abonnieren

Lichtenberger Mischung

Kunstsammler Axel und Barbara Haubrok [Foto: Severin Wohlleben]

Das Sammlerpaar Axel und Barbara Haubrok ist ein Glücksfall für Lichtenberg. Eigentlich. Aber der Bezirk stellt sich gegen den Kunstort. Berlin-Mitte ist gefühlt Lichtjahre entfernt. Kaum jemand  läuft zum Vergnügen durch diesen Teil der Lichtenberger Herzbergstraße, alle haben ein Ziel, gehen ihren Geschäften nach.

Stadt

Botschafterin der Passform

Jenny Trettin: „Mit passender Unterwäsche verhelfen wir den Frauen nicht nur zu mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein, sondern entfachen auch wieder die Freude an der Weiblichkeit.“ [Foto: Sandra Neumann]

Jenny Trettin bietet für Frauen ab Körbchengröße D Deutschlands größte Dessous-Auswahl und die kostenfreie Passformberatung.

Magazin

Zuckerfrei am Kollwitzplatz

Bevölkerungsaustausch in mehreren Wellen [Foto: fotolia.de/ Friedberg]

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Zuckerfrei am Kollwitzplatz

DalÍ,  Da Vinci und die Weltzeituhr

Carsten Kollmeier ist Direktor des Museums „Dalí – die Ausstellung am Potsdamer Platz“. Bundesweit hat er Museen und Kunstausstellungen entwickelt und kuratiert. Er ist außerdem ehrenamtlicher Geschäftsführer der „Berlin Highlights“ und war Gründungsmitglied und -vorstand des Berlin Leuchtet e.V. [Foto: Ina Hegenberger]

Der Kultur-Unternehmer Carsten Kollmeier leitet seit zehn Jahren mit „Dalí- Die Ausstellung am Potsdamer Platz“ das erste privatwirtschaftliche Kunstmuseum Deutschlands. Maßgeblich war er an der Entstehung des Spionagemuseums in Berlin beteiligt, zur Zeit entwickelt er ein Museum über Leonardo da Vinci – und ist noch auf der Suche nach einer passenden Immobilie. Als privater Museumsmacher engagiert sich Kollmeier aber auch mit Leidenschaft für den Berliner Tourismus. Sein neuester Coup ist die Weltzeituhr am Alexanderplatz. Berlin vis-à-vis sprach mit Carsten Kollmeier.

Die Humor-Reizschwelle ist in Berlin sehr hoch

Kabarett unterm Dach [Foto: © Sven Ihlenfeld]

Schlange stehen vorm Kabarett! Dass es so etwas noch gibt: Anstehen für Kultur. Aber Fehlanzeige. Ziel ist die Gemüsedönerbude direkt nebenan. Wie es scheint, ist sie in den Berlin-Reiseführern aufgeführt, was den Andrang erklären könnte. Vorbei an hungrigen Touristen rauf in den fünften Stock ins BKA, in den Comedyhimmel mit Aussicht auf die Dächer von Kreuzberg. Seit 30 Jahren hat die Berliner Kabarett Anstalt (BKA in Anlehnung an die Abkürzung für das Bundeskriminalamt) hier ihren Sitz.

Kultur

Und sie fliegen doch

[Foto: iStock, MikeLane45]

Die schweren Vögel schreiten majestätisch wie ein Strauß oder ein Pfau. Dann hüpfen sie zweimal auf der Stelle und fliegen los. Wenn auch selten. Sie erreichen dabei erstaunliche 100 Kilometer in der Stunde. Großtrappen sind die schwersten flugfähigen Vögel Europas, mit einem Gewicht bis zu 16 Kilo. Das Weibchen ist wesentlich kleiner als das Männchen und wiegt nur etwa ein Drittel, auch das ist einmalig in der Natur. Sie gehören wie alle Trappen zu den Kranichvögeln. Größer und schwerer sind nur noch die in Afrika beheimateten Riesentrappen. Hierzulande lebt der „märkische Strauß“ auf Ackerflächen, in steppenartigen Gebieten und auf Grünwiesen. Die Vögel lieben weites offenes Gelände mit möglichst wenigen Störungen. Ausgewachsene Tiere ernähren sich vor allem von Samen, Kräutern und Früchten. Insekten und Mäuse kommen hinzu. In der allerersten Lebenswoche akzeptieren die ganz kleinen Großtrappen nur tierische Nahrung.