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Die Stadt braucht neue Außenräume

Der in Buenos Aires geborene Landschaftsarchitekt Martin Rein-Cano vom Büro Topotek 1 aus Berlin gilt als enfant terrible und Pionier seines Berufsstandes. Seine Entwürfe, wie der für den Superkilen Park in Kopenhagen, wurden weltweit beachtet. Wir baten Martin Rein-Cano, einen wohlwollend-kritischen Blick auf die Freiräume in Berlin und anderswo zu werfen.

90 - Herbst 2022

Wilhelmstraße unter Denkmalsschutz: Wie viel Politik war im Spiel?

An der Entscheidung des Landesdenkmalamt Berlin, das Wohnquartier an der Wilhelmstraße in Mitte unter Denkmalschutz zu stellen, scheiden sich weiter die Geister. Auch die zeitliche Nähe der Entscheidung zur Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl nährt sogar bei Kunsthistorikern den Verdacht, dass nicht zuletzt politische Gründe eine Rolle für die Unterdenkmalschutzstellung gespielt haben.

90 - Herbst 2022

Ein faszinierender Malstil

Mit Sascha Wiederhold hat die Neue Nationalgalerie einen vergessenen letzten großen Maler der Moderne wiederentdeckt. Dass die Bilder von Sascha Wiederhold wiederentdeckt wurden, ist Glücksfall und Sensation zugleich. Zwar wurde sein Hauptwerk, das Gemälde „Bogenschützen“ von 1928 bereits 2013 aus Galeriebesitz für die Sammlung der Neuen Nationalgalerie angekauft, für eine größere öffentliche Wahrnehmung sorgte aber erst jetzt die aktuelle Ausstellung „Sascha Wiederhold. Wiederentdeckung eines vergessenen Künstlers“ zusammen mit weiteren großartigen Gemälden des Malers aus dessen kurzer Schaffenszeit.

90 - Herbst 2022
Kultur

Der Schreibtisch im Grünen

Bis Mittag arbeiten, dann in einen glasklaren Brandenburger See springen, im Wald spazieren gehen und gegen Abend wieder an den Schreibtisch zurückkehren. Wer wünschte sich das nicht? Es wäre die perfekte Work-Life-Balance. Mittlerweile ist das an vielen Orten Brandenburgs möglich. Co-Working-Spaces ermöglichen dies. Wie in den Großstädten gibt es sie jetzt auch auf dem Land, ein echter Trend.

90 - Herbst 2022

Architektur schafft neue Lebenswelten

Vom Schmuddel-Kiez zur gefragten Wohngegend: Die Kurfürstenstraße verändert ihr Gesicht. Die Kurfürstenstraße wurde lange mit Prostitution, Drogen und Kriminalität assoziiert. In den letzten Jahren hat sie jedoch mit neuer Architektur einen enormen Wandel erlebt. Die ehemaligen Kriegsbrachen wurden mit Wohnhäusern bebaut, die der Gegend ein neues Gesicht geben und das Image verbessern. Die Neubauten zeigen ganz unterschiedliche Ansätze für neues Wohnen in der Innenstadt.

90 - Herbst 2022
Stadt