Artikelliste

Berlin mit Herz

Berlin vis-à-vis veranstaltete große Benefiz-Gala im Palazzo-Spiegelzelt [Foto: Kerim Ertekin]

79 000 Euro gehen an die Freunde des Deutschen Herzzentrums. Die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Herzzentrums Berlin hat ihren 30. Geburtstag mit einer großen Benefiz-Gala im Palazzo-Spiegelzelt gefeiert.  Unter dem Motto „Berlin mit Herz“ erlebten rund 400 Mitglieder, Freunde und Unterstützer einen bunten Abend mit einem fulminanten Showprogramm und Vier-Gänge-Menü. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte die Schirmherrschaft übernommen. Unter den Gästen auch Volkmar Falk, der Ärztliche Direktor des Deutschen Herzzentrums und Nachfolger von Roland Hetzer. Moderiert wurde der Abend von Ulla Kock am Brink, die auch  Botschafterin der Herzfreunde ist.

Magazin

„Als Baum würde ich auswandern“

Bäume im Winter wirken wie feine Zeichnungen in der graubunten Stadt. Aber bald schon wieder öffnen sich Knospen zu Blüten oder Blättern, wird zartes zu sattem Grün. Die Blüten und Blätter geben den filigranen Gestalten Opulenz. Grün im Überfluss. Schatten und Kühle. Das beredte Rascheln. Vorher noch tauchen die japanischen Zieräpfel und weißblühenden Pflaumen die wintermüden Straßen in ein duftiges Schaumbad. Christian Hönig, Referent für Baumschutz beim Umweltverband BUND sagt aber: „Mich faszinieren mehr die Ahorne. Das Neongrün. Wenn sie blühen, beginnt für mich der Frühling in der Stadt.“ 

77 - Winter 2019
Stadt

Samtig aber nicht plüschig

Aller Anfang ist klein. Und wer sich dem Samt-Trend verschreiben möchte, könnte mit einem Kissen in der Farbe nachtblau beginnen. Was heißt schon Anfang? Eher ist es ein Déjà-vu. Eine Wiederbegegnung mit vielfältigen Assoziationen. In das elegante kurzflorige Textil mit seinen sinnlichen Oberflächenreizen scheint die Magie der Geschichte eingewebt zu sein.

77 - Winter 2019

Stadtplanung am Wasser

Die Wasserstadt an der Rummelsburger Bucht ist eines der größten Berliner Städtebauprojekte seit dem Fall der Mauer und steht nun vor der Vollendung.Mit dem Bebauungsplan „Ostkreuz“ soll das Gebiet der Wasserstadt an den gleichnamigen Bahnhof angeschlossen werden. Der Stadtteil mit einer Fläche von insgesamt 131 Hektar umfasst sowohl das Lichtenberger Ufer mit seinen dunkelroten Backsteinblöcken als auch die Townhouses auf der Halbinsel Stralau. Was dem Ort bis heute fehlt, ist ein angemessener Zugang. Wer den Bahnhof Ostkreuz in Richtung Süden verlässt und die Bucht sucht, verliert sich auf verwilderten Brachflächen und verwüsteten Obdachlosencamps. Doch es stehen schon Bauzäune. Der israelische Investor Benjamin Kahn plant an dieser Stelle für 40 Millionen Euro ein Hotel, Luxuswohnungen und ein Aquarium. Bisher scheitert die Umsetzung an Protesten von Anwohnern.

77 - Winter 2019
Stadt, Titel

Welt in Bewegung

Vor 100 Jahren wurde in Weimar eine Kunstschule eröffnet, die nicht nur die Architektur revolutionierte – das Bauhaus verkörpert Schmelzpunkt und Blüte der künstlerischen Avantgarde und inspiriert bis heute Künstler und Architekten.

Kurz nach dem Ersten Weltkrieg, der in Deutschland eine zerrissene Gesellschaft hinterlassen hatte, eine Kunstschule ins Leben zu rufen, war riskant und kühn zugleich. Die einen wollten am liebsten Revanche für den verlorenen Krieg oder sehnten sich nach der Kaiserzeit zurück, die anderen nach Erneuerung der Gesellschaft, der Republik. Zwanzig Jahre zuvor hatten die jungen Nietzscheaner noch vom Chaos geträumt, um einen tanzenden Stern zu gebären. Nun schienen Chaos und Aufbruch die neue Zeit heraufzubeschwören und auch idealer Nährboden für künstlerische Umwälzungen zu sein. 

77 - Winter 2019
Kultur

Auf Linie

Der Norweger Hans-Christian Bauer hat die klassischen Rillenvasen des Dänen Svend Hammershøi neu interpretiert. Svend Hammershøi war ein bedeutender dänischer Keramiker. 55 Jahre seines Lebens arbeitete er für das Familienunternehmen Kähler in Næstved auf Seeland. Besonders seine gigantischen Rillenvasen aus rotem Ton wurden berühmt. Bald 70 Jahre nach seinem Tod hat der Produktdesigner Hans-Christian Bauer Hammershøis Stilistik aufgenommen und entwirft von der Vase bis zum Speisegeschirr alles, was auf den Tisch gehört. „Diese Linien!“, schwärmt der junge Norweger. Es ist seine Erinnerungsarbeit für ein großes Vorbild.

77 - Winter 2019

Fontane überall

Theodor Fontane (30.12.1819 – 20.9.1898) gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des literarischen Realismus. Bis heute sind die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ ein wichtiges Werk für das Land Brandenburg. Im Fontanejahr bietet ein breites Veranstaltungsangebot verschiedene Einblicke in das facettenreiche Schaffen und Leben. 

77 - Winter 2019

Der Antonplatz

Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Antonplatz

 

77 - Winter 2019

Sky Suiten mit Panoramablick

Der Blick aus 110 Meter Höhe über die Berliner City ist schon spektakulär. Von der 37. Etage des Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz aus lässt sich eine unvergleichliche Aussicht weit über die Grenzen der Hauptstadt genießen. In die ehemalige Eventetage, die früher als Casino diente, sind 16 exklusive Sky Suiten eingezogen. Die neuen eleganten Wohnbereiche des höchsten Hotels Deutschlands sind 45 bis 120 Quadratmeter groß und bestechen durch ihre geradlinig stilvolle Innenarchitektur, in der edle Materialien und gediegene Farben dominieren. 

77 - Winter 2019

Der besondere Draht

Regisseurinnen rückten in diesem Jahr in den Fokus der Berlinale. Die Retrospektive der Internatio-nalen Filmfestspiele zeigte unter dem Titel „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen“ eine Auswahl von Filmen, die Frauen verantwortet haben. Aber abgesehen von diesem aktuellen Ereignis lohnt ein Blick in die weibliche Filmgeschichte. 

77 - Winter 2019
Kultur

Die Anfängerin

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang! So auch nicht für die Protagonistin des deutschen Kinofilms „Die Anfängerin“, die nach der Trennung von ihrem Mann mit fast 60 Jahren wieder zu den Schlittschuhen greift, um sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen. Christine Stüber-Errath, deren Buch „Die Pirouettenkönigin“ als Grundlage für den Film diente, schlüpfte als dreifache Europameisterin, Weltmeisterin von 1974 und Bronze-Olympia-Gewinnerin von 1976 in die Rolle der Dr. Annebärbel Buschhaus.

77 - Winter 2019
Magazin

In Zukunft Fliegende Taxis

Mobilität und Infrastruktur für die Zukunft zu gestalten, sind große Herausforderungen. In manchen Großstädten sitzen Autofahrer jährlich hundert Stunden im Stau, in Deutschland etwa die Hälfte. Bis 2050 werden siebzig Prozent der Menschen in urbanen Räumen leben. Unser „Jahrhundert der Städte“ zwingt uns, vor allem Mobilität neu zu denken.

77 - Winter 2019

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