König des Ackerbaus
In Möglin in Märkisch-Oderland wirkte im 19. Jahrhundert Albrecht Thaer, der Begründer der Agrarwissenschaft. Doch der Ort ist nicht nur für Landwirte interessant. Einen Abstecher auf einer Radtour ist er allemal wert.
In Möglin in Märkisch-Oderland wirkte im 19. Jahrhundert Albrecht Thaer, der Begründer der Agrarwissenschaft. Doch der Ort ist nicht nur für Landwirte interessant. Einen Abstecher auf einer Radtour ist er allemal wert.

79 000 Euro gehen an die Freunde des Deutschen Herzzentrums. Die Gesellschaft der Freunde des Deutschen Herzzentrums Berlin hat ihren 30. Geburtstag mit einer großen Benefiz-Gala im Palazzo-Spiegelzelt gefeiert. Unter dem Motto „Berlin mit Herz“ erlebten rund 400 Mitglieder, Freunde und Unterstützer einen bunten Abend mit einem fulminanten Showprogramm und Vier-Gänge-Menü. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte die Schirmherrschaft übernommen. Unter den Gästen auch Volkmar Falk, der Ärztliche Direktor des Deutschen Herzzentrums und Nachfolger von Roland Hetzer. Moderiert wurde der Abend von Ulla Kock am Brink, die auch Botschafterin der Herzfreunde ist.
Regisseurinnen rückten in diesem Jahr in den Fokus der Berlinale. Die Retrospektive der Internatio-nalen Filmfestspiele zeigte unter dem Titel „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen“ eine Auswahl von Filmen, die Frauen verantwortet haben. Aber abgesehen von diesem aktuellen Ereignis lohnt ein Blick in die weibliche Filmgeschichte.
Sie war die schnellste Frau der Welt, die Königin des Sprints. Heute begibt sich die ehemalige Leichtathletin Katrin Krabbe auf lange Wandertouren und engagiert sich in der Hospizbewegung.
Es ist das älteste noch erhaltene Wohngebäude von Prenzlauer Berg: 1858 wurde das Vorderhaus in der Schönhauser Allee 55 als Sommersitz erbaut; im Hinterhaus befand sich einst eine Wäschefabrik. Heute finden sich hier Wohnungen, Lofts und Künstlerateliers mit einem Mix aus Altbau-Charme und Industriearchitektur, die überwiegend zum Verkauf durch die David Borck Immobiliengesellschaft stehen.
Nun steht auch die Moderne im Untergrund unter Denkmalschutz. U-Bahn fährt für gewöhnlich, wer es eilig hat, von A nach B zu kommen. Trotzdem kann das Fahren im Untergrund auch ein Lehrpfad für städtische Architekturgeschichte sein. Wer die U-Bahnhöfe von Berlin kennt, hat schon viel von der Geschichte der Stadt gesehen. Angefangen mit der Kaiserzeit über die Weimarer Republik, die Nazizeit und die Nachkriegszeit der geteilten Stadt, haben alle Epochen ihre eindrücklichen Spuren hinterlassen. Deshalb steht ein Großteil der Bahnhöfe schon unter Denkmalschutz. Vor allem in den Stadtteilen Schöneberg und Wilmersdorf sind beeindruckende Beispiele aus der frühen Bauzeit zu finden, zum Beispiel die Stationen Wittenbergplatz und Heidelberger Platz.
Was wäre eine Stadt ohne ihre Plätze. Manche sind groß, manche klein. Manche berühmt, manche unbekannt. Sie sind quirlige Touristenattraktionen oder lauschige Rückzugsorte für die Stadtbewohner. Plätze in der Stadt haben ihre Geschichte und kleinen Geheimnisse, die es zu ergründen lohnt. Diesmal: Der Antonplatz
Der Brexit und seine Konsequenzen für Unternehmen
Das Chaos um den Austritt Großbritanniens aus der EU wird immer größer, nachdem das Parlament den Austrittsvertrag abgelehnt hat. Bereits jetzt ist die Zeit bis zum geplanten Austrittstermin äußerst knapp. Offen ist, ob noch Nachverhandlungen oder eine Verschiebung möglich sind. Auch ein No-Deal-Brexit steht nach wie vor im Raum. Egal, was geschieht, fast alles wird erhebliche Konsequenzen für Ihr Unternehmen haben.
Die Wasserstadt an der Rummelsburger Bucht ist eines der größten Berliner Städtebauprojekte seit dem Fall der Mauer und steht nun vor der Vollendung.Mit dem Bebauungsplan „Ostkreuz“ soll das Gebiet der Wasserstadt an den gleichnamigen Bahnhof angeschlossen werden. Der Stadtteil mit einer Fläche von insgesamt 131 Hektar umfasst sowohl das Lichtenberger Ufer mit seinen dunkelroten Backsteinblöcken als auch die Townhouses auf der Halbinsel Stralau. Was dem Ort bis heute fehlt, ist ein angemessener Zugang. Wer den Bahnhof Ostkreuz in Richtung Süden verlässt und die Bucht sucht, verliert sich auf verwilderten Brachflächen und verwüsteten Obdachlosencamps. Doch es stehen schon Bauzäune. Der israelische Investor Benjamin Kahn plant an dieser Stelle für 40 Millionen Euro ein Hotel, Luxuswohnungen und ein Aquarium. Bisher scheitert die Umsetzung an Protesten von Anwohnern.
Mobilität und Infrastruktur für die Zukunft zu gestalten, sind große Herausforderungen. In manchen Großstädten sitzen Autofahrer jährlich hundert Stunden im Stau, in Deutschland etwa die Hälfte. Bis 2050 werden siebzig Prozent der Menschen in urbanen Räumen leben. Unser „Jahrhundert der Städte“ zwingt uns, vor allem Mobilität neu zu denken.
Es ist nie zu spät für einen Neuanfang! So auch nicht für die Protagonistin des deutschen Kinofilms „Die Anfängerin“, die nach der Trennung von ihrem Mann mit fast 60 Jahren wieder zu den Schlittschuhen greift, um sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen. Christine Stüber-Errath, deren Buch „Die Pirouettenkönigin“ als Grundlage für den Film diente, schlüpfte als dreifache Europameisterin, Weltmeisterin von 1974 und Bronze-Olympia-Gewinnerin von 1976 in die Rolle der Dr. Annebärbel Buschhaus.
Vor 100 Jahren wurde in Weimar eine Kunstschule eröffnet, die nicht nur die Architektur revolutionierte – das Bauhaus verkörpert Schmelzpunkt und Blüte der künstlerischen Avantgarde und inspiriert bis heute Künstler und Architekten.
Kurz nach dem Ersten Weltkrieg, der in Deutschland eine zerrissene Gesellschaft hinterlassen hatte, eine Kunstschule ins Leben zu rufen, war riskant und kühn zugleich. Die einen wollten am liebsten Revanche für den verlorenen Krieg oder sehnten sich nach der Kaiserzeit zurück, die anderen nach Erneuerung der Gesellschaft, der Republik. Zwanzig Jahre zuvor hatten die jungen Nietzscheaner noch vom Chaos geträumt, um einen tanzenden Stern zu gebären. Nun schienen Chaos und Aufbruch die neue Zeit heraufzubeschwören und auch idealer Nährboden für künstlerische Umwälzungen zu sein.
Bäume im Winter wirken wie feine Zeichnungen in der graubunten Stadt. Aber bald schon wieder öffnen sich Knospen zu Blüten oder Blättern, wird zartes zu sattem Grün. Die Blüten und Blätter geben den filigranen Gestalten Opulenz. Grün im Überfluss. Schatten und Kühle. Das beredte Rascheln. Vorher noch tauchen die japanischen Zieräpfel und weißblühenden Pflaumen die wintermüden Straßen in ein duftiges Schaumbad. Christian Hönig, Referent für Baumschutz beim Umweltverband BUND sagt aber: „Mich faszinieren mehr die Ahorne. Das Neongrün. Wenn sie blühen, beginnt für mich der Frühling in der Stadt.“
Paul McCartney lebt seit über 40 Jahren fleischfrei und hat seine Kinder vegetarisch aufwachsen lassen. Der Tiere und Umwelt wegen und um einen gesunden Lebensstil zu pflegen, erklärt der Musiker in seinem neuen Buch „Less Meat Less Heat“, erschienen im Claudius-Verlag.
Zum Publikumstag am 17. Februar strömten noch einmal zahlreiche Zuschauer in die Kinos, um Festivalhighlights aus allen Sektionen zu erleben. Mit rund 335 000 verkauften Tickets – d. h. einer leichten Steigerung im Vergleich zum Vorjahr – und einem vielseitigen Programm war die Berlinale 2019 ein großer Publikumserfolg, dessen Höhepunkt die feierliche Preisverleihung am 16. Februar im Berlinale Palast bildete.