Artikelliste

Keine Idee ohne Konzept

Die Daimler Kunst Sammlung im Haus Huth zeigt Concept Art von den Anfängen Mitte der 1960er Jahre bis heute.

Immaterialität ist nicht die Eigenschaft, die man zuallererst mit dem Daimler-Konzern verbindet, eher Präsenz, eindeutige Volumina und ein materieller Habitus, der ambivalent wirkt. Aber Karossen und Kunst müssen nicht die gleiche Sprache sprechen, es sei denn, man denkt an das Ausgeklügelte, Konstruktive.

55 - Sommer 2013
Kultur

Bikini Berlin – zweimal Werner Aisslinger

Werner Aisslinger gilt als einer der innovativsten deutschen Designer mit internationalem Renommee. Nach dem Studium an der Berliner Hochschule der Künste gründete er 1993 das „Studio Aisslinger“ in Berlin. Zwischen seinem tulpenförmigen Sessel „Juli Chair“/1996 aus Polyurethan-Hartschaum für Cappellini und dem im Vorjahr präsentierten ChairFarm-Konzept liegt ein breites Œuv­re. In diesem Frühjahr zeigte das Haus am Waldsee die erste Werkschau.

55 - Sommer 2013
Stadt

Petit - SUV

Dass Mini-SUVs im Grunde keine Offroader sind, ist kaum von Bedeutung. Denn die Bezeichnung SUV ist, wie auch immer, trendy. Und was gerade in ist, wird kaum nach dem wirklichen Nutzen hinterfragt.

55 - Sommer 2013

Den Lebensraum im Blickfeld

Spektakuläre Erlebnisaquarien, farbenprächtige Meeresbewohner, imposante Reptilien und geheimnisvolle Insekten: Mit über 11 000 Tieren in 900 Arten aus allen Kontinenten und einer 100-jährigen Geschichte zählt das Zoo-Aquarium Berlin zu den herausragenden aquaristischen Attraktionen weltweit. In diesem Jahr feiert es runden Geburtstag.

55 - Sommer 2013
Stadt

Insel fur Stadter

Die Insel Eiswerder in Berlin ist ein verkanntes Juwel. Jetzt will sie der Berliner Unter­nehmer Martin Halder wachküssen und zur „Insel der schönen Dinge“ machen – mit einem Oldtimerzentrum als Mittelpunkt.

55 - Sommer 2013
Stadt

Zwischen Metropolenboulevard und Großstadtkiez

Hier ging Herrn Grundeis der Arsch auf Grundeis, als „Emil und die Detektive“ ihn in die Bankfiliale jagten: am Nollendorfplatz, Ende Kleiststraße. Und wenig später bekam Emil sein Geld zurück – natürlich alles nur fiktiv in Erich Kästners Kinderroman. Dem Nollendorfplatz sieht man seine Legenden nicht an. Zweifelhaft, ob sich Altkanzler Helmut Schmidt mit seiner Loki hier ein zweites Mal verloben würde, wie er es 1942 tat. Der einstige Schmuckplatz ist verschmutzt, deformiert und grau.

55 - Sommer 2013
Stadt

Stahlblech Auf Sommerwiese

Unterwegs auf dem Kunstwanderweg im Fläming geht der Blick zurück auf das beschauliche Wiesenburg, mit seinen Türmen, dem Schloss und der mittelalterlichen Kirche. Allein der Park war den Ausflug wert. Dieses Dorf gehört zweifellos zu den schönsten in Brandenburg, alles hier atmet noch eine ländliche Ursprünglichkeit. Die reizvolle Umgebung des Ortes steht ihm in nichts nach. Hügelige Felder, Obstbaumalleen, kleine Feldgehölzinseln und Wald, das ist der Fläming.

55 - Sommer 2013

Berlin leuchtet

Neues Lichtfest vom 4. bis 20. Oktober 2013. Wenn es draußen wieder früh dunkel wird, die Blätter fallen und kühler Herbstwind durch die Straßen weht, können die Berliner und Besucher sich über strahlende Häuserfassaden in der Stadt freuen. Gleich zwei Lichtfeste wird es im Oktober geben. Zum bekannten „Fes­tival of Lights“, das dieses Jahr zum neunten Mal stattfindet, kommt „Berlin leuchtet“ hinzu. Es sind dieselben Initiatoren, die das „Festival of Lights“ ins Leben gerufen haben.

55 - Sommer 2013
Stadt

Gemalte Visionen

Zu Lebzeiten stellte sie kein einziges Bild öffentlich aus, obwohl sie zu den Mitbegründern der abstrakten Kunst gehört. Die Nationalgalerie würdigt nun die schwedische Malerin Hilma af Klint mit einer Retrospektive im Hamburger Bahnhof und trägt damit zur Wiederentdeckung der herausragenden Künstlerin bei.

55 - Sommer 2013

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Gerhard W. Steindorf 

55 - Sommer 2013

„Es sind wirklich nicht die angenehmsten Menschen, die ich häufig darstelle“

Charakterschauspieler André Hennicke will keine Karriere um jeden Preis. Er testet lieber Grenzen aus.

Dieses Gesicht vergisst man nicht: abgezehrt, aber voller Energie und Willenskraft, faszinierend, ausdrucksstark. Man hat den 54-jährigen André Hennicke im Kino und auf dem Bildschirm schon in den unterschiedlichsten Rollen gesehen: als Nazi-Fanatiker Rudolf Hess in dem Dreiteiler „Speer und ER“, als hochintelligenten Psychopathen und Serienkiller in „Antikörper“, als Klostervorsteher in dem Festivalfilm „In memorio di me“, als NS-Blutrichter Roland Freisler in „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ oder auch als Ritterkreuzträger Wilhelm Mohnke (1945 letzter Kampfkommandant im von den Russen belagerten Berlin) in dem Film „Der Untergang“.

55 - Sommer 2013

Seiten