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Die Goldene Iffland-Medaille

Auf Klaus Wowereits Schlagfertigkeit ist nach wie vor Verlass. Als er im September im Berliner Renaissance-Theater bei einer festlichen Sonntagsmatinee mit der „Goldenen Iffland-Medaille“ ausgezeichnet wurde, fragte ihn ein Bekannter „Wieso bekommst du diesen Preis? Den kriegen doch nur Schauspieler!“ Wowis knappe Antwort: „Ja! Deshalb!“ 

64 - Herbst 2015
Magazin

Der große Traum des Tankerkönigs

Spätestens an der 15. und 16. Bahn greift die viertausendjährige Geschichte dieser südgriechischen Region unmittelbar ins Spiel ein: Neben dem 15. Grün, und nach dem nächsten Abschlag sogar bis ins beginnende Fairway hineinreichend, sind mehrere etwa 20 Meter breite und bis zu 80 Meter lange blaue Planen gespannt, die man für die Abdeckungen einer Gemüseplantage halten könnte. Doch daneben warnen schlichte Holzschilder: „Archaeological Dig – no entry!“ Willkommen im Land der Antike!

64 - Herbst 2015

Küchenphilosophie

Nehmen wir mal an, dass ein Mensch in Deutschland grob geschätzt 80 Jahre alt wird und jeden Tag für die Zubereitung seiner Speisen, zum Essen und zum Wiederaufräumen cirka drei Stunden benötigt, dann steht und sitzt er im Laufe seines Lebens ungefähr 87 600 Stunden in der Küche. Das sind zehn Jahre ohne Schlaf. Natürlich schwankt diese Zahl bei jedem Einzelnen. Meist steht nur einer am Kochherd und auch die Kinder kochen noch nicht wirklich.

64 - Herbst 2015

Das Alter wird jünger

Geistige Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden bleiben im Alter länger erhalten als noch vor 20 Jahren.

Es gibt eine gute Nachricht für alle, die sich über ihr Älterwerden Gedanken machen: Das Alter wird jünger. Die heute 75-Jährigen sind im Durchschnitt geistig erheblich fitter als die 75-Jährigen vor 20 Jahren. Zugleich zeichnet sich die Generation der heute 75-Jährigen durch höheres Wohlbefinden aus und ist insgesamt zufriedener mit ihrem Leben. Das zeigt eine gemeinsame Studie mehrerer Berliner Forschungseinrichtungen, darunter die Humboldt-Universität zu Berlin (HU), die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIB) und das Sozioökonomische Panel (SOEP).

64 - Herbst 2015

"Raus! Raus! Raus!"

Sie gingen barfuß durch die Lande, trugen lange Haare, Leinenkittel und Wanderstab. Verteilten kleine Traktate oder Gedichte. Gern luden sie auch am Lagerfeuer zu Kreistanz und Gesang. Gustav Gräser, Friedrich Muck-Lamberty und Gustav Nagel gehören zu den bekanntesten frühen Naturgurus, charismatischen Wanderpredigern und Lichtpropheten. Die Jahre von 1900 bis 1930 war ihre Zeit, die Zeit des Wandervogels und der freien Liebe. Es entstand ein Markt für Fleischersatzprodukte, weit geschnittene Reformkleider und Jesus-Sandalen. „Raus! Raus!

64 - Herbst 2015
Kultur

Ein Dorf in der Millionenstadt

Kladow könnte eine Insel sein. Am Hafen kommen Urlaubsgefühle auf. An einer immerhin 45 Meter langen Seebrücke macht ein Schiff fest. Eine Promenade mit Restaurants und Biergärten erwartet den Besucher. Am charmantesten zu erreichen ist der südwestliche Berliner Vorort tatsächlich mit der Fähre von Wannsee. Die AB-Fahrkarte der BVG genügt. Aber auch der Landweg über Spandau ist möglich. Kladow ist ein Teil Berlins. Dabei hat es noch viel von einem märkischen Fischerdorf.

64 - Herbst 2015

Beziehung mit Vollgas

„Hey, wir woll´n die Eisbär´n sehn!“ Seit dem 11. September hämmert dieser Song der Puhdys wieder durch die Arena am Ostbahnhof. Mit dem ersten Spiel begann für die Eisbären und die Gasag eine Jubiläumssaison in der Deutschen Eishockey-Liga. Dabei scheint die einprägsame Vereinshymne der beliebten Ost-Rocker den Fans vor den Partien schon seit Menschengedenken einzuheizen.

64 - Herbst 2015

Newton and Guests

In einer Dreierkonstellation mit Frank Horvat und Szymon Brodziak zeigt die Helmut Newton Stiftung in ihrer neuesten Ausstellung neben Originalabzügen aus der Dauerleihgabe von Helmut Newton zwei
thematisch verwandte Monographien.

64 - Herbst 2015

40 Jahre Spielbank Berlin

Am 12. September kamen nicht wenige illustre Gäste zusammen, um diesen runden Geburtstag mit einer großen Gala zu feiern. Viele von ihnen begleiten die Spielbank Berlin, die ihren Hauptsitz seit 1998 am Potsdamer Platz hat, schon seit vielen Jahren. Die Besucherzahlen steigen stetig, derzeit werden die insgesamt fünf Standorte in der Hauptstadt von 2 000 Spielern täglich besucht. Hausherr und geschäftsführender Gesellschafter Günter Münstermann konnte den Abend dann auch mit prominenten Gästen wie Formel-1-Legende Niki Lauda, Schwimmerin Britta Steffen, Diskusikone Robert Harting, Turmspringer Patrick Hausding, Musiker Frank Zander und Innensenator Frank Henkel verbringen.

64 - Herbst 2015

Hauch von Las Vegas - "Stars in Concert" wird 18

Seit September 1997 treten in der Show „Stars in Concert“ Doppelgänger von Musikidolen wie Madonna, Marilyn Monroe, Amy Winehouse, Elvis Presley, Michael Jackson, Robbie Williams und vielen weiteren Showgrößen auf. Das Angebot, „das einen Hauch von Las Vegas nach Berlin bringt“, kommt gut an: Allein in diesem Jahr sahen bisher über 300 000 Besucher eine Show, seit 1997 sind es mehr als fünf Millionen Zuschauer.

64 - Herbst 2015

Schöner Parken

Solange es Autos gibt, werden auch Unterbringungsmöglichkeiten für selbige nachgefragt, in den Innenstädten heute mehr denn je. Entsprechend groß fallen Tiefgaragen und Parkhäuser aus und sind, was die architektonischen Anforderungen angeht, nicht zu unterschätzen. Vor allem dann, wenn es darum geht, anspruchsvolle und atmosphärisch gelungene Nutzflächen zu schaffen. Inzwischen gibt es kreative Konzepte, die sich dieses Themas annehmen, zum Beispiel  die Contipark Unternehmensgruppe.

64 - Herbst 2015

Fabelhafter Festsaalschmuck

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg hat die im Mai 2013 begonnene Restaurierung der Decke des Grottensaals im Neuen Palais abgeschlossen. Damit ist einer der beiden zentralen Festsäle des Hauses wieder in den Rundgang durch das Gästeschloss Friedrichs des Großen (1712–1786) integriert und für die Potsdamer und ihre Gäste zugänglich. Von der Decke winden sich Drachen und andere Fabelwesen zwischen Pflanzenmotiven nun wieder in alter Pracht.

64 - Herbst 2015

Herz für den Sport

Klaus-Jürgen Jahn ist ein tüchtiger Unternehmer vom alten Schlag. Jetzt, mit 80, will er endlich mal kürzertreten.

Am 9. November könnten die Handballerinnen des MTV Altlandsberg wie gewohnt in der heimischen Erlengrundhalle trainieren. Zu seinem 80. Geburtstag wird Klaus-Jürgen Jahn die Arena nicht wieder für eine zünftige Feier mieten wie fünf Jahre zuvor. „Nein, nein, ich will endlich etwas kürzertreten. Wir werden das diesmal im kleinen Rahmen machen“, winkt der Berliner ab.

64 - Herbst 2015

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