Artikelliste

Berlin im Spiegel der Kunst

Die opulente Ausstellung „Die Schönheit der großen Stadt“ im Ephraim-Palais versammelt 117 Berliner Stadtansichten mit programmatischem Anspruch. Die Tradition, Berliner Motive ins Bild zu setzen, sie auf Leinwand zu bringen, ist lang. Viele Maler aus der Vergangenheit und Gegenwart haben mit ihren Bildern, mit ihrer Sicht auf die Stadt und ihre Bewohner versucht, Licht und Schatten, aber auch die Einzigartigkeit der Metropole zu erfassen und darzustellen. Berlin allerdings als schöne Stadt zu bezeichnen, fällt zumindest den meisten Touristen schwer. Sie sind zwar neugierig auf die Metropole, doch vermuten und suchen sie wohl kaum schöne Architektur oder historische Bauwerke von Weltruf. Sie möchten vielmehr ein wenig vom sprichwörtlichen Mythos Berlin spüren und dem Besonderen der Stadt, vielleicht auch ihrem verborgenen wahren Wesen, etwas näherkommen.

74 – Frühjahr 2018
Kultur

„Die Leichtathletik muss entstaubt werden“

Die Leichtathletik will sich bei der Berliner Europameisterschaft im August als moderne Sportart präsentieren. Die innige Abneigung zwischen Bayern und Preußen galt lange als sprichwörtlich. In der heutigen Zeit werden solche Zwistigkeiten nicht mehr wahrgenommen. Vor allem dann nicht, wenn es um Ideen geht, die beiden germanischen Stämmen Pluspunkte versprechen.

74 – Frühjahr 2018
Sport

Neues vom Bücherberg

Man müsste so viel lesen. Aber was?
Susann Sitzler hat sich schon mal durch die aktuellen Neuerscheinungen gewühlt. Hier ihre Empfehlungen.

 

Eine Insel mit zwei Bergen, die es nicht gibt

Die größten Fehlannahmen sind bekannt: Atlantis, Vineta, ein Binnenmeer im Innern Australiens oder Kalifornien als Insel. In seinem „Atlas der erfundenen Orte“ stellt der britische Filmwissenschaftler und Kartenfreak Edward Brooke-Hitching noch unzählige weitere Beispiele fälschlich verorteter oder gar nicht existenter geografischer Gegebenheiten vor. Detailliert bebildert er sie mit historischen Karten und erklärt die Hintergründe der Irrtümer und ihrer Aufklärung. Fehler vor allem in historischen Karten haben viele Gründe. Oft war es die schiere Schwierigkeit, überhaupt ein maßstabgetreues Abbild von Land- und Wassermassen anzufertigen, ohne von oben draufgucken zu können. Manchmal steckte aber auch Hochstapelei dahinter. Oder der bis heute übliche Versuch von Kartografen, sich vor Plagiaten zu schützen. Dazu fügen sie absichtlich inexistente Orte ein, anhand derer Abschreiber überführt werden können.

74 – Frühjahr 2018
Kultur

Idyllisch lehrreich

Das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e. V. am ­Teufelssee befindet sich in dem ältesten noch existierenden Wasserwerk Berlins. Im Infozentrum Wasserleben oder auf dem riesigen grünen Außengelände mit seiner Streuobstwiese, einem Teich und verschiedenen thematischen Gärten und Biotopen können Kinder und Jugendliche die Natur erleben und viel über sie lernen.

74 – Frühjahr 2018

Ein Ort zum Wohlfühlen

Mit Nachhaltigkeit und Qualität findet Bad Saarow zu altem Glanz zurück. Es war ein Traum. 2022 sollte der Ryder Cup in Bad Saarow stattfinden, die Chancen für die Bewerbung standen gut. Als einer der erfolgreichsten Designer auf diesem Gebiet schuf Nick Faldo die Anlage.

74 – Frühjahr 2018

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