Artikelliste

Großstadtpflanzen

Honigernte auf dem Dach, Kartoffeln wachsen im Reissack und Pilze auf Kaffeesatz. In Berlin ist wieder Gartensaison. „Willst du ein ganzes Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten“, besagt ein Sprichwort. In Berlin reicht dazu manchmal schon ein Töpfchen Kresse auf dem Fensterbrett oder ein Stück Brachland vor der Haustür. 

66 - Frühjahr 2016
Stadt

Es war Der Crêpe von Madame Colette

Nach München und Konstanz will Sternekoch Tim Raue nun in Berlin einen Ort bieten, der Jung und Alt gleichermaßen ansprechen soll. Der Spitzengastronom ist kulinarischer Berater der Tertianum Premium Residences, die zu Seniorenresidenzen mit Rundumservice im oberen Preissegment zählen. Mitte April eröffnete Tim Raue die Brasserie Colette in der Passauer Straße in Charlottenburg.

66 - Frühjahr 2016
Magazin

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Vera Gäde-Butzlaff.

66 - Frühjahr 2016

Ferne Gartenwelten

Die Gärten der Welt in Berlin zeigen weltweit einmalige Beispiele asiatischer und europäischer Gartenkunst. Angefangen hat alles mit dem „Garten des wiedergewonnenen Mondes“. Seit dem Jahr 2000 können sich Besucher in dem mit originalen Materialien errichteten und typischen Elementen wie Taihu-Steine, Teehaus und Zick-Zack-Brücke ausgestatteten Garten auf eine Zeitreise in das alte China begeben. Drei Jahre später wurde der Japanische „Garten des zusammenfließenden Wassers“ eröffnet.

66 - Frühjahr 2016
Stadt

Künstlererbe

Wohin mit Kunstwerken, die ein Künstler bis zu seinem Lebensende nicht verkauft oder vererbt? Die 1924 geborene und vor drei Jahren verstorbene Ursula Hanke-Förster hat 2007 ihr aus Skulpturen bestehendes Werk der Universität der Künste vermacht. 

66 - Frühjahr 2016
Kultur

Stadt Land Kultur

Brandenburgs Naturschönheiten sind ein beliebtes Reiseziel für Naturfreunde und Freizeitsportler aus ganz Deutschland. Aber auch Kulturreisende können jenseits der Berliner Stadtgrenze auf ihre Kosten kommen. In so manchen Dörfern sind in den letzten Jahren Ateliers, Manufakturen, kleine Bühnen, Cafés und Kneipen entstanden.

66 - Frühjahr 2016

Bahn für Bahn

Kennen Sie das Geräusch, wenn alte Tapeten von der Wand abgenommen werden und Putz- oder Kleisterreste am Grund der Bahnen haften bleiben? Es ist der knirschende Sound der Erneuerung, denn es ist mal wieder Zeit für einen Tapetenwechsel.

66 - Frühjahr 2016

Musikalische Völkerverständigung

Berlin wird um eine Kultur-einrichtung reicher. Star-Dirigent Daniel Barenboim hat eine Akademie für junge Musiker aus dem Nahen Osten gegründet. Im Oktober soll der Konzertsaal, entworfen von Frank Gehry, im ehemaligen Magazingebäude der Staatsoper Berlin eröffnet werden.

Es fällt schwer, die Anfänge des Nahostkonfliktes herzuleiten. Seit über 100 Jahren wechseln Kriege mit zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen ab, eine Lösung ist kaum noch vorstellbar.

66 - Frühjahr 2016
Stadt

Das Erbe des Roggenkönigs

Familie von Lochow – Die Nachfahren des Roggenkönigs von Petkus setzen auf Landwirtschaft und Aktivurlaub im brandenburgischen Fläming. Die Landschaft ist karg. Ausgedehnte Felder und Kiefernwald. Kein See weit und breit. Ein wenig ragt der sandige Golmberg aus allem heraus. Mit 178 Metern die höchste Erhebung des Niederen Fläming. Was Touristen und Sportler indes anlockt, ist eine über 200 Kilometer lange Asphaltpiste, die sich durch die hüglige Gegend schlängelt.

66 - Frühjahr 2016

Bungalow mit eigenem Strand

Eins der begehrtesten Touristikziele befindet sich südöstlich von Sri Lanka. Die Inselgruppe der Malediven im Indischen Ozean bietet nicht nur Luxusurlaub zu jeder Jahreszeit. Kreuzfahrten, Tauchsafaris und Wellnessoasen locken immer mehr Urlauber in die faszinierende einzigartige Inselwelt – eine enorme Herausforderung auch für den Umweltschutz, denn das sensible Ökosystem soll möglichst wenig gefährdet werden.

66 - Frühjahr 2016

Ein Gentleman vor dem Herrn

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Mit seiner unkonventionellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer bereits in Britta Wauers Publikumshit „Im Himmel, unter der Erde“ (2011), einem Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee.

66 - Frühjahr 2016
Magazin

Treten mit Stil

Noch jemand ohne E-Bike? Dann haben Sie für die neue Saison aber doch zumindest einen Drahtesel, dessen Rahmen nachts leuchtet? Fahrradfahren ist längst mehr als Fortbewegung. Und mit dem Frühling kommen die neuen Trends. 

66 - Frühjahr 2016

Fixpunkte im Kunstraum

„Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin.“ Dieser Satz des römischen Dichters Horaz hat bis heute nicht an Gültigkeit verloren. Flüchtling, Mittelmeer, Tote, Terror, Bürgerkrieg, Syrien, Krise, Grenzen, Übergriffe, Not. Wir hören die Wörter in den Nachrichten, aus dem Radio, aus dem Fernseher, in Diskussionen, am frühen Morgen, in der Kantine, in Telefonaten mit Freunden. Sie sind allgegenwärtig und die Bilder dazu auch und die meisten Fragen fangen im Zusammenhang damit mit Wie viele an.

66 - Frühjahr 2016
Kultur

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