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Idyllisch lehrreich

Das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e. V. am ­Teufelssee befindet sich in dem ältesten noch existierenden Wasserwerk Berlins. Im Infozentrum Wasserleben oder auf dem riesigen grünen Außengelände mit seiner Streuobstwiese, einem Teich und verschiedenen thematischen Gärten und Biotopen können Kinder und Jugendliche die Natur erleben und viel über sie lernen.

74 – Frühjahr 2018

Endlich wieder draußen

Die Decken für ein Frühstück unter Bäumen sind ausgebreitet. Die Schaukeln festgezurrt, die Balkone sind bepflanzt und Stühle und Tische stehen bereit. Gäste kommen. Der Sommer naht und es wird Zeit daran zu denken, dass es mancherorts hilfreich wäre, einen Baum zu pflanzen oder eine Bank aufzustellen zum Ausruhen oder um im Freien ein Buch zu lesen. In diesem Sinne sich etwas einfallen zu lassen, dafür ist jetzt Zeit.

74 – Frühjahr 2018

„Die Leichtathletik muss entstaubt werden“

Die Leichtathletik will sich bei der Berliner Europameisterschaft im August als moderne Sportart präsentieren. Die innige Abneigung zwischen Bayern und Preußen galt lange als sprichwörtlich. In der heutigen Zeit werden solche Zwistigkeiten nicht mehr wahrgenommen. Vor allem dann nicht, wenn es um Ideen geht, die beiden germanischen Stämmen Pluspunkte versprechen.

74 – Frühjahr 2018
Sport

Gläserne Kuppeln über alten Sitzreihen

Die Avus-Tribüne wird auch als „Tor zu Berlin“ bezeichnet. Sie ist Relikt aus vergangener Zeit und Mythos zugleich. Die gut acht Kilometer lange Avus („Automobil-Verkehrs- und Übungs-Straße“) ist 1921 als erste Autobahn der Welt gebaut worden. Allerdings diente sie nur Test- und Rennzwecken, nicht dem öffentlichen Verkehr. Für damals stolze zehn Mark konnte die Avus später auch privat genutzt werden. Heute ist sie Teilstück der A115. Vor seinem inneren Auge sieht man aber immer noch die historischen Rennautos der 1930er Jahre vorbeiflitzen. Glanzzeit der Avus. Die 240 Meter lange Tribüne bot 4 000 Besuchern Platz. Bis 1998 wurde die Avus für Autorennen genutzt. Zu Recht steht sie unter Denkmalschutz.

74 – Frühjahr 2018
Stadt

Spaß an Bewegung

Mit den Daten von 182 Zentimeter Körperhöhe und 68 Kilo Gewicht ist Heike Drechsler im olympischen Wegweiser für die Sommerspiele 1992 in Barcelona notiert. Diese Zahlen stimmen heute noch. „Ich bin der Bewegungstyp, sonst fühle ich mich nicht wohl“, versichert die 53-Jährige, keinen inneren Schweinehund überwinden zu müssen. Mit ihrem Buch „Mach dich fit!“ macht sie auf herrschenden Bewegungsmangel aufmerksam und zeigt alltagstaugliche Übungen für eine besseren Kondition.

74 – Frühjahr 2018
Sport

Neues vom Bücherberg

Man müsste so viel lesen. Aber was?
Susann Sitzler hat sich schon mal durch die aktuellen Neuerscheinungen gewühlt. Hier ihre Empfehlungen.

 

Eine Insel mit zwei Bergen, die es nicht gibt

Die größten Fehlannahmen sind bekannt: Atlantis, Vineta, ein Binnenmeer im Innern Australiens oder Kalifornien als Insel. In seinem „Atlas der erfundenen Orte“ stellt der britische Filmwissenschaftler und Kartenfreak Edward Brooke-Hitching noch unzählige weitere Beispiele fälschlich verorteter oder gar nicht existenter geografischer Gegebenheiten vor. Detailliert bebildert er sie mit historischen Karten und erklärt die Hintergründe der Irrtümer und ihrer Aufklärung. Fehler vor allem in historischen Karten haben viele Gründe. Oft war es die schiere Schwierigkeit, überhaupt ein maßstabgetreues Abbild von Land- und Wassermassen anzufertigen, ohne von oben draufgucken zu können. Manchmal steckte aber auch Hochstapelei dahinter. Oder der bis heute übliche Versuch von Kartografen, sich vor Plagiaten zu schützen. Dazu fügen sie absichtlich inexistente Orte ein, anhand derer Abschreiber überführt werden können.

74 – Frühjahr 2018
Kultur

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