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„Wer das beste Bild bietet, soll bauen!“

Zum Auftakt der Grabungen und des Baubeginns hat der Verein Forum Stadtbild Berlin e. V. im Oktober in der Parochialkirche in einer Ausstellung die Geschichte und Planungsgeschichte des Projektgebietes gezeigt. Sie war der Auftakt für eine öffentliche Debatte um die Reurbanisierung der Berliner Mitte. Wir sprachen mit Hans-Karl Krüger aus dem Vereinsvorstand.

76 – Herbst 2018

Und sie fliegen doch

Die schweren Vögel schreiten majestätisch wie ein Strauß oder ein Pfau. Dann hüpfen sie zweimal auf der Stelle und fliegen los. Wenn auch selten. Sie erreichen dabei erstaunliche 100 Kilometer in der Stunde. Großtrappen sind die schwersten flugfähigen Vögel Europas, mit einem Gewicht bis zu 16 Kilo. Das Weibchen ist wesentlich kleiner als das Männchen und wiegt nur etwa ein Drittel, auch das ist einmalig in der Natur. Sie gehören wie alle Trappen zu den Kranichvögeln. Größer und schwerer sind nur noch die in Afrika beheimateten Riesentrappen. Hierzulande lebt der „märkische Strauß“ auf Ackerflächen, in steppenartigen Gebieten und auf Grünwiesen. Die Vögel lieben weites offenes Gelände mit möglichst wenigen Störungen. Ausgewachsene Tiere ernähren sich vor allem von Samen, Kräutern und Früchten. Insekten und Mäuse kommen hinzu. In der allerersten Lebenswoche akzeptieren die ganz kleinen Großtrappen nur tierische Nahrung.

76 – Herbst 2018

Mit nur 30 Euro im Jahr Leben retten

Die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Herzzentrums Berlin e.V. feiert ihr Jubiläum.

Aufgeregt läuft der kleine Thore (5) über die Flure der Kinderstation des Deutschen Herzzentrums Berlin (DHZB). Hier kennt er sich aus. Fast zwei Jahre war die Klinik sein Zuhause. Als Thore 2013 als Drillingskind zur Welt kam, stellten die Ärzte fest, dass sein kleines Herz nicht richtig schlug. Er litt an einer Erschlaffung des Herzmuskels – eine Krankheit, die nicht heilbar ist. Thore wurde an ein Kunstherz angeschlossen und lebte fortan auf der Station. Hier lernte er sprechen, machte seine ersten Schritte und feierte Weihnachten und Geburtstag. Im April 2015 war es endlich soweit: Ein Spenderherz wurde gefunden und transplantiert.

76 – Herbst 2018
Magazin

Brandenburger Weinlese

Es wird ein guter Jahrgang, der 2018er Wein, auch in Brandenburg. Gerade für den Rotwein bot der trockene heiße Sommer beste Voraussetzungen. Witterungsbedingt fand die Weinlese dabei zwei Wochen früher statt als sonst. Der wohl bekannteste Weinberg Brandenburgs ist sicher der unterhalb von Schloss Sanssouci. Friedrich II. hatte die Weinstöcke persönlich pflanzen lassen. Wein, Kunst und Musik, das gehörte für ihn zusammen. Auch am vom Schloss nordwestlich gelegenen Klausberg gediehen die Reben. Heute ist dieser historische Weinberg weitgehend wiederhergestellt. Im Besuchershop der Schlösserstiftung ist der seit 2011 ortsnah gekelterte Wein zu erwerben, auch das jährlich hier veranstaltete Weinfest ist zu einer Tradition geworden.

76 – Herbst 2018

Warum spielen Sie Golf?

Golfen verbindet. Und, wer Golf spielt, ist erfolgreicher im Beruf, heißt es in Unternehmerkreisen. Die Ruhe auf dem Golfplatz hilft dabei, zu entspannen und in einem Flight unterwegs zu sein, erfordert manchmal Managerqualitäten. Golfen ist anspruchsvoll und braucht viel Training, wenn man Fortschritte machen will. Berlin vis-à-vis trifft regelmäßig Unternehmenslenker zu einer Golfrunde im Golfclub Motzener See. Diesmal Heinz Fink, Vertriebsleiter bei der Firma Buderus und Präsident des Golfclubs Kallin.

76 – Herbst 2018
Sport, Golf

DalÍ,  Da Vinci und die Weltzeituhr

Der Kultur-Unternehmer Carsten Kollmeier leitet seit zehn Jahren mit „Dalí- Die Ausstellung am Potsdamer Platz“ das erste privatwirtschaftliche Kunstmuseum Deutschlands. Maßgeblich war er an der Entstehung des Spionagemuseums in Berlin beteiligt, zur Zeit entwickelt er ein Museum über Leonardo da Vinci – und ist noch auf der Suche nach einer passenden Immobilie. Als privater Museumsmacher engagiert sich Kollmeier aber auch mit Leidenschaft für den Berliner Tourismus. Sein neuester Coup ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Berlin vis-à-vis sprach mit Carsten Kollmeier.

76 – Herbst 2018