es hat den Umwelt-Euro erfunden und damit eine ganz neuartige Spendenaktion ins Leben gerufen. Jeder kann mit dem Geld der Gasag für ein Projekt spenden, das auf der Website des Unternehmens vorgestellt wird. Hier finden sich Initiativen aus fünf Themenbereichen: Ressourcen- und Energiesparen, Renaturisierung, Tierschutz, erneuerbare Energien und Umweltbildung.

Natur und Architektur

Wattenmeerzentrum in Esbjerg (Dänemark) [Foto: © Adam Moerk]

Das dänische Büro der Architektin Dorte Mandrup wurde vom Magazin AW Architektur & Wohnen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten werden unter dem Titel Human: Nature im Aedes Architekturforum in Berlin gezeigt.

Magazin

Wie Wandern durch die Zeiten

Schon lange bevor der Grand Canyon unter Schutz gestellt wurde, zog er Menschen magisch an: die seit Jahrtausenden in der Gegend lebenden Ureinwohner, die Pioniere und Naturforscher im 19. Jahrhundert und die heutigen  Millionen von Besuchern. Der Grand Canyon National Park wurde vor 100 Jahren gegründet. Die berühmte Schlucht in Arizona empfängt jährlich sechs Millionen Besucher. Wer diese Naturschönheit ungestört erleben will, wandert am  besten hindurch.

Schinkel trifft Fontane

Karl Friedrich Schinkel / Theodor Fontane [Abb.: istockphoto.com; Nastasic / clu]

Als Theodor Fontane 1819 geboren wurde, war Karl Friedrich Schinkel bereits auf dem besten Weg, zum bedeutendsten Baumeister seines Jahrhunderts zu werden. Obwohl beide Neuruppiner sind, trägt die Stadt als Beinamen den des Apothekers, Journalisten und Romanschriftstellers: Fontanestadt Neuruppin – nicht den des berühmten Architekten: Beide sind sich nie begegnet, hätten sich aber glänzend verstanden, davon ist Autor Reinhard Wahren überzeugt. Ein fiktives Gespräch:

Kultur

Utopische Würfe

Der Einsteinturm auf dem Telegrafenberg in Potsdam gehört zu Erich Mendelsohns herausragenden Bauwerken [Foto: istockfoto/senorcampesino]

Vor 100 Jahren nahm der deutsch-jüdische Architekt Erich Mendelsohn in Berlin seine Arbeit auf und begann gleich mit seinen kühnsten Entwürfen. Sein Beitrag für die Moderne steht hinter dem des Bauhauses nicht zurück.

Kultur

Berliner Plätze: Der Ludwigkirchplatz

Berlins erste katholische Kirche auf einem freien Platz [Foto: Berlin vis-à-vis]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze? Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: der Ludwigkirchplatz

Stadt für alle

Seit 1999 leiten Eike Becker (Foto) und Helge Schmidt das Büro Eike Becker_Architekten in Berlin. Das Leistungsspektrum umfasst den Entwurf, die Planung und die Ausführung von Bürogebäuden, Hochhäusern, Hotels, Wohnungen und Stadtplanungen [Foto: Ina Hegenberger]

In Berlin muss dichter und höher gebaut werden, um die Wohnungskrise in den Griff zu bekommen. Die Menschen müssen enger zusammenrücken, vor allem, wenn es um Wohnraum in der Innenstadt geht – so Eike Becker. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Berliner Architekten.

Das Experimentierquartier

Das Haus der Statistik ist ein 1970 gebauter Gebäudekomplex für Büros und Gastronomie. Er wurde als Gesellschaftsbau an der Schnittstelle zweier Prestigeprojekte der DDR (Karl-Marx-Allee und Alexanderplatz) von den Architekten Manfred Hörner, Peter Senf und Joachim Härtner entworfen. Gegenüber liegt das prominentere Haus des Lehrers mit der Kongresshalle. Das Haus der Statistik sei ein typischer „Bau aus der zweiten Reihe“, sagt Clemens Weise von der Bauhaus Universität Weimar. Bei einem Vortrag vor Ort berichtet er über seine Baugeschichte. Heute haben die Fenster in den Fassaden keine Scheiben mehr, sie lassen das Gebäude wie eine Bruchbude aussehen. Aber der Abriss, der mal geplant war, ist längst vom Tisch. 46 000 Quadratmeter sind nun frei für neue Nutzungen. [Foto: Berlin vis-à-vis]

Das verfallene Haus der Statistik hat wieder eine Zukunft. Nachdem die DDR-Ruine wieder im Besitz des Landes Berlin ist, sieht ein Konzept vor, das 3 Hektar große Areal am Alexanderplatz in ein gemischtes Quartier ­zu verwandeln. Der Bezirk Mitte zieht an den Standort mit Finanzamt und Rathaus. Wohnungen werden gebaut, und „Experimentierhäuser“ für Kunst und Soziales sollen dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird, sondern anders. Ausprobiert wird aber schon heute – bei laufender Sanierung des Bestandsgebäudes.

Stadt

Opel setzt auf Emotionen

Opel will an seine alten Glanzzeiten anknüpfen mit dem GT X Experimental [Fotos: Opel Automobile GmbH]

Die 120 Jahre währende Opel-Geschichte hätte fast ihr Ende gefunden, wäre da nicht der französische PSA-Konzern als Retter erschienen. Und nicht nur das: Bereits 2018 wies der ehemals amerikanische Autobauer das beste Ergebnis seiner gesamten Firmengeschichte aus. So geht es bei Opel mit riesigen Schritten voran. Bis 2024 wollen die Rüsselsheimer jedes Modell auch als elektrifizierte Ausführung, wie aktuell die allradgetriebene Plug-In-Hybrid-Variante des Grandland X zum Ende des Jahres, oder rein elektrisch den neuen Opel Corsa-e, anbieten. Bis Ende 2020 sollen acht komplett neue oder überarbeitete Modelle auf dem Markt sein. Doch ist man sich in der Führungsetage bewusst, auch die sportlich orientierte Klientel nicht aus den Augen zu lassen, und, wie es heißt, emotionale Angebote, zu entwickeln.

Blüten, Havel und Hügelland

Werder wächst und hat nach Potsdam auch bei den Übernachtungsgästen die höchsten Zuwachsraten in ganz Brandenburg. Die Stadt hat viel mehr zu bieten als Rummel und Obstwein zum Baumblütenfest. [Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke]

Der frische Obstwein fließt hier jedes Jahr in Strömen, und manch einer findet den Heimweg nicht mehr aus eigener Kraft. Darum verbinden viele Berliner Werder oft nur mit dem größten „Besäufnis“ des Jahres, dem Baumblütenfest Anfang Mai. Seit 1879 veranstaltet, gehört es zu den größten Volksfesten in ganz Deutschland. Die Besucher kommen mit Sonderzügen scharenweise – bis heute. Dabei ist in der Umgebung noch viel mehr zu erleben. Es lohnt sich, mit dem Fahrrad auf dem Obstpanoramaweg von Ort zu Ort zu radeln. Die Obstbauern halten gerade zum Blütenfest die Türen offen und bieten ihre Weine zur Verkostung an. Von Petzow über Glindow nach Derwitz führt der anderthalbstündige Weg.

Smart wohnen

Die Wasserstadt Mitte in der Europacity in Berlin, vis-à-vis von Hauptbahnhof und Regierungsviertel. 700 Wohnungen stehen hier kurz vor der Fertigstellung. [Abb.: KAURI CAB Development Berlin GmbH ]

Trotz der Skepsis vieler Menschen gegenüber der Digitalisierung in nahezu allen Lebensbereichen schreitet sie mit großem Tempo voran. Eine Mehrheit der Bevölkerung begrüßt jedoch – das belegen Marktforschungsergebnisse – Smart Home Technologien im Bereich des Energiemanagements und des Entertainments als Zugewinn an Lebensqualität. Im weiten Feld der Möglichkeiten des neuen Wohnens entwickelt das Unternehmen KAURI CAB seine Ideen, Geschäftsmodelle und Projekte.

Stadt

Berühmte Sonntagsgäste

Theateraufführung [Abb: Galerie Mutter Fourage, Berlin]

Neukladow an der Havel war einst der Pilgerort für alle, die in der Berliner Kultur Rang und Namen hatten.

Man braucht heute schon sehr viel Fantasie in Kladow. Was sich auf dem Gutshof vor 100 Jahren abspielte und welcher Zauber von dem Ort ausging, ist nur noch zu erahnen. Geblieben sind das historische Herrenhaus und die überaus reizvolle Lage am Großen Wannsee inmitten eines Landschaftsparks mit altem Baumbestand. Das klassizistische Gutshaus erhebt sich 15 Meter über dem See und ist schon sichtbar, wenn man von Wannsee mit der Fähre kommt. Von der Anlegestelle sind es gute zehn Minuten Fußweg.

Stadt

Feiern im Loft

Das Fabrikgebäude in Wedding ist voller alter und neuer Schätze [Fotos: Fabrik 23]

Cucina Italiana trifft Hauptstadtflair:
Fabrik 23 bewirtet mit italienischem Fine Dining

An der Gerichtsstraße 23 in Wedding herrscht jenes Industrieflair, das bis heute so viele Gäste nach Berlin zieht. Auch Philipp Gertner entdeckte das über 100 Jahre alte Fabrikgebäude bei einem Berlin-Besuch und erfüllte sich mit der Anmietung der leerstehenden Lager einen Traum. Gemeinsam mit Partnerin Bettina Diemer setzte er in den ramponierten Räumen ohne Strom, Wasser und Heizung ein designprämiertes Event-Location-Konzept mit mittlerweile sechs unterschiedlichen Lofts um, das so viel wie möglich von dem einzigartigen Flair erhält.

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