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Zeichen und Bilder

Als die Neue Nationalgalerie 1999 das lebensgroße Gemälde „Potsdamer Platz“ von Ernst Ludwig Kirchner für 18 Millionen Mark erworben hatte, war das eine Sensation. Das bedeutendste Großstadtbild des deutschen Expressionismus kehrte nach Berlin zurück und erinnerte zugleich an Glanz und Untergang eines mythischen Ortes. In der zwei Jahre später  eingerichteten Ausstellung „Der Potsdamer Platz. Ernst Ludwig Kirchner und der Untergang Preußens“ stand es im Mittelpunkt.

68 - Winter 2016
Kultur

Oben geht‘s weiter

Ob Klunkerkranich oder Fußballhimmel, die Dächer über Berlin bieten ungeahnte Möglichkeiten. 

Wie geht es hier aufs Dach? Vom Parkdeck noch eine Etage höher führt der Weg bergauf zum „Klunkerkranich“. Wie ein ironisch tönendes Fabelwesen ist diese Dachterrasse auf den Neukölln Arcaden der Wirklichkeit der Karl-Marx-Straße entrückt. Die laute staubige Verkehrsader ist plötzlich weit weg. Der Sonnenuntergang ganz nah.

68 - Winter 2016
Stadt

Gewerbeimmobilien hoch im Kurs

In Berlin wird sich die Zahl der Bürobeschäftigten bis 2020 um 8,7 Prozent auf rund 775 000 Menschen erhöhen. In der Hauptstadt werden künftig zusätzliche Büroflächen von bis zu 1,6 Millionen Quadratmetern benötigt.Hauptsächlich Bedarf haben Technologie-, Medien- und Telekommunikationsunternehmen, hinzu kommen die öffentliche Verwaltung und unternehmensorientierte Dienstleistungsbetriebe, große Digitalunternehmen sowie Startups. 

68 - Winter 2016
Stadt

Schönheit mit Phi

Das Museum für Kommunikation Berlin untersucht mit der Ausstellung „Göttlich Golden Genial“ die „Weltformel Goldener Schnitt“. Die Mathematiker haben übernommen. Nämlich die geometrische und rechnerische Durchdringung des Schönheitsphänomens. Kann das möglich sein, eine „Weltformel“ für Schönheit, ein göttliches Prinzip, das über alle Kulturen hinweg das subjektive Schönheitsempfinden um eine allgemein gültige Konstante kreisen lässt?

68 - Winter 2016
Kultur

Frostiger Spass

Eiskünstler haben aus Tonnen von Eis und Schnee „Helden der Kindheit“ geschaffen. Zu sehen und erleben u. a.: der dickbäuchige Samson, eine spektakulären Murmelbahn, Lego-Landschaft, fahrende Modelleisenbahn, eine Eisbahn zum Schlittschuhfahren und eine Eisbar.

68 - Winter 2016
Magazin

Lesen Unter Leuten – 3. BuchBerlin

Auf der 3. BuchBerlin präsentierten am 19. und 20. November 180 unabhängige Verlage und Selfpublisher aus ganz Deutschland ihr Programm. Damit gehört die BuchBerlin zu den fünf größten Buchmessen Deutschlands. Im Mittelpunkt stehen Themen wie die Zusammenarbeit mit dem stationären und dem Online-Buchhandel, Barsortimenten, Auslieferungen, Druckereien und anderen Dienstleistern, aber auch Marketing und Pressearbeit, Lesungen, Buchgestaltung und die richtige Buchkalkulation.

68 - Winter 2016
Magazin

Anatomie plastisch

Im November 2006, also genau vor zehn Jahren, gründete der Arzt und Wissenschaftler Gunther von Hagens im brandenburgischen Guben sein Plastinarium. In den aufwendig renovierten, historischen Gebäuden einer ehemaligen Tuchmacherei erhalten die Besucher seitdem auf 3 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche umfassende Einblicke in das von Gunther von Hagens entwickelte Verfahren der Plastination und in die Anatomie von Mensch und Tier.

68 - Winter 2016
Magazin

Praemium Imperiale 2016

Die fünf diesjährigen Preisträger des internationalen Kunst- und Kulturpreises Praemium Imperiale erhielten im Oktober von der Japan Art Association ihre Auszeichnungen. Vergleichbar mit dem Nobelpreis im Bereich der Naturwissenschaften wird die Ehrung in fünf Disziplinen vergeben: Malerei, Skulptur, Architektur, Musik und Theater/Film. Die Preisträger 2016 sind Cindy Sherman (Malerei), Annette Messager (Skulptur), Paulo Mendes da Rocha (Architektur), Gidon Kremer (Musik) und Martin Scorsese (Theater/Film).

68 - Winter 2016
Magazin

Die schönen Dinge

Es fällt nicht schwer, mindestens sieben Sachen aufzuzählen, die schön sind. Carsten Gollnicks absolut schlichte Holz-Stapeldosen „Capsule“ gehören dazu. Das edel verarbeitete sinnliche Material schmeichelt den Augen und der Haptik.  Ebenso die feinen Schalen „Oona“ und „Fia“ von der Chinesin und Wahl-Hamburgerin  Congsu He, die ebenfalls die Stapelidee, aber diesmal in pastellfarbenem Beton zelebriert.

68 - Winter 2016

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