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Zuckerfrei am Kollwitzplatz

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Zuckerfrei am Kollwitzplatz

76 – Herbst 2018

Lichtenberger Mischung

Das Sammlerpaar Axel und Barbara Haubrok ist ein Glücksfall für Lichtenberg. Eigentlich. Aber der Bezirk stellt sich gegen den Kunstort. Berlin-Mitte ist gefühlt Lichtjahre entfernt. Kaum jemand  läuft zum Vergnügen durch diesen Teil der Lichtenberger Herzbergstraße, alle haben ein Ziel, gehen ihren Geschäften nach.

76 – Herbst 2018
Stadt

Warum spielen Sie Golf?

Golfen verbindet. Und, wer Golf spielt, ist erfolgreicher im Beruf, heißt es in Unternehmerkreisen. Die Ruhe auf dem Golfplatz hilft dabei, zu entspannen und in einem Flight unterwegs zu sein, erfordert manchmal Managerqualitäten. Golfen ist anspruchsvoll und braucht viel Training, wenn man Fortschritte machen will. Berlin vis-à-vis trifft regelmäßig Unternehmenslenker zu einer Golfrunde im Golfclub Motzener See. Diesmal Heinz Fink, Vertriebsleiter bei der Firma Buderus und Präsident des Golfclubs Kallin.

76 – Herbst 2018
Sport, Golf

Vom Fliesenhändler zur Factory

Atala handelt seit 45 Jahren mit Fliesen und Bädern. In den letzten Jahren profiliert sich das Berliner Unternehmen mit einer eigenen Kreativabteilung.

Als Weißensee sich anschickte, eine eigene Stadt zu werden, stand auf dem heutigen Gelände der Berliner Allee 270 ein Maschinen- und Kesselhaus. Das war 1912. Die große Fabrikanlage wechselte in den folgenden Jahrzehnten oft ihre Nutzer: Verzinkerei, Metallverarbeitung, Kaffeerösterei und sogar Knallkorken zur Abschreckung von Hunden und für Scheinwaffen wurden hergestellt. So besagen es die Pläne, die zum jeweiligen Umbau und Anbau der Fabrikanlagen bei den damaligen Verwaltungen eingereicht wurden. Ein Mitarbeiter der Firma Atala wühlt sich durch all die Akten, die den Standort dokumentieren. Atala handelt seit 45 Jahren mit Fliesen und Bädern und hat die alten und maroden Gebäude wieder ansehnlich gemacht. In den Hinterhöfen wird mit neuesten Technologien gearbeitet. In der „Factory Atala“ sind zwölf junge Designer, Archi­tekten, Grafiker aus Deutschland, Russland, Finnland, Italien, Frankreich und Spanien beschäftigt. Sie gestalten ganze Räume am Computer, in denen Fliesen eine dominierende Rolle spielen. „Wir sind das Start-up in der Traditionsfirma“, sagt Christine Engler, Büroleiterin und für Planung und Design zuständig.

76 – Herbst 2018

DalÍ,  Da Vinci und die Weltzeituhr

Der Kultur-Unternehmer Carsten Kollmeier leitet seit zehn Jahren mit „Dalí- Die Ausstellung am Potsdamer Platz“ das erste privatwirtschaftliche Kunstmuseum Deutschlands. Maßgeblich war er an der Entstehung des Spionagemuseums in Berlin beteiligt, zur Zeit entwickelt er ein Museum über Leonardo da Vinci – und ist noch auf der Suche nach einer passenden Immobilie. Als privater Museumsmacher engagiert sich Kollmeier aber auch mit Leidenschaft für den Berliner Tourismus. Sein neuester Coup ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Berlin vis-à-vis sprach mit Carsten Kollmeier.

76 – Herbst 2018