Zeitreise im Schloss Schönhausen
Ein Ort wie kaum einer. Das alte Preußen, der Nationalsozialismus, die DDR samt Wendezeit und die Wiedervereinigung. Sie alle haben im Schloss Schönhausen in Berlin-Pankow Spuren hinterlassen.
Ein Ort wie kaum einer. Das alte Preußen, der Nationalsozialismus, die DDR samt Wendezeit und die Wiedervereinigung. Sie alle haben im Schloss Schönhausen in Berlin-Pankow Spuren hinterlassen.
Mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos erzählt Jenö Gindl komprimierte Bildgeschichten. Dabei spielt der Bildautor mit einer Vielzahl an Bedeutungen, appelliert an das Cineastische, zitiert Filme aus einem riesigen Fundus: Cinecitta bis Hollywood.
Das kleine Schwarze gefällig? Nicht bei Nanna Kuckuck. Betritt man ihren Salon, so hat man das Gefühl, in einer Zauberwelt von Tausendundeiner Nacht zu sein.
Ein neuer Platz zum Verweilen und Genießen mit Blick auf den dort sehr breiten Landwehrkanal ist nach 70 Jahren wiedererstanden. Dort, wo der westlichste Zipfel des Tiergartens mit dem Tiergarten-Ufer endet, an der „Bastion“ des Charlottenburger Tores, war bis 1920 die Stadtgrenze zwischen Charlottenburg und Berlin.
Vor mehr als zehn Jahren gründete der Unternehmer Klaus-Jürgen Jahn (74) die Initiative „Sport gegen Gewalt“.
Wachsendes Umweltbewusstsein und Absatzkrise beschwören ein Umdenken in der Automobilindustrie. Der „Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität“ markiert den Aufbruch in ein neues Autozeitalter.
In ganz Deutschland gibt es keine Sportveranstaltung, die auf eine bewegtere Geschichte zurückblicken kann. Die Berliner Sixdays sind von jeher nicht nur ein sportliches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis. Vom 28. Januar bis zum 2. Februar 2010 wird zum 99. Mal ein Berliner Sechstagerennen ausgetragen.
Kusus + Kusus? Wahrscheinlich haben Sie den Namen dieses Berliner Architekturbüros noch nie gehört. Doch den von dem jungen Berliner Büro geschaffenen Infotower des Großflughafens BBI haben Sie bestimmt schon gesehen. Darüber hinaus macht das Architektenpaar immer wieder mit Wettbewerbserfolgen auf sich aufmerksam.
Die einstige Stalinallee gilt als eine der bedeutendsten städtebaulichen Leistungen der DDR. Doch auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall weiß die heutige Karl-Marx-Allee noch nicht recht, ob sie Geschichtsdenkmal oder Designmeile sein will.
Wenn Eisbären weinen könnten, würden sie es tun angesichts ihrer davonschwimmenden Schollen. Aber warum schwimmen ihnen die Schollen davon, werden kleiner und kleiner? Warum gibt es in der Region Brandenburg wieder Wölfe, und was bedeutet dies für die Schafe? Solche und andere Fragen werden in der Junior Zoo-Universität der Berliner Tiergärten geklärt.
Aus dem Traum von Vergleichen mit Europas Fußball-Spitze ist Hertha BSC erwacht. Für den Berliner Traditionsverein geht es nur noch ums Überleben.
Das Ausstellungsprojekt „Und jetzt“ spürt den Arbeiten von Künstlerinnen aus der DDR nach, von denen einige in der gesamtdeutschen Wahrnehmung nur wenig Aufmerksamkeit erfahren haben.
Trotz Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise werden in Berlin zahlreiche Immobilienprojekte realisiert. Im Fokus der Projektentwickler und Investoren stehen dabei insbesondere Hotels und Wohnungen.
Es ist eine Berliner Kultureinrichtung, die ihresgleichen sucht, die „Friendly Society“ in Prenzlauer Berg. Der Name ist Programm. Da gibt es vieles, was man so schnell woanders nicht findet, vor allem typisch Berlinerisches. Ein fröhlicher Mix aus Schmuck, Mode und Kunst. Kultursalon oder Boutique-Galerie? Beides. Bette Middler: „This is Berlin in one Store.“ Und Barbara Schöne steuert bei: „Is dit ne bezaubernde Oase det juten Jeschmacks!“
Beim Berliner Theaterball im „Palais am Funkturm“ feierten rund 1600 Gäste den Beginn der neuen Ballsaison. Höhepunkt des Abends war die Verleihung des begehrten Publikumspreises „Goldener Vorhang“, mit dem die beiden beliebtesten Schauspieler der vergangenen Theatersaison ausgezeichnet werden. Die diesjährigen Preisträger sind Katharina Thalbach und Walter Plathe.
Gudrun Gloth