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Auf den Zahn gefühlt

Ungefähr 18 000 Tonnen Nahrungsmittel zerkleinern wir mit unseren Zähnen im Laufe des eigenen Lebens. 18 000 Tonnen! Das sind 18 Millionen Kilogramm. Unsere Zähne, so klein und perlweiß sie auch scheinen, leisten ganze Arbeit. Sie fassen, zerreißen, schneiden, zermahlen, zerschmirgeln; sind mitbestimmend für eine perfekte Aussprache und erhöhen auch noch unsere Attraktivität. Und das alles möglichst lange. Was für eine Leistung! Und doch selbstverständlich.

62 - Frühjahr 2015

Berlin-Macher

Lothar de Maizière [Foto: Untermann]

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Lothar de Maizière.

100 Leben

Persönlichkeiten aus aller Welt kündigen im Rahmen der Initiative 100 LIVES einen neuen humanitären Preis an. 

Anlässlich des Starts der „100 Lives Initiative“ zeigten sich George und Amal Clooney am 10. März gemeinsam in New York. Der 54-jährige Hollywoodstar war gekommen, um Ruben Vardanyan, der die „100 Lives Initiative“ zusammen mit anderen Geschäftsleuten und Philanthropen ins Leben gerufen hat, zu unterstützen. Sie soll die Auswirkungen des Völkermords an den Armenierinnen und Armeniern ins Licht der Öffentlichkeit rücken und zeigen, wie viele der Überlebenden und ihrer Familien anschließend ein erfolgreiches Leben geführt und einen großen Beitrag für die globale Kultur und Kunst, den Sport und die Wissenschaft und Wirtschaft geleis-tet haben. Während des Völkermords an den Armeniern starben von 1915 bis 1923 ca. 1,5 Millionen Menschen. Etwa 500 000 überlebten, oft durch das Einschreiten einzelner Menschen und Institutionen.

62 - Frühjahr 2015
Magazin

Runde Sachen

Vor 30 Jahren wäre der Arbeitsplatz von Robert Bartko perfekt gewesen. Wenige Meter neben und rund zehn Meter über der ständigen Trainingsstätte von Claudia Pechstein & Co. trennt den Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft nur ein Seitenblick von den meisten seiner Schützlinge. Mittlerweile verhindert das in den 80er-Jahren aufgebrachte Dach über der Arena im Sportforum des Stadtteils Hohenschönhausen die freie Sicht des Funktionärs auf die Athleten.

62 - Frühjahr 2015
Sport

Superfood. Supergesund.

Ein Blick aus dem Fenster, endlich Frühling, und die Sonne scheint dazu. Vielleicht waren wir gerade noch erkältet, vielleicht fallen uns unsere guten Vorsätze wieder ein, vielleicht haben wir zu viel Gewicht, was unsere Füße tragen müssen. Aber jetzt ist der Moment. Wir spüren neue Kraft und wollen mehr davon. Und alles auf einmal. Abnehmen ohne Mühen und Jo-Jo-Effekt; Power für 8 784 Stunden in diesem Jahr; und Wohlbefinden bis zum Ende unserer Tage, das bitteschön noch lange auf sich warten lässt. 

62 - Frühjahr 2015

Trimm dich!

Die gute alte Kniebeuge war lange weg. Sehr lange. Manchmal sah man beinahe verschämt ältere  Menschen ein paar davon machen. Und vielleicht noch einen Klimmzug. Man hat sie heimlich belächelt. Wo es doch Aerobic, Zumba und Faszien-Training gibt! Jetzt ist die Kniebeuge zurück. In Begleitung einiger anderer, wohlerprobter Übungen, die den Körper beinahe mühelos fit halten sollen. Wer Trimmy kennt, ist vorne mit dabei. Alle anderen lesen sich in die Trimmdich-Philosophie ein.

62 - Frühjahr 2015

Freizeitpartner Islandpferd

Behutsam streichelt Vicky Eggertsson ihr Pferd Svafur. Der Wallach ist es noch nicht gewohnt, auf Eis zu gehen. Doch schon nach wenigen Schritten hat er offenkundig nicht das geringste Problem mit dem eisigen Untergrund. Spezielle Hufnägel, ähnlich den Spikes bei einem Leichtathleten, lassen Svafur elegant auf dem eigentlich viel zu glatten Boden sein Können darbieten.

62 - Frühjahr 2015

Potsdamer Platz – die Geschichte geht weiter

Schon die Anfahrt ist spektakulär. In einem weiten Bogen hält die gelbe U2 an diesem oberirdischen Stück auf die Hochhäuser des Potsdamer Platzes zu. Diesiges Licht strömt in die Wagen und lässt die Fahrgäste von ihren Smartphones aufschauen – Touristen ebenso wie die Berliner. Sie sehen eine Stadtlandschaft, weit und wenig strukturiert, die sich bis zum Horizont zu ziehen scheint. Überspannt von einem Himmel, der so weit ist wie nur an wenigen Orten in Berlin. Lange Zeit sah man hier Brachen und Baugruben.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Metropole unter Strom

In keiner anderen Stadt Deutschlands existieren so viele und bedeutsame Zeugnisse des Industriezeitalters wie in Berlin. Dabei spielten die Nachrichtentechnik und Elektroindustrie eine besondere Rolle. Die wiedereröffnete und neu konzipierte Dauerausstellung „Elektropolis Berlin“ im Deutschen Technikmuseum führt durch deren eindrucksvolle Geschichte.

62 - Frühjahr 2015
Kultur

Im Namen des Wappentiers – laufen zum 775. Stadtjubiläum von Strausberg

Ein Strauß könnte einen Marathon in 45 Minuten laufen. Die besten menschlichen Läufer der Welt benötigen mehr als zwei Stunden. Anlässlich des 775. Stadtjubiläums von Strausberg, der mit 26 000 Einwohnern größten Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland, wird dem Wappentier zu Ehren Ende Juni der erste Strausberg-Marathon ausgerichtet. Mit dabei als Ehrengast und Laufpate wird der sechstschnellste deutsche Marathonläufer aller Zeiten, Waldemar Cierpinski, 64, sein. 

62 - Frühjahr 2015
Sport

Das Bildgedächtnis West-Berlins

Klaus Kinski, auch „Journalistenfresser“ in der Branche genannt, lud den Bildjournalisten Harry Croner in seine Wohnung ein, um sich fotografieren zu lassen. Interessanter als Kinski selbst ist an diesen Aufnahmen dessen Wohnungseinrichtung: eine Art Gartenbank, eine merkwürdige Pritsche als Bett, Plakate an den Wänden, Bücherstapel auf dem Boden. 

62 - Frühjahr 2015
Kultur

Im Garten Zu Hause

Ru-u-u-u-he! Vielleicht braucht der Mensch im Garten gar keine üpppige Blumenpracht, sondern nur: Ruhe. Eine Bambusbank vielleicht, darauf ein paar Kissen. Dazu Grün, wohldosiert. Wasser. Weniger ist mehr. Mit diesem Konzept wurde der Deutsche Reinhard Borsch gerade auf der Garten-Messe „Giardina“ in Zürich für seinen spektakulären Japan-Garten „Oase der Ruhe“ ausgezeichnet.

62 - Frühjahr 2015

Neue Heimat  Kapstadt

Von einem, der auszog und sein Glück gefunden hat.

Zirka 150 000 Deutsche gehen jedes Jahr ins Ausland. Nicht um Urlaub zu machen, sondern um dort zu leben. Manche von ihnen kehren nach wenigen Wochen schon wieder heim; manche nach Jahren. Manche sind Studenten und wollen sich für ein, zwei Semester den Wind der weiten Welt um die Nase wehen lassen; und manche sind Unternehmer und bauen sich in einem anderen Land ein Geschäft auf und kommen trotzdem wieder. Aber manche, manche bleiben für immer. Der Berliner Pierre Dohrmann, 59, ist einer von ihnen. In Westberlin geboren, zog es ihn schon als jungen Mann in die Ferne, bis er in Kapstadt seine neue Heimat gefunden hat. 

62 - Frühjahr 2015

Runder Geburtstag

Wenn ein Wahrzeichen zum Geburtstag lädt, kommen nicht nur bekannte Gesichter wie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Baustadtrat von Charlottenburg- Wilmersdorf Marc Schulte und Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, sondern auch Künstler wie Markus Nowak, Cosma Nova und Queen 2, die ihre Zuhörer an der Uhr der fließenden Zeit bis in die späten Abendstunden unterhalten hat.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

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