Authentisch schön
Mit der Ausgabe 2017 des berühmten Pirelli-Kalenders folgt der deutsche Fotograf Peter Lindbergh der Edition von Annie Leibovitz.
Mit der Ausgabe 2017 des berühmten Pirelli-Kalenders folgt der deutsche Fotograf Peter Lindbergh der Edition von Annie Leibovitz.
Der Flohmarkt am Mauerpark ist ein Ort, an dem man sich neu in Berlin verliebt – und Streetfood aus der ganzen Welt genießen kann. Wenn man genau hinsieht, erkennt man die Spur schon an der U-Bahnstation Eberswalder Straße: ein munteres Bächlein irgendwie interessant aussehender Menschen, die so entspannt wie zielgerichtet die Eberswalder Straße hinunterschlendern. Bereits zwei Ecken weiter, am Beginn der Bernauer Straße, wird daraus dann ein regelrechter Strom.
Ob Klunkerkranich oder Fußballhimmel, die Dächer über Berlin bieten ungeahnte Möglichkeiten.
Wie geht es hier aufs Dach? Vom Parkdeck noch eine Etage höher führt der Weg bergauf zum „Klunkerkranich“. Wie ein ironisch tönendes Fabelwesen ist diese Dachterrasse auf den Neukölln Arcaden der Wirklichkeit der Karl-Marx-Straße entrückt. Die laute staubige Verkehrsader ist plötzlich weit weg. Der Sonnenuntergang ganz nah.
Die Bilanz der Elektromobilität, in Zahlen ausgedrückt, ist kaum von Bedeutung. Derzeit sind rund 26 000 reine Elektroautos und nicht mehr als 20 000 Hybridfahrzeuge unterwegs auf deutschen Straßen bzw. stehen zum Laden in Garagen, an Arbeitsstätten oder an öffentlichen Ladepunkten, beispielsweise in Parkhäusern und an Tankstellen. Das ist eine verschwindend geringe Zahl, wenn man sie der Gesamtzahl der zugelassenen Autos von rund 45 Millionen gegenüberstellt.
Nur wenige Fotografen sind mit einem einzigen Bild berühmt geworden. „Le Baiser de l’Hôtel de Ville“ ist ein solches Bild. Robert Doisneau (1912–1994) hat es im März 1950 vor einem Pariser Straßencafé aufgenommen. Das Bild des sich küssenden Paares wurde zum Sinnbild von Paris als „Stadt der Liebe“ und zählt zu den Ikonen der Fotografie.
Das Museum für Kommunikation Berlin untersucht mit der Ausstellung „Göttlich Golden Genial“ die „Weltformel Goldener Schnitt“. Die Mathematiker haben übernommen. Nämlich die geometrische und rechnerische Durchdringung des Schönheitsphänomens. Kann das möglich sein, eine „Weltformel“ für Schönheit, ein göttliches Prinzip, das über alle Kulturen hinweg das subjektive Schönheitsempfinden um eine allgemein gültige Konstante kreisen lässt?
Zalando gehört zu den Ideen, die unseren Alltag so schnell verändert haben, dass man sich schon nach kurzer Zeit kaum noch vorstellen kann, wie es war, als es sie noch nicht gab. Wie hat man damals im Internet Schuhe bestellt, als man für den Versand noch Porto bezahlen musste – auch bei Nichtgefallen - und die Rücksendung aufwendig war?
Venus ist weiterhin Abendstern, während Jupiter Morgensichtbarkeit zeigt. Dies sind nur einige der astronomischen Höhepunkte im Spätherbst, zu erleben in einer naturgetreuen Simulation des Sternenhimmels im Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee.
Eva Fabianova trainiert in Hoppegarten Rennpferde. Dabei liegt ihr ein respektvoller Umgang mit den Vollblütern am Herzen.
Eva Fabianova schüttelt sich die Regentropfen von der Arbeitsweste und stampft sich den Sand aus den Schuhsohlen. „Kein Wetter zum Spazierengehen“, sagt sie. „Andere holen die Pferde bei solcher Nässe erst gar nicht aus dem Stall. Aber die Tiere sind ja an Zeiten gewöhnt, da müssen wir dann eben durch.“
Der Gasag-Eisbär tritt in der Werbung in den Hintergrund, weil er den Berliner Energiedienstleister vor allem mit Gas und Wärme verbindet. Mit einem neuen Markenauftritt betont das Unternehmen seine energietechnische Ganzheitlichkeit und zeigt Sinn für Humor.
Die Füchse Berlin feilen an einer Spitzenmannschaft aus eigenen Handball-Talenten.
Kurz vor dem alljährlichen Saison-Knaller gegen die Über-Mannschaft des THW Kiel ereilte den Handball-Bundesligisten Füchse Berlin das Schicksal. Mit Europameister Fabian Wiede und dem norwegischen Nationalspieler Kent Robin Tönnesen fielen beide Rückraum-Werfer auf der Linkshänder-Position verletzt aus. „Was macht ihr jetzt, holt ihr schnell einen Ersatz?“, wurde Manager Bob Hanning von den mittlerweile allgegenwärtigen Medien bedrängt. Der weitsichtige Geschäftsführer setzte sein wissendes Lächeln auf und antwortete druckreif: „Das müssen wir nicht. Für solche Situationen bauen wir seit Jahren vor“, dozierte der 48-Jährige und beförderte seinen Nachwuchsspieler Christoph Reißky kurzerhand ins Profiteam.
Ein Baumarkt ist für Otto Normalverbraucher eine riesige Sache. Bohrer, Gewindeschneider, Sägen in Hülle und Fülle und manchmal, ob der Vielfalt, auch verwirrend. Keine Frage, für den Hausgebrauch sind diese Werkzeuge unverzichtbar.
Onlinehändler Zalando bezieht am Ostbahnhof ein ganzes Quartier. Herzstück wird die Hauptzentrale sein, für die im Herbst symbolischer Spatenstich war. Einen Campus aus fünf Bürohäusern leistet sich Online-Versandhändler Zalando auf dem Anschutz-Gelände am Ostbahnhof in Friedrichshain. Für einen noch fehlenden siebenstöckigen Bürokomplex aus zwei Gebäuden erfolgte Anfang September der erste Spatenstich. Bis 2018 soll der Hauptsitz des börsennotierten Berliner Internethändlers fertiggestellt sein.
Allein die Bilder. Dem Charme dieses Projekts kann sich niemand entziehen. Am Pergamonmuseum vorbeikraulende Schwimmerinnen mit ihren gelben Badekappen, das hat etwas Magisches. Entstanden sind die Aufnahmen während des sommerlichen Flussbad Pokals. Die Wasserqualität war gut, die Berliner Wasserbetriebe haben das bestätigt. Was einmal geht, warum soll das nicht immer gehen, so die Flussbaderfinder und -befürworter vom Flussbad Berlin e.V.
Die Neue Synagoge feiert ihr 150. Einweihungsjubiläum mit der Ausstellung „Mittenmang & Tolerant“. „Tuet auf die Pforten“ – so steht es als hebräische Inschrift über den Portalen der Neuen Synagoge. Für einen Tag die Poller und Sicherheitsschleusen vergessen. Die Türflügel weit auf! Die Feier mit Rede und Gesang noch vor den Toren, auf dem Gehweg, im Touristen-, man sagt -mekka. So wurde es symbolisch am 5. September 2016 als Geburtstagsgeste gehalten.