Artikelliste

Was für ein Tag für Babelsberg

Jahrzehntelang sich selbst überlassen, leuchten Schloss und Park wieder in altem Glanz. Es plätschert, gurgelt, sprüht allerorten im Park Babelsberg. Wasserläufe und Brunnen, wohin das Auge schaut. Die Gotische Fontäne im Pleasureground mit seinen prachtvollen Blumenanlagen, der Adlerbrunnen, die goldene Reiherfontäne, bis hin zum großen Geysir in der Havel. Der Weg vom oberhalb gelegenen Schloss über den Pleasureground und die Rosentreppe hinunter zur Lenné-Bucht ist ein besonderes Erlebnis.

70 - Frühjahr 2017

Berliner-Weisse-Zeit

Berlin ist bekannt für seine Prachtboulevards, für große Parks und gemütliche Kieze – dort können Einheimische und Berlinbesucher flanieren, sehen und gesehen werden. Denn kaum werden die Tage länger, drängt es alle in der Hauptstadt auf die Terrassen der Berliner Gastronomen, um die wärmende Sonne und das bunte Treiben zu genießen. In der Kastanienallee in Berlin-Mitte können Freunde von deutschen Speisen, gemütlichen Sonnenstunden und Berliner Klassikern dafür seit letztem Jahr das Restaurant Ausspanne besuchen.

70 - Frühjahr 2017
Magazin

Schinkel als Chance

Seit 2004 existiert von der Schinkel’sche Bauakademie nur eine Plastikhülle. Sie war 1961/62 abgerissen worden, da sie dem Außenministeriums-Neubau der DDR im Wege stand. Nun soll sie an ihren Platz zurückkehren [Foto: Berlin vis-à-vis]

Mit der neuen Bauakademie gelangt in absehbarer Zeit ein wichtiges historisches Bauwerk wieder an seinen angestammten Platz. Je kühner der Entwurf, desto größer ist die Chance, das Spätwerk Karl Friedrich Schinkels in seinem Sinne wiederzuentdecken.

Stadt

Elegante Hochleistung

Yvonne Haug will bei der Weltmeisterschaft ihren Titel im Pole-Sport verteidigen. In rund drei Meter Höhe hängt Yvonne Haug kopfüber an einer glänzenden Metallstange und lächelt ins Publikum. Die Beine sind Richtung Kuppel-Decke gestreckt, ihr Körper windet sich so eng um das Sportgerät, dass die Hände als einzige Verbindung nicht zu sehen sind. Nach fast fünf Minuten beeindruckender Akrobatik lässt sich die Berlinerin sanft auf den Parkettboden gleiten und genießt den Applaus aus dem Halbdunkel.

70 - Frühjahr 2017
Sport

Alle Wege führen hinab

Der 26. Präsident der Vereinigten Staaten, Theodore Roosevelt, bezeichnete den Grand Canyon als den einzigen Ort, den jeder Amerikaner einmal in seinem Leben besucht haben muss. Doch auch viele Deutsche haben das Ziel auf ihrer persönlichen „Bucket List“. Wer sich seinen Lebenstraum erfüllen und zum Grand Canyon nach Arizona reisen möchte, dem bieten sich die verschiedensten Möglichkeiten, das Naturwunder zu erleben:

70 - Frühjahr 2017

Smart und Safe

Der Begriff „Smart Home“ ist zwar im allgemeinen Sprachgebrauch angekommen, doch die Praxis des intelligenten vernetzten Hauses ist längst nicht allgegenwärtig. Nun treiben der Sicherheitsaspekt und das „Internet der Dinge“ die Entwicklung voran.

70 - Frühjahr 2017
Stadt

Berlin-Macher Tanja Wielgoss

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Tanja Wielgoss.

70 - Frühjahr 2017

Rechts vor links

Der isländische Profi Bjarki Elisson macht alles mit der linken Hand – außer Handballspielen. Bjarki Mar Elisson streckt seine linke Hand aus. „Woher das kommt, das weiß ich auch nicht. Das habe ich schon, seit ich denken kann“, sinniert der Isländer. Der 26-Jährige verfügt über ein ganz seltenes Phänomen: Er ist Linkshänder, schreibt mit links, auch Textnachrichten auf dem Handy, schneidet Papier mit dieser Hand, spielt so Tischtennis.

70 - Frühjahr 2017
Sport

Jäger mit Knopfaugen

Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der Naturschutzbund Deutschland für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt.

70 - Frühjahr 2017
Stadt, Natur

Flügel-Stromer Tesla Model X

Für seine hochfliegenden Pläne ist Tesla-Gründer Elon Musk bekannt. Inzwischen hat seine Firma nicht nur große Popularität erlangt, auch die ersten Elektroautos, wie das Tesla Model S, brachten Staunen und Unruhe in die Autobranche. Dem neuen Model X hat Tesla nun sogar Flügel verpasst, die sich elektrisch öffnen und schließen lassen, ebenso wie die beiden Vordertüren.

70 - Frühjahr 2017

Luftige Oberklasse

Cabrios scheinen ihre Faszination etwas verloren zu haben, seit die SUV-Welle viele Kaufentscheidungen bestimmt. Das gilt allerdings weniger für die Premiumhersteller. So schließt Mercedes mit dem neuen E-Klasse Cabrio den Generationswechsel dieser Baureihe ab. Für September ist der Marktstart geplant. Freilich für ein Cabrio etwas spät im Jahr, doch scheint das edle Modell mehr Reifezeit gebraucht zu haben. Zuallererst ist es ein Viersitzer, also nicht wie bei der Konkurrenz nur eingeschränkt nutzbar.

70 - Frühjahr 2017

Leger professionell das besondere Flair des Ellington

„Wir putzen, Sie genießen“ heißt eines der originellsten Angebote, das ein Hotel offerieren kann.  Das Hotel mit diesem Angebot heißt „Ellington“, liegt in der Nürnberger Straße mitten in Berlin und bietet Übernachtung in einer Suite, Brunch beim Jazz, viele andere Extras – und während der Zeit, da der Gast sich verwöhnen lässt, wird die Wohnung geputzt.  Dahinter steckt nicht einmal eine ausgeklügelte Marketingstrategie.

70 - Frühjahr 2017

Modder, Trash und schwarzer Humor

Das Werk des Künstlers John Bock in der Berlinischen Galerie, bis 21. August 2017. Da pumpt ein Herz, das als ein Müllbeutel aus einem sperrigen weißen Kasten herausragt. Einen Schritt weiter liegen amputierte Beine und Arme in geöffneten Koffern. Es sind grob behauene Holzskulpturen, weiß und schwarz bemalt. Dazu flimmert ein Video, irgendetwas Unangenehmes, Gott sei Dank, unscharf.

70 - Frühjahr 2017
Kultur

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