Artikelliste

Superfood. Supergesund.

Ein Blick aus dem Fenster, endlich Frühling, und die Sonne scheint dazu. Vielleicht waren wir gerade noch erkältet, vielleicht fallen uns unsere guten Vorsätze wieder ein, vielleicht haben wir zu viel Gewicht, was unsere Füße tragen müssen. Aber jetzt ist der Moment. Wir spüren neue Kraft und wollen mehr davon. Und alles auf einmal. Abnehmen ohne Mühen und Jo-Jo-Effekt; Power für 8 784 Stunden in diesem Jahr; und Wohlbefinden bis zum Ende unserer Tage, das bitteschön noch lange auf sich warten lässt. 

62 - Frühjahr 2015

Urban Farmland

Auf dem Gelände der „Malzfabrik“ in Schöneberg baut die ECF Farmsystems GmbH (Eco Friendly) auf 1800 Quadratmetern die größte Aquaponik Farm Europas. Die Referenzanlage für ökologisch urbane Landwirtschaft produziert in einem wassersparenden Kreislaufsystem 30 Tonnen Buntbarsch und 35 Tonnen Gemüse jährlich. Die Fische liefern den notwenigen Dünger, nebenan im Gewächshaus gedeihen frisches Gemüse und Kräuter.

62 - Frühjahr 2015

Trimm dich!

Die gute alte Kniebeuge war lange weg. Sehr lange. Manchmal sah man beinahe verschämt ältere  Menschen ein paar davon machen. Und vielleicht noch einen Klimmzug. Man hat sie heimlich belächelt. Wo es doch Aerobic, Zumba und Faszien-Training gibt! Jetzt ist die Kniebeuge zurück. In Begleitung einiger anderer, wohlerprobter Übungen, die den Körper beinahe mühelos fit halten sollen. Wer Trimmy kennt, ist vorne mit dabei. Alle anderen lesen sich in die Trimmdich-Philosophie ein.

62 - Frühjahr 2015

Runder Geburtstag

Wenn ein Wahrzeichen zum Geburtstag lädt, kommen nicht nur bekannte Gesichter wie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Baustadtrat von Charlottenburg- Wilmersdorf Marc Schulte und Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, sondern auch Künstler wie Markus Nowak, Cosma Nova und Queen 2, die ihre Zuhörer an der Uhr der fließenden Zeit bis in die späten Abendstunden unterhalten hat.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Adlershof und die Außerirdischen

Erinnern sie sich an Rosetta? Die europäische Raumsonde war Ende letzten Jahres ein Medienstar. Dabei ging es nicht einmal zum Mond oder einem Planeten. Der Komet Tschurjumow-Gerasimenko soll erforscht werden. Mittlerweile liefert die Raumsonde immer neue Bilder von der Oberfläche des Kometen. In Adlershof haben sie auch gejubelt, als der Landeapparat Philae endlich aufsetzte. „Das war ja am Anfang gar nicht so sicher, es hat einige Zeit gedauert, bis er endlich auf dem Kometen zur Ruhe gekommen ist“, so Prof.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Neue Heimat  Kapstadt

Von einem, der auszog und sein Glück gefunden hat.

Zirka 150 000 Deutsche gehen jedes Jahr ins Ausland. Nicht um Urlaub zu machen, sondern um dort zu leben. Manche von ihnen kehren nach wenigen Wochen schon wieder heim; manche nach Jahren. Manche sind Studenten und wollen sich für ein, zwei Semester den Wind der weiten Welt um die Nase wehen lassen; und manche sind Unternehmer und bauen sich in einem anderen Land ein Geschäft auf und kommen trotzdem wieder. Aber manche, manche bleiben für immer. Der Berliner Pierre Dohrmann, 59, ist einer von ihnen. In Westberlin geboren, zog es ihn schon als jungen Mann in die Ferne, bis er in Kapstadt seine neue Heimat gefunden hat. 

62 - Frühjahr 2015

Runde Sachen

Vor 30 Jahren wäre der Arbeitsplatz von Robert Bartko perfekt gewesen. Wenige Meter neben und rund zehn Meter über der ständigen Trainingsstätte von Claudia Pechstein & Co. trennt den Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft nur ein Seitenblick von den meisten seiner Schützlinge. Mittlerweile verhindert das in den 80er-Jahren aufgebrachte Dach über der Arena im Sportforum des Stadtteils Hohenschönhausen die freie Sicht des Funktionärs auf die Athleten.

62 - Frühjahr 2015
Sport

100 Leben

Persönlichkeiten aus aller Welt kündigen im Rahmen der Initiative 100 LIVES einen neuen humanitären Preis an. 

Anlässlich des Starts der „100 Lives Initiative“ zeigten sich George und Amal Clooney am 10. März gemeinsam in New York. Der 54-jährige Hollywoodstar war gekommen, um Ruben Vardanyan, der die „100 Lives Initiative“ zusammen mit anderen Geschäftsleuten und Philanthropen ins Leben gerufen hat, zu unterstützen. Sie soll die Auswirkungen des Völkermords an den Armenierinnen und Armeniern ins Licht der Öffentlichkeit rücken und zeigen, wie viele der Überlebenden und ihrer Familien anschließend ein erfolgreiches Leben geführt und einen großen Beitrag für die globale Kultur und Kunst, den Sport und die Wissenschaft und Wirtschaft geleis-tet haben. Während des Völkermords an den Armeniern starben von 1915 bis 1923 ca. 1,5 Millionen Menschen. Etwa 500 000 überlebten, oft durch das Einschreiten einzelner Menschen und Institutionen.

62 - Frühjahr 2015
Magazin

Berliner Pantheon

„Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ – dieser berühmte Satz von König Friedrich dem Großen ist Hintergrund der Tatsache, dass der – heute als Bebelplatz bekannte –  zentrale Platz des Forums Fridericianum in Berlins historischer Mitte ausgerechnet von einer katholischen Kirche geprägt wird: Das Zentrum der Kapitale des ehemals protestantischen Preußens wird von der grünen Kupferkuppel der katholischen Bischofskirche St. Hedwig bekrönt. Um die Gestaltung der Kathedrale ist nun ein Streit entbrannt.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Mut zur Fuge

Der diesjährige Aprilscherz der Berliner Zeitung mochte so manchem Schlossfan Bauchschmerzen bereitet haben. Fassadenteile würden „an den Betonklotz geschraubt“, war da zu lesen. Und überhaupt: Es war von Fassadenfragmenten des Palasts der Republik die Rede. So weit geht der Spott beim Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldtforum, der sicherlich nachvollziehbar ist. Andererseits  sind die künstlerische Dimension des Rekonstruktionsprojekts auch beachtenswert, nämlich bei den Barockfassaden.

62 - Frühjahr 2015

Abseits Mittendrin

Am Köllnischen Park an der Spree ist es ruhig, verschlafen, grün. Nur das Märkische Museum thront inmitten der Bäume und vereinzelter Denkmäler wie zum Beispiel Heinrich Zille in Bronze am Eingang des Parks. Der Ort zählt nicht zu den Hotspots des Berlin-Tourismus. Und am Park wird bisher auch nicht gewohnt. Das wird sich bald ändern. In einem früheren Verwaltungsblock entstehen derzeit sehr exklusive Eigentumswohnungen. 

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Fährt wie gedruckt

Die Technik, aus Plastik, Keramik oder Metall Industrie- oder Bauteile mit Hilfe von sogenannten 3-D-Druckern herzustellen, ist längst gängige Praxis. Anwendung findet sie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik, im Bauwesen und neuerdings auch in der Automobilindustrie. Allerdings verbirgt sich hinter einem solchen 3-D-Drucker ein ziemlich komplizierter Hightech-Apparat, dessen Druckkopf die Konturen aus einem Rohling kratzt bzw. glasfaserverstärkten Klebstoff mittels Düse zu einem Gehäuse oder bestimmten Bauteil formt. Auf diese Weise entstehen Karosserie und Fahrwerk. So bei der Firma Local Motors, die mit dem „Strati“ nach eigenen Angaben das erste Auto produzierte, das fast vollständig aus dem Drucker kommt.

62 - Frühjahr 2015

Kochen mit Opa

1 000 000 Besuche registrierte der Blog von Detlef Untermann in nur zwei Jahren. Und die Tendenz der Zugriffszahlen ist weiter steigend. Die „Gedanken eines Großvaters“, die der 62-Jährige täglich zum Besten gibt, reichen von Alltagsbanalitäten mit seinen Enkeln bis zur großen Politik. Darüber hinaus spielt das Thema Kochen eine zentrale Rolle – mittlerweile auch außerhalb des Internets: So gibt der bloggende Großvater gemeinsam mit seiner Frau Kochkurse für Schulklassen.

62 - Frühjahr 2015
Magazin

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