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„Es sind wirklich nicht die angenehmsten Menschen, die ich häufig darstelle“

Charakterschauspieler André Hennicke will keine Karriere um jeden Preis. Er testet lieber Grenzen aus.

Dieses Gesicht vergisst man nicht: abgezehrt, aber voller Energie und Willenskraft, faszinierend, ausdrucksstark. Man hat den 54-jährigen André Hennicke im Kino und auf dem Bildschirm schon in den unterschiedlichsten Rollen gesehen: als Nazi-Fanatiker Rudolf Hess in dem Dreiteiler „Speer und ER“, als hochintelligenten Psychopathen und Serienkiller in „Antikörper“, als Klostervorsteher in dem Festivalfilm „In memorio di me“, als NS-Blutrichter Roland Freisler in „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ oder auch als Ritterkreuzträger Wilhelm Mohnke (1945 letzter Kampfkommandant im von den Russen belagerten Berlin) in dem Film „Der Untergang“.

55 - Sommer 2013

Zwischen Metropolenboulevard und Großstadtkiez

Hier ging Herrn Grundeis der Arsch auf Grundeis, als „Emil und die Detektive“ ihn in die Bankfiliale jagten: am Nollendorfplatz, Ende Kleiststraße. Und wenig später bekam Emil sein Geld zurück – natürlich alles nur fiktiv in Erich Kästners Kinderroman. Dem Nollendorfplatz sieht man seine Legenden nicht an. Zweifelhaft, ob sich Altkanzler Helmut Schmidt mit seiner Loki hier ein zweites Mal verloben würde, wie er es 1942 tat. Der einstige Schmuckplatz ist verschmutzt, deformiert und grau.

55 - Sommer 2013
Stadt

Forderungsmanagement versus Insolvenz

Die Insolvenzentwicklung in Deutschland ist seit 2010 zwar rückläufig. Im Jahr 2012 mussten 29 500 Unternehmen Insolvenz anmelden. Dabei zeigt ein Blick auf die Ursachen, dass mehr als 25 Prozent auf Zahlungsausfälle zurückgehen, die die betroffenen Betriebe hinnehmen mussten. Nicht anders sehen die Zahlen für Berlin und Brandenburg aus: Auch hier kamen rund ein Viertel der 1 890 Unternehmensinsolvenzen zustande, weil die Betriebe ihre Außenstände nicht einholen konnten.

55 - Sommer 2013

Pjär auf dem Mädchenklo

Die besten Ideen kommen einem manchmal auf dem stillen Örtchen. In diesem Fall war es die Toilette des „Podewil“ und der Einfall kam zu Milena Baisch – nun Gewinnerin des Berliner Kindertheaterpreises für „Die Prinzessin und der Pjär“. Diese Episode erzählte sie ganz freimütig auf der Gala im Grips-Theater, wo sie den Preis überreicht bekam.

55 - Sommer 2013
Kultur

Zukunft Stadtvilla mit Garten

Der Wohnungsmarkt in Berlin und Brandenburg wächst stetig und die Nachfrage ist höher als das Angebot. Als Folge dieser Entwicklung steigen die Mieten. Experten sagen voraus, dass in wenigen Jahren das Mietpreisniveau von München und Hamburg erreicht sein wird. Das macht Wohnungseigentum in guter Lage immer attraktiver. Besonders gefragt sind außerstädtische, gut angebundene Immobilien. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Hamburger Immobilienkaufmann Bernd Wolfgang Steuten von der EUCON AG, der mit dem Villenpark Potsdam neuen Wohnraum entwickelt.

55 - Sommer 2013

Den Lebensraum im Blickfeld

Spektakuläre Erlebnisaquarien, farbenprächtige Meeresbewohner, imposante Reptilien und geheimnisvolle Insekten: Mit über 11 000 Tieren in 900 Arten aus allen Kontinenten und einer 100-jährigen Geschichte zählt das Zoo-Aquarium Berlin zu den herausragenden aquaristischen Attraktionen weltweit. In diesem Jahr feiert es runden Geburtstag.

55 - Sommer 2013
Stadt

Insel fur Stadter

Die Insel Eiswerder in Berlin ist ein verkanntes Juwel. Jetzt will sie der Berliner Unter­nehmer Martin Halder wachküssen und zur „Insel der schönen Dinge“ machen – mit einem Oldtimerzentrum als Mittelpunkt.

55 - Sommer 2013
Stadt

Auf Oldi Käfer Tour

Sie möchten die schönsten Sehenswürdigkeiten Berlins in dem beliebtesten Auto der Welt entdecken? Dann steigen Sie ein und fahren mit Ihrem Käfer vorbei am Brandenburger Tor, an der Siegessäule, dem Regierungsviertel, dem Reichstag, dem Potsdamer Platz und vielen Orten mehr.

55 - Sommer 2013
Magazin

Radlerparadies Brandenburg

Brandenburg gehört nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern zu den beliebtesten Fahrrad-Regionen Deutschlands. Die teils unberührte Natur und das flache Gelände zwischen Lausitz und Uckermark locken zahlreiche Radler in die märkische Landschaft. Ein Viertel aller Brandenburg-Besucher sind mit dem Fahrrad unterwegs. Radtourismus als florierenden Wirtschaftszweig weiter zu fördern, das hat auch die Landesregierung als Aufgabe erkannt.

55 - Sommer 2013

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