Artikelliste

Der Kernberliner

Theater-, Film- und Fernsehstar Florian Martens:

Augenblicklich leidet er unter Schlafmangel. Florian Martens dreht die 54. Folge der TV-Reihe Ein starkes Team. Für die markante Rolle des hemdsärmligen Ermittlers Otto Garber (Kennzeichen Rollrandmütze) steht er bereits seit 1993 jährlich für zwei bis drei Folgen vor der Kamera. Er weiß, was er diesem Rollenvolltreffer zu verdanken hat, merkt jedoch an: „Ich kann nich‘ schon um zehn ins Bett gehen, nur weil ick um sechse zum Drehen abgeholt werde! Also ist die Nacht zu kurz für mich.“

51 - Sommer 2012

Yoga macht Freude

Sie ist sanft. Sie ist freundlich. Alle scharen sich um sie, wie Bienen um den Honig. Die alte Dame sitzt auf einer Holzbank mit wunderschönem Ausblick aufs Wasser. Narvada Devi Puri-Mataji, die Grande Dame des Yoga, ist nach Berlin gekommen, zum Yoga-Festival. Es ist ihre Heimatstadt, obwohl ihr die Havel und der Wannsee, das Brandenburger Tor und der Kurfürstendamm so fern vorkommen müssen wie aus einem anderen Leben. Als junge Frau, die gerade eine Karriere als Schauspielerin gestartet hatte, fuhr sie nach Indien. Und sollte bleiben.

51 - Sommer 2012

Die Berliner Wirtschaft im Fokus

Tourismushauptstadt, Gründerhauptstadt, echte Metropole – Berlin fasziniert die Welt. Gesellschaftlich und kulturell beeindruckt Berlin wie kaum eine zweite Stadt. Motor und zentraler Erfolgsfaktor für die Entwicklung einer Stadt ist jedoch die Wirtschaft. Nicht selten wird Berlin in dieser Hinsicht kritisch betrachtet. Wie steht es nun tatsächlich um die Konjunktur der Berliner Wirtschaft, insbesondere der klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), die die Stadt in besonderer Weise prägen? Dieser komplexen Fragestellung geht in aktueller Neuauflage eine umfassende Untersuchung nach.

51 - Sommer 2012

Frauen, Körper, Kleider

Helmut Newton „White Women / Sleepless Nights / Big Nudes“

Es gibt wohl kaum einen Fotokünstler, der so populär und unverwechselbar ist wie der legendäre Akt- und Modefotograf Helmut Newton. Bekannt ist er vor allem wegen seiner teils umstrittenen Nacktfotos und seinen provozierenden Motiven, die Frauen in Unterwerfungsposen zeigen. Dennoch ist er wohl „einer der erfolgreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts“, so Mathias Harder, Kurator der aktuellen Ausstellung im Museum für Fotografie.

51 - Sommer 2012
Kultur

Friedrichs Musentempel in Neuruppin

Friedrichs Musentempel in Neuruppin

Neuruppin ist die Fontane-Stadt am See, die Geburtsstadt Karl Friedrich Schinkels und – 60 Kilometer nordwestlich von Berlin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gelegen – ist Neuruppin eng mit dem Namen Friedrichs des Großen verbunden ist. Der preußische Kronprinz übernahm im Sommer 1732 das dort stehende Regiment.

51 - Sommer 2012

Sinn fürs Ganze

Mit hochkarätigen Konzerten betreibt ein Berliner Unternehmen anspruchsvolle Kundenpflege

Neue Wege in der Kundenkommunikation

„Glück ist, seine Freude in der Freude des anderen zu finden.“ So formulierte es der römische Kaiser Marc Aurel, und dieser schöne Gedanke beflügelte wohl auch die Vermögensverwalter von Hansen & Heinrich, als sie das Angenehme mit dem Nützlichen verbanden und die Angebote an ihre Kunden um eine unterhaltsame und sinnlich erfahrbare Komponente erweiterten. Seit einiger Zeit stellen Einladungen zu Konzertabenden in repräsentativem Rahmen und mit feinem Catering ein Angebot dar, das weit über die übliche Kundenpflege hinausgeht.

51 - Sommer 2012

Welterbe verpflichtet – Energiewende in der Weißen Stadt

Ein von der Magdeburger GETEC AG errichtetes Blockheizkraftwerk versorgt in Kombination mit einer hochmodernen Kesselanlage 2500 Wohnungen in der Weißen Stadt in Reinickendorf umweltfreundlich mit Wärme und Wasser

Wenn moderne Ingenieurleistung Wohnkomfort und Umweltschutz gewährleistet, ist das ein Grund zur Freude. Wenn zudem der Denkmalschutz dabei Beachtung findet, soll das gefeiert werden. Im Frühjahr wurde in der Unesco-Welterbe-Siedlung das Blockheizkraftwerk „Weiße Stadt“ in Berlin-Reinickendorf offiziell durch Michael Müller in Betrieb genommen.

51 - Sommer 2012

Renaissance des Westens

Mit der westlichen Innenstadt gehe es „steil nach oben“, sagt Stadtentwicklungssenator Michael Müller beim Bezirksbesuch. Ortskundige wissen schon lange, dass es sich rund um den Ku‘damm angenehm wohnt. Mittlerweile interessieren sich aber auch Menschen für den Bezirk, die noch vor kurzem die In-Viertel von Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain für das Nonplusultra hielten. Die Folge: Neu geschaffene Wohnungen in der City West finden reißenden Absatz.

51 - Sommer 2012

Poesie im Wohnzimmer

Wohnen und Wohlfühlen im privaten Lebensraum haben angesichts einer rasanten Zeit, die geprägt ist von Wandel und ständiger Veränderung, von Raubbau und Verschwendung, bei vielen Menschen einen hohen Stellenwert, wenn es ums Einrichten der eigenen Räume geht. Das Wohlfühl-Prinzip haben die Möbel-Designer, ob in Helsingborg, London, Mailand, New York oder Paris – es könnten auch Budapest oder Sankt Petersburg sein – bei ihren Kreationen mit Sorgfalt bedacht.

51 - Sommer 2012

Wo Milch und Käse fließen

Nur die Kühe fehlen in dieser Idylle. Münchehofe ist ein kleines Dorf im südöstlichen Brandenburg mit alten Bauernhäusern, einem Gutshaus und einer schönen Kirche. Die Zeit scheint stehen geblieben, wäre da nicht die hochmoderne Gläserne Molkerei, durch die der Ort im Landkreis Dahme-Spreewald in der letzten Zeit eine gewisse Bekanntheit erlangt hat.

51 - Sommer 2012

Kunst, Kaffee und Blumen

Seit 35 Jahren lädt „Mutter Fourage“ nach Wannsee

Hier, unweit des Stölpchensees, ist Berlin so ländlich, wie man es selten findet. Das alte Dorf Stolpe ist der traditionelle Kern von Wannsee. Nicht die bekanntere Villenkolonie Alsen. An der Chausseestraße lädt seit nunmehr 35 Jahren Mutter Fourage zu einem Besuch. Die ursprüngliche Nutzung des Anwesens ist noch deutlich ablesbar. Als da sind Scheune, Stallgebäude, Wirtschafts- und Wohnhaus. Fourage heißt Futter und nimmt Bezug darauf, dass sich an diesem Ort einst eine Futter­mittelhandlung befand. Das ist lange her. Heute kommt man, weil es das weinumrankte Hofcafé gibt, den Blumenladen und die Galerie, weil hinter dem hölzernen Scheunentor Konzerte und Lesungen veranstaltet werden. Mutter Fourage ist ein Refugium. Auf dem gepflasterten Hof mit dem Taubenschlag in der Mitte stapeln sich die Terracotta-Töpfe. Gartenstühle laden zum Verweilen ein. Ein beinahe südliches Flair kommt auf.

51 - Sommer 2012
Stadt

Phänomen SUV

Mit einem Auto wird bekanntermaßen nicht nur ein Fortbewegungsmittel von A nach B verkauft. Immer entscheidender ist sein emotionaler Mehrwert in Form von Sex-Appeal und Verführungskraft. Und ein Auto kann durchaus Wunschvorstellungen und Machtwünsche befriedigen, eigene Defizite kompensieren und Phantasien sublimieren. Was schließlich ausschlaggebend für eine bestimmte Kaufentscheidung ist, spielt sich auf mannigfaltige Weise in unseren Köpfen ab.

51 - Sommer 2012

Klasse Frau mit großer Stimme

Die Berliner Sopranistin Barbara Krieger

Was wäre die Welt ohne jene facettenreichen Wesen, die vor Ideen, Energie und Begabung nur so sprudeln und ihre Mitmenschen in den Bann ziehen! Barbara Krieger ist solch eine Person. Der Öffentlichkeit vor allem als Sängerin bekannt, widmet sie sich dazu ganz unterschiedlichen Projekten.

51 - Sommer 2012

Alle wollen die Eisbären sehen

Berlin ist zum sechsten Mal deutscher Eishockey-Meister. Doch die Mannschaft strebt weitere Superlative an.

Manchmal drückt sogar die Polizei ein Auge zu. Und alle sind begeistert. Schließlich sind die Schutzleute auch Fans der Sportler, die so ausgelassen feiern, dass sie die Straßenverkehrsordnung mal übertreten. Wenn auch nicht grob, eher spaßig. Da passt es durchaus ins Bild, dass ein Berliner neben einem offenen Cabrio herrennt und seinem Leiblingssportler eine Currywurst im Brötchen reicht. Und es wird auch geklatscht, wenn ein Mann nur auf dem Trittbrett des Autos steht, Kusshändchen ins Publikum wirft und immer mal wieder mit rauher und absolut unmusikalischer Stimme in den Song „We are the Champions“ einzufallen versucht.

51 - Sommer 2012
Sport

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