Artikelliste

Architekturpreis für Water Garden

Eine außergewöhnlich Landschaft bestehend aus 318 Bäumen, die aus einer angrenzenden Baustelle ausgegraben und am Projektstandort um 160 Teiche von unterschiedlicher Größe und Form wieder eingepflanzt wurden. Ein Moosteppich umgibt die Teiche, und Trittsteine schaffen ein Wegesystem durch den überfluteten Waldraum. Der japanische Architekt Junya Ishigami regte an, einen Wald am Fuß der Nasu Berge im japanischen Tochigi umzupflanzen, anstatt ihn zu roden, um Platz für den Bau eines neuen Hotelkomplexes zu schaffen.

82 - Frühjahr 2020
Magazin

Auto News von Reinhard Wahren: Nachhaltiger Luxus

Bionik versteht sich als technische Disziplin, die von der Natur lernen will. Der Begriff Bionik setzt sich zusammen aus Biologie und Technik. Er beschreibt das kreative Umsetzen von Anregungen aus der Biologie in die Technik, mit dem Ziel, natürliche Prinzipien und Wirkmechanismen für technische Innovationen zu nutzen. Dafür gibt es viele Beispiele, denkt man nur an den Vogelflug. Dass jetzt auch die Autobauer den Versuch unternehmen, der Natur etwas näher zu kommen, sie vielleicht gar zu kopieren oder zumindest sich mit ihr zu versöhnen, ist neu. Bei Mercedes heißt das Ergebnis AVTR, ein futuristisch anmutendes Mobil mit Anspielung auf den Kinohit „Avatar“ und der darin praktizierten Kommunikation zwischen Mensch und Maschine.

82 - Frühjahr 2020

Funktional, modern und immer menschlich

Monica Förster ist eine der bekanntesten Gestalterinnen von ganz Schweden. Wahrscheinlich ist sie auch die vielseitigste. Seit mehr als zwanzig Jahren entwirft sie Lampen, Möbel, Tischgefäße, Fliesen, Textiles und Accessoires für ausgewählte Designfirmen überall in der Welt. Auf der Kölner und der Stockholmer Möbelmesse in diesem Jahr war sie mit ihren Exponaten mehrfach präsent. In Stockholms berühmtestem Luxuskaufhaus hat sie in Zusammenarbeit mit dem Wingård-Architekturbüro ein Restaurant designt und eingerichtet, das an einen Marktplatz an der italienischen Amalfiküste erinnern soll, das „Positano Yes“.

82 - Frühjahr 2020

Sah ein Vogel die Glasfassade nicht …

Großflächige Transparenz und spiegelnde Glasfassaden gehören zu den Hauptmerkmalen zeitgenössischen Bauens. Berlin ist davon besonders geprägt. Was für Flaneure faszinierend und urban wirkt, wird für Vögel zur Todesfalle. Dieser Aspekt ist bei Behörden, Bauherren und Architekten noch zu wenig bekannt.

Vieles haben wir vermisst in den letzten Monaten. Auch das sorglose Flanieren gehört für viele Berliner dazu. Entlang an historischen Häuserreihen, über Gewässer, hin zu modernen Quartieren, wo Gebäude bis in den Himmel zu reichen scheinen. Die Neubauten bieten starke architektonische Rhythmen, Spiegelungen und Durchblicke, in der Sonne glitzernde Scheiben und in der Nacht durch raffinierte Beleuchtung strahlende Glasfassaden. Letztere sind besonders faszinierend. Sie symbolisieren das, was unsere Sehnsucht nach Großstadt immer befeuert hat: an Häuserschluchten in Manhattan ebenso wie in den neu entwickelten Teilen von Städten wie Berlin.

82 - Frühjahr 2020
Stadt

Tesla baut in Brandenburg

Seit November 2019 ist „Tesla in Brandenburg“ ein Dauerthema. Damals hatte Firmengründer Elon Musk verkündet, das Model Y in Deutschland bauen zu wollen. Dafür sollte seine Gigafactory in Grünheide bei Berlin entstehen und bereits Ende 2021 ihren Betrieb aufnehmen. Für die Brandenburgische Landesregierung schien das ein Glücksfall gewesen zu sein. Sie hatte schließlich alles darangesetzt, günstige Voraussetzungen für eine Ansiedelung des berühmten US-Elektroautobauers aus Kalifornien zu schaffen.

82 - Frühjahr 2020

Von Null auf Hundert in 3 Sekunden – Rennwagen aus der Uni-Werkstatt

Studenten verschiedener Fachrichtungen der Technischen Universität Berlin entwickeln und bauen jedes Jahr Rennwagen verschiedener Kategorien. Neben der Teilnahme an einem renommierten internationalen Konstruktionswettbewerb, der Formula Student, trainieren die Beteiligten für ihr späteres Berufsleben Kompetenzen wie Teamwork, Projektmanagement oder Belastbarkeit und Flexibilität. Mit seiner Praxisnähe ist FaSTTUBe, so der Projektname, der als Akronym für Formula Student Team der Technischen Universität Berlin steht, ein anspruchsvolles Uni-Projekt, das eine große Herausforderung darstellt, aber auch viel Spaß macht.

82 - Frühjahr 2020

Berlin größer denken

Vor 100 Jahren entstand Groß-Berlin durch den Zusammenschluss von acht bis dahin selbstständigen Städten, 59 Gemeinden und 27 Gutsbezirken. Das Ergebnis im Preußischen Landtag war knapp: 165 zu 148 Stimmen. Damit war das „Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin“ angenommen. Aus Berlin war Groß-Berlin geworden. Insgesamt 94 Ortsteile hatten sich zur neuen Einheitsgemeinde zusammengeschlossen: acht Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke. Vom 1. Oktober 1920 an zählte die Stadt knapp vier Millionen Einwohner.

82 - Frühjahr 2020
Stadt

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