Artikelliste

Radlerparadies Brandenburg

Brandenburg gehört nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern zu den beliebtesten Fahrrad-Regionen Deutschlands. Die teils unberührte Natur und das flache Gelände zwischen Lausitz und Uckermark locken zahlreiche Radler in die märkische Landschaft. Ein Viertel aller Brandenburg-Besucher sind mit dem Fahrrad unterwegs. Radtourismus als florierenden Wirtschaftszweig weiter zu fördern, das hat auch die Landesregierung als Aufgabe erkannt.

55 - Sommer 2013

Den Lebensraum im Blickfeld

Spektakuläre Erlebnisaquarien, farbenprächtige Meeresbewohner, imposante Reptilien und geheimnisvolle Insekten: Mit über 11 000 Tieren in 900 Arten aus allen Kontinenten und einer 100-jährigen Geschichte zählt das Zoo-Aquarium Berlin zu den herausragenden aquaristischen Attraktionen weltweit. In diesem Jahr feiert es runden Geburtstag.

55 - Sommer 2013
Stadt

Neues aus der Berliner Wirtschaft

Laut aktuellem Geschäftsklimaindex des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung steuert die deutsche Wirtschaft robust durch die Eurokrise.

Die Unternehmen sind nach teilweise schwierigen Wintermonaten wieder positiv gestimmt, die deutsche Konjunktur behauptet sich im europäischen Krisenumfeld. Wie aber steht die Berliner Wirtschaft im deutschen Vergleich da? Welche lokalen Unterschiede sind, verglichen mit dem Bundesdurchschnitt, festzustellen? Und sind Veränderungen der Finanzierungsbedingungen für die Berliner Unternehmen zu beobachten? Der neue „KMU-Report 2013“ hat die Wirtschaft in der Hauptstadt unter die Lupe genommen und beantwortet diese und viele weitere Fragen.

55 - Sommer 2013

Berlin leuchtet

Neues Lichtfest vom 4. bis 20. Oktober 2013. Wenn es draußen wieder früh dunkel wird, die Blätter fallen und kühler Herbstwind durch die Straßen weht, können die Berliner und Besucher sich über strahlende Häuserfassaden in der Stadt freuen. Gleich zwei Lichtfeste wird es im Oktober geben. Zum bekannten „Fes­tival of Lights“, das dieses Jahr zum neunten Mal stattfindet, kommt „Berlin leuchtet“ hinzu. Es sind dieselben Initiatoren, die das „Festival of Lights“ ins Leben gerufen haben.

55 - Sommer 2013
Stadt

Forderungsmanagement versus Insolvenz

Die Insolvenzentwicklung in Deutschland ist seit 2010 zwar rückläufig. Im Jahr 2012 mussten 29 500 Unternehmen Insolvenz anmelden. Dabei zeigt ein Blick auf die Ursachen, dass mehr als 25 Prozent auf Zahlungsausfälle zurückgehen, die die betroffenen Betriebe hinnehmen mussten. Nicht anders sehen die Zahlen für Berlin und Brandenburg aus: Auch hier kamen rund ein Viertel der 1 890 Unternehmensinsolvenzen zustande, weil die Betriebe ihre Außenstände nicht einholen konnten.

55 - Sommer 2013

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Gerhard W. Steindorf 

55 - Sommer 2013

Jäger und Sammler

Ein Berlin-Buch für aufgeweckte Hauptstädter und fortgeschrittene Touristen.

Berlin ist ausufernd. Auf 892 km2 verteilen sich zwölf Bezirke, in denen 96 Ortsteile stecken. Viele der dreieinhalb Millionen Hauptstädter sind allerdings mehr mit ihrem Kiez (dem Umfeld, in dem sie wohnen) verwachsen als mit dem großen Ganzen. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein Spandauer Bürger niemals den Fuß auf Hellersdorfer Boden setzt und umgekehrt. Die Touristen bleiben sowieso in Mitte oder was sie dafür halten. In Mitte verbirgt sich zwar ein Teil der historischen Stadt, aber weder die Ortsteile Friedrichshain noch Prenzlauer Berg, wo sie meist „angesiedelt“ werden, wo bekanntlich die Musik spielt und Zugereiste auf Touristen treffen. Friedrichshain und Mitte sind Ortsteile Pankows.

55 - Sommer 2013

Gemalte Visionen

Zu Lebzeiten stellte sie kein einziges Bild öffentlich aus, obwohl sie zu den Mitbegründern der abstrakten Kunst gehört. Die Nationalgalerie würdigt nun die schwedische Malerin Hilma af Klint mit einer Retrospektive im Hamburger Bahnhof und trägt damit zur Wiederentdeckung der herausragenden Künstlerin bei.

55 - Sommer 2013

„Es sind wirklich nicht die angenehmsten Menschen, die ich häufig darstelle“

Charakterschauspieler André Hennicke will keine Karriere um jeden Preis. Er testet lieber Grenzen aus.

Dieses Gesicht vergisst man nicht: abgezehrt, aber voller Energie und Willenskraft, faszinierend, ausdrucksstark. Man hat den 54-jährigen André Hennicke im Kino und auf dem Bildschirm schon in den unterschiedlichsten Rollen gesehen: als Nazi-Fanatiker Rudolf Hess in dem Dreiteiler „Speer und ER“, als hochintelligenten Psychopathen und Serienkiller in „Antikörper“, als Klostervorsteher in dem Festivalfilm „In memorio di me“, als NS-Blutrichter Roland Freisler in „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ oder auch als Ritterkreuzträger Wilhelm Mohnke (1945 letzter Kampfkommandant im von den Russen belagerten Berlin) in dem Film „Der Untergang“.

55 - Sommer 2013

Stahlblech Auf Sommerwiese

Unterwegs auf dem Kunstwanderweg im Fläming geht der Blick zurück auf das beschauliche Wiesenburg, mit seinen Türmen, dem Schloss und der mittelalterlichen Kirche. Allein der Park war den Ausflug wert. Dieses Dorf gehört zweifellos zu den schönsten in Brandenburg, alles hier atmet noch eine ländliche Ursprünglichkeit. Die reizvolle Umgebung des Ortes steht ihm in nichts nach. Hügelige Felder, Obstbaumalleen, kleine Feldgehölzinseln und Wald, das ist der Fläming.

55 - Sommer 2013

Keine Idee ohne Konzept

Die Daimler Kunst Sammlung im Haus Huth zeigt Concept Art von den Anfängen Mitte der 1960er Jahre bis heute.

Immaterialität ist nicht die Eigenschaft, die man zuallererst mit dem Daimler-Konzern verbindet, eher Präsenz, eindeutige Volumina und ein materieller Habitus, der ambivalent wirkt. Aber Karossen und Kunst müssen nicht die gleiche Sprache sprechen, es sei denn, man denkt an das Ausgeklügelte, Konstruktive.

55 - Sommer 2013
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