Artikelliste

„Weissensee“ geht weiter

Die bei Publikum und Kritik gleichermaßen beliebte, hoch geschätzte und auch international erfolgreiche ARD-Serie „Weissensee“ ist noch lange nicht auserzählt. Das sagt die Produzentin Regina Ziegler, und die Zuschauer freut die Botschaft, denn hier handelt es sich um Qualitätsfernsehen, wie wir es uns leider oft vergeblich wünschen. 

64 - Herbst 2015
Magazin

Urige Inselgäste

Noch suhlen sie sich genüsslich in ihrem Wasserloch auf der Berliner Pfaueninsel. Die Wasserbüffel Nelke und Nike mit ihren beiden Kälbern Mona und Nelson. Zum nunmehr sechsten Mal leiht die Biolandwirtin Sonja Moor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten einige ihrer Wasserbüffel. „Damit wird die erfolgreiche Beweidung der Hechtlaichwiese aus den Vorjahren fortgesetzt“, so Jan Uhlig von der zuständigen Gartenabteilung der Schlösserstiftung. Angst muss man vor den gewaltigen Tieren nicht haben.

64 - Herbst 2015

Graue Eminenz

Beton als Baustoff kommt nicht immer gut an. Für viele Menschen gilt das beliebte Baumaterial als kalt und künstlich, farblos und trist. Aber vielleicht ist gerade dieser Ruf Herausforderung genug für viele Baumeister, sich die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten dieses „künstlichen Steins“ zunutze zu machen und sich an ihnen zu versuchen. Mit dem Ziel, eindrucksvolle Werke zu erschaffen. 

64 - Herbst 2015

Herz für den Sport

Klaus-Jürgen Jahn ist ein tüchtiger Unternehmer vom alten Schlag. Jetzt, mit 80, will er endlich mal kürzertreten.

Am 9. November könnten die Handballerinnen des MTV Altlandsberg wie gewohnt in der heimischen Erlengrundhalle trainieren. Zu seinem 80. Geburtstag wird Klaus-Jürgen Jahn die Arena nicht wieder für eine zünftige Feier mieten wie fünf Jahre zuvor. „Nein, nein, ich will endlich etwas kürzertreten. Wir werden das diesmal im kleinen Rahmen machen“, winkt der Berliner ab.

64 - Herbst 2015

Fabelhafter Festsaalschmuck

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat die im Mai 2013 begonnene Restaurierung der Decke des Grottensaals im Neuen Palais abgeschlossen. Damit ist einer der beiden zentralen Festsäle des Hauses wieder in den Rundgang durch das Gästeschloss Friedrichs des Großen (1712–1786) integriert und für die Potsdamer und ihre Gäste zugänglich. Von der Decke winden sich Drachen und andere Fabelwesen zwischen Pflanzenmotiven nun wieder in alter Pracht.

64 - Herbst 2015

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Neil MacGregor.

64 - Herbst 2015

Schwarzer Abt und himmlisches Theater

Mit seinen beiden Barockkirchen und der barocken Gartenanlage muss Neuzelle keinen Vergleich scheuen. Dass eine Brauerei das Ensemble vervollkommnet, passt natürlich auch in die Analogie. Einstmals wurde die Anlage im Mittelalter als Zisterzienser-Kloster gegründet. Seine Blütezeit erlebte das Stift Neuzelle allerdings erst im 17./18. Jahrhundert. Die historische Lage des Ortes in der Grenzregion zwischen der Niederlausitz und der Mark Brandenburg führte dazu, dass im Laufe der Geschichte sächsische, böhmische und preußische Einflüsse verschmolzen.

64 - Herbst 2015

Traumziel erreicht

Mit der neuen Wohnung im Szenebezirk Prenzlauer Berg nahe am Kollwitzplatz ist ein großes Problem gelöst. „Berlin ist so eine Traumstadt, da kündigen sich immer wieder Freunde, Verwandte, die Eltern oder Geschwister an, um mal zu kommen. Jetzt haben wir ein großes Zimmer mehr – da ist das Übernachten kein Problem mehr“, schildert Frida Tegstedt mit Blick auf das schöne Altbau-Zuhause in einer Gegend mit ungezählten Gaststätten, Kneipen und Cafés.

64 - Herbst 2015
Sport

Ein Dorf in der Millionenstadt

Kladow könnte eine Insel sein. Am Hafen kommen Urlaubsgefühle auf. An einer immerhin 45 Meter langen Seebrücke macht ein Schiff fest. Eine Promenade mit Restaurants und Biergärten erwartet den Besucher. Am charmantesten zu erreichen ist der südwestliche Berliner Vorort tatsächlich mit der Fähre von Wannsee. Die AB-Fahrkarte der BVG genügt. Aber auch der Landweg über Spandau ist möglich. Kladow ist ein Teil Berlins. Dabei hat es noch viel von einem märkischen Fischerdorf.

64 - Herbst 2015

Neubau für mehr Wohnqualität

Neukölln hat sich mittlerweile vom traditionellen Arbeiterviertel zum begehrten Wohnbezirk entwickelt. Allein in den vergangenen fünf Jahren sind die Mietpreise stark gestiegen. Bei Neubauprojekten sind daher Widerstände von Bürgerinitiativen und die Angst einer Gentrifizierung oft vorprogrammiert. Berlin vis-à-vis sprach mit Uwe Springer, Vorstand des WBV Neukölln, und dem Architekten Sven Blumers. Gemeinsam entwickeln sie in Neukölln ein Neubauprojekt für verschiedene Generationen.

64 - Herbst 2015

Beziehung mit Vollgas

„Hey, wir woll´n die Eisbär´n sehn!“ Seit dem 11. September hämmert dieser Song der Puhdys wieder durch die Arena am Ostbahnhof. Mit dem ersten Spiel begann für die Eisbären und die Gasag eine Jubiläumssaison in der Deutschen Eishockey-Liga. Dabei scheint die einprägsame Vereinshymne der beliebten Ost-Rocker den Fans vor den Partien schon seit Menschengedenken einzuheizen.

64 - Herbst 2015

Unsere neue Währung wird das Glück sein

Mit der Foto-Community-Idee für Smart-phones sind 2010 in Berlin vier Freunde an Start gegangen. Nur sechs Jahre später sind es 60 Mitarbeiter im Berliner Büro und über 80 Botschafter in der ganzen Welt. Erste Firmen wurden hinzugekauft, erste Festivals veranstaltet und in Amerika das erste Büro eröffnet. Weltweit sind 13 Millionen Fotografen registriert, aus über 150 Ländern. Allein aus Deutschland sind 300 000 Fotografen bei EyeEm aktiv.

64 - Herbst 2015

Seiten