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Lichtgestalt

Der Industriedesigner Ingo Maurer gilt als „Poet des Lichtdesigns“. Seit Mitte der 1960er-Jahre entwickelt er  Lampen, Lichtsysteme und Objekte, die er als Unternehmer in der eigenen Firma in München und in New York herstellt und weltweit vertreibt.  Seine Tischleuchte „Bulb“ befindet sich in der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art (MoMA).  Berühmt wurde  der streitbare Designer  ebenso durch sein Statement in der Glühlampendebatte wie durch avantgardistische LED-Leuchten. 

62 - Frühjahr 2015

Superfood. Supergesund.

Ein Blick aus dem Fenster, endlich Frühling, und die Sonne scheint dazu. Vielleicht waren wir gerade noch erkältet, vielleicht fallen uns unsere guten Vorsätze wieder ein, vielleicht haben wir zu viel Gewicht, was unsere Füße tragen müssen. Aber jetzt ist der Moment. Wir spüren neue Kraft und wollen mehr davon. Und alles auf einmal. Abnehmen ohne Mühen und Jo-Jo-Effekt; Power für 8 784 Stunden in diesem Jahr; und Wohlbefinden bis zum Ende unserer Tage, das bitteschön noch lange auf sich warten lässt. 

62 - Frühjahr 2015

VAN GOGH ALIVE in der Alten Münze

Am 29. Juli 2015 jährt sich der Todestag des berühmten Malers Vincent Willem van Gogh (1853–1890) zum 125. Mal. Passend zu diesem Anlass gastiert die international erfolgreiche, multimediale Wander-Ausstellung VAN GOGH ALIVE – THE EXPERIENCE über das Leben und Werk des Künstlers vom 14. Mai bis 1. November 2015 in der Alten Münze am Molkenmarkt in Berlin-Mitte.

62 - Frühjahr 2015
Magazin

Freizeitpartner Islandpferd

Behutsam streichelt Vicky Eggertsson ihr Pferd Svafur. Der Wallach ist es noch nicht gewohnt, auf Eis zu gehen. Doch schon nach wenigen Schritten hat er offenkundig nicht das geringste Problem mit dem eisigen Untergrund. Spezielle Hufnägel, ähnlich den Spikes bei einem Leichtathleten, lassen Svafur elegant auf dem eigentlich viel zu glatten Boden sein Können darbieten.

62 - Frühjahr 2015

Gelungene Mischung

In der Arminius-Markthalle hat im letzten Jahr das Inseltheater Moabit seinen Heimathafen gefunden, nachdem das Ensemble zuvor viele andere Bühnen Berlins bespielte.

Das denkmalgeschützte Gebäude der Arminius-Markthalle war im letzten Jahr deutschlandweit für den Location Award 2014 nominiert und hat unter 508 Mitstreitern ganz knapp den 1. Platz verpasst. Und dies nicht ohne Grund: Nachdem sie in einem langjährigen Dornröschenschlaf versunken war, wurde die 1891 fertiggestellte Markthalle im Jahr 2010 renoviert und restauriert als Zunfthalle wiedereröffnet. 

62 - Frühjahr 2015
Kultur

Berliner Pantheon

„Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ – dieser berühmte Satz von König Friedrich dem Großen ist Hintergrund der Tatsache, dass der – heute als Bebelplatz bekannte –  zentrale Platz des Forums Fridericianum in Berlins historischer Mitte ausgerechnet von einer katholischen Kirche geprägt wird: Das Zentrum der Kapitale des ehemals protestantischen Preußens wird von der grünen Kupferkuppel der katholischen Bischofskirche St. Hedwig bekrönt. Um die Gestaltung der Kathedrale ist nun ein Streit entbrannt.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

„Sind die normal oder eklich?“

... fragen sich die Kinder, als ihre Eltern nach erfolgreicher Scheidung beschließen,  es nach Jahren doch nochmal miteinander zu versuchen. „Tag Hicks oder Fliegen für vier“ heißt das Stück, das den diesjährigen „berliner kindertheaterpreis“, gemeinsam ausgeschrieben von Grips-Theater und der Gasag, gewonnen hat.

62 - Frühjahr 2015
Kultur

Im Namen des Wappentiers – laufen zum 775. Stadtjubiläum von Strausberg

Ein Strauß könnte einen Marathon in 45 Minuten laufen. Die besten menschlichen Läufer der Welt benötigen mehr als zwei Stunden. Anlässlich des 775. Stadtjubiläums von Strausberg, der mit 26 000 Einwohnern größten Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland, wird dem Wappentier zu Ehren Ende Juni der erste Strausberg-Marathon ausgerichtet. Mit dabei als Ehrengast und Laufpate wird der sechstschnellste deutsche Marathonläufer aller Zeiten, Waldemar Cierpinski, 64, sein. 

62 - Frühjahr 2015
Sport

Trimm dich!

Die gute alte Kniebeuge war lange weg. Sehr lange. Manchmal sah man beinahe verschämt ältere  Menschen ein paar davon machen. Und vielleicht noch einen Klimmzug. Man hat sie heimlich belächelt. Wo es doch Aerobic, Zumba und Faszien-Training gibt! Jetzt ist die Kniebeuge zurück. In Begleitung einiger anderer, wohlerprobter Übungen, die den Körper beinahe mühelos fit halten sollen. Wer Trimmy kennt, ist vorne mit dabei. Alle anderen lesen sich in die Trimmdich-Philosophie ein.

62 - Frühjahr 2015

Adlershof und die Außerirdischen

Erinnern sie sich an Rosetta? Die europäische Raumsonde war Ende letzten Jahres ein Medienstar. Dabei ging es nicht einmal zum Mond oder einem Planeten. Der Komet Tschurjumow-Gerasimenko soll erforscht werden. Mittlerweile liefert die Raumsonde immer neue Bilder von der Oberfläche des Kometen. In Adlershof haben sie auch gejubelt, als der Landeapparat Philae endlich aufsetzte. „Das war ja am Anfang gar nicht so sicher, es hat einige Zeit gedauert, bis er endlich auf dem Kometen zur Ruhe gekommen ist“, so Prof.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Urban Farmland

Auf dem Gelände der „Malzfabrik“ in Schöneberg baut die ECF Farmsystems GmbH (Eco Friendly) auf 1800 Quadratmetern die größte Aquaponik Farm Europas. Die Referenzanlage für ökologisch urbane Landwirtschaft produziert in einem wassersparenden Kreislaufsystem 30 Tonnen Buntbarsch und 35 Tonnen Gemüse jährlich. Die Fische liefern den notwenigen Dünger, nebenan im Gewächshaus gedeihen frisches Gemüse und Kräuter.

62 - Frühjahr 2015

Metropole unter Strom

In keiner anderen Stadt Deutschlands existieren so viele und bedeutsame Zeugnisse des Industriezeitalters wie in Berlin. Dabei spielten die Nachrichtentechnik und Elektroindustrie eine besondere Rolle. Die wiedereröffnete und neu konzipierte Dauerausstellung „Elektropolis Berlin“ im Deutschen Technikmuseum führt durch deren eindrucksvolle Geschichte.

62 - Frühjahr 2015
Kultur

100 Leben

Persönlichkeiten aus aller Welt kündigen im Rahmen der Initiative 100 LIVES einen neuen humanitären Preis an. 

Anlässlich des Starts der „100 Lives Initiative“ zeigten sich George und Amal Clooney am 10. März gemeinsam in New York. Der 54-jährige Hollywoodstar war gekommen, um Ruben Vardanyan, der die „100 Lives Initiative“ zusammen mit anderen Geschäftsleuten und Philanthropen ins Leben gerufen hat, zu unterstützen. Sie soll die Auswirkungen des Völkermords an den Armenierinnen und Armeniern ins Licht der Öffentlichkeit rücken und zeigen, wie viele der Überlebenden und ihrer Familien anschließend ein erfolgreiches Leben geführt und einen großen Beitrag für die globale Kultur und Kunst, den Sport und die Wissenschaft und Wirtschaft geleis-tet haben. Während des Völkermords an den Armeniern starben von 1915 bis 1923 ca. 1,5 Millionen Menschen. Etwa 500 000 überlebten, oft durch das Einschreiten einzelner Menschen und Institutionen.

62 - Frühjahr 2015
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