Artikelliste

Mut zur Fuge

Der diesjährige Aprilscherz der Berliner Zeitung mochte so manchem Schlossfan Bauchschmerzen bereitet haben. Fassadenteile würden „an den Betonklotz geschraubt“, war da zu lesen. Und überhaupt: Es war von Fassadenfragmenten des Palasts der Republik die Rede. So weit geht der Spott beim Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldtforum, der sicherlich nachvollziehbar ist. Andererseits  sind die künstlerische Dimension des Rekonstruktionsprojekts auch beachtenswert, nämlich bei den Barockfassaden.

62 - Frühjahr 2015

Neue Heimat  Kapstadt

Von einem, der auszog und sein Glück gefunden hat.

Zirka 150 000 Deutsche gehen jedes Jahr ins Ausland. Nicht um Urlaub zu machen, sondern um dort zu leben. Manche von ihnen kehren nach wenigen Wochen schon wieder heim; manche nach Jahren. Manche sind Studenten und wollen sich für ein, zwei Semester den Wind der weiten Welt um die Nase wehen lassen; und manche sind Unternehmer und bauen sich in einem anderen Land ein Geschäft auf und kommen trotzdem wieder. Aber manche, manche bleiben für immer. Der Berliner Pierre Dohrmann, 59, ist einer von ihnen. In Westberlin geboren, zog es ihn schon als jungen Mann in die Ferne, bis er in Kapstadt seine neue Heimat gefunden hat. 

62 - Frühjahr 2015

Abseits Mittendrin

Am Köllnischen Park an der Spree ist es ruhig, verschlafen, grün. Nur das Märkische Museum thront inmitten der Bäume und vereinzelter Denkmäler wie zum Beispiel Heinrich Zille in Bronze am Eingang des Parks. Der Ort zählt nicht zu den Hotspots des Berlin-Tourismus. Und am Park wird bisher auch nicht gewohnt. Das wird sich bald ändern. In einem früheren Verwaltungsblock entstehen derzeit sehr exklusive Eigentumswohnungen. 

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Runde Sachen

Vor 30 Jahren wäre der Arbeitsplatz von Robert Bartko perfekt gewesen. Wenige Meter neben und rund zehn Meter über der ständigen Trainingsstätte von Claudia Pechstein & Co. trennt den Sportdirektor der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft nur ein Seitenblick von den meisten seiner Schützlinge. Mittlerweile verhindert das in den 80er-Jahren aufgebrachte Dach über der Arena im Sportforum des Stadtteils Hohenschönhausen die freie Sicht des Funktionärs auf die Athleten.

62 - Frühjahr 2015
Sport

Mieter-Boom an Berlins erster Adresse

Potsdamer Platz lockt immer mehr Unternehmen an.

Modernste Architektur, erstklassige Ausstattung seiner Büroobjekte, Shopping und Entertainment im direkten Umfeld sowie eine Lage, die zu den besten der Welt zählt: der Potsdamer Platz im Herzen der Hauptstadt gilt als Berlins erste Adresse und lockt von jeher hochkarätige Unternehmen an, die auf der Suche nach repräsentativen und effizienten Büroflächen sind. Nach zahlreichen Neuvermietungen der vergangenen Monate hält der Boom auch im neuen Jahr an. So hat nun beispielsweise Toll Collect seinen Mietvertrag für das gesamte Objekt Linkstraße 4 verlängert – und für das Zwillingsgebäude in der Linkstraße 2 befindet sich ein weiterer prominenter Mieter kurz vor Vertragsabschluss. Darüber hinaus wird die internationale Marke „Potsdamer Platz Berlin“ ab Mai durch einen neuen Auftritt weiter gestärkt.

62 - Frühjahr 2015
Stadt

Fährt wie gedruckt

Die Technik, aus Plastik, Keramik oder Metall Industrie- oder Bauteile mit Hilfe von sogenannten 3-D-Druckern herzustellen, ist längst gängige Praxis. Anwendung findet sie beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik, im Bauwesen und neuerdings auch in der Automobilindustrie. Allerdings verbirgt sich hinter einem solchen 3-D-Drucker ein ziemlich komplizierter Hightech-Apparat, dessen Druckkopf die Konturen aus einem Rohling kratzt bzw. glasfaserverstärkten Klebstoff mittels Düse zu einem Gehäuse oder bestimmten Bauteil formt. Auf diese Weise entstehen Karosserie und Fahrwerk. So bei der Firma Local Motors, die mit dem „Strati“ nach eigenen Angaben das erste Auto produzierte, das fast vollständig aus dem Drucker kommt.

62 - Frühjahr 2015

Das Paradies liegt im Süden Brandenburgs

Man will es nicht glauben, auch das ist Brandenburg. Der Saxdorfer Pfarrgarten liegt wie eine Oase in der berühmten Streusandbüchse. Unweit von Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster. Inmitten unscheinbaren Agrarlands. Unter Gartenfreunden ist er längst kein Geheimtipp mehr. Im RBB wählten sie ihn zu den schönsten Gartenanlagen des Landes. Seit 1967 bewirtschaften der Künstler Hanspeter Bethke und der evangelische Pastor Karl-Heinrich Zahn gemeinsam den 10 000 Quadratmeter großen Pfarrgarten. Nichts ist hier dem Zufall überlassen.

62 - Frühjahr 2015

Auf den Zahn gefühlt

Ungefähr 18 000 Tonnen Nahrungsmittel zerkleinern wir mit unseren Zähnen im Laufe des eigenen Lebens. 18 000 Tonnen! Das sind 18 Millionen Kilogramm. Unsere Zähne, so klein und perlweiß sie auch scheinen, leisten ganze Arbeit. Sie fassen, zerreißen, schneiden, zermahlen, zerschmirgeln; sind mitbestimmend für eine perfekte Aussprache und erhöhen auch noch unsere Attraktivität. Und das alles möglichst lange. Was für eine Leistung! Und doch selbstverständlich.

62 - Frühjahr 2015

Im Namen des Wappentiers – laufen zum 775. Stadtjubiläum von Strausberg

Ein Strauß könnte einen Marathon in 45 Minuten laufen. Die besten menschlichen Läufer der Welt benötigen mehr als zwei Stunden. Anlässlich des 775. Stadtjubiläums von Strausberg, der mit 26 000 Einwohnern größten Stadt im Landkreis Märkisch-Oderland, wird dem Wappentier zu Ehren Ende Juni der erste Strausberg-Marathon ausgerichtet. Mit dabei als Ehrengast und Laufpate wird der sechstschnellste deutsche Marathonläufer aller Zeiten, Waldemar Cierpinski, 64, sein. 

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Sport

Golfplätze in Kapstadt

In Kapstadt gibt es eine große Zahl hervorragender Golfplätze. Hobbygolfer und ambitionierte Turnierspieler  schätzen besonders die Architektur und den Pflegezustand der Anlagen. Greenfee-Spieler sind auf den allermeisten Golfplätzen willkommen. Eine Auswahl: 

 

Atlantic Beach Golf Estate

62 - Frühjahr 2015

Im Garten Zu Hause

Ru-u-u-u-he! Vielleicht braucht der Mensch im Garten gar keine üpppige Blumenpracht, sondern nur: Ruhe. Eine Bambusbank vielleicht, darauf ein paar Kissen. Dazu Grün, wohldosiert. Wasser. Weniger ist mehr. Mit diesem Konzept wurde der Deutsche Reinhard Borsch gerade auf der Garten-Messe „Giardina“ in Zürich für seinen spektakulären Japan-Garten „Oase der Ruhe“ ausgezeichnet.

62 - Frühjahr 2015

100 Leben

Persönlichkeiten aus aller Welt kündigen im Rahmen der Initiative 100 LIVES einen neuen humanitären Preis an. 

Anlässlich des Starts der „100 Lives Initiative“ zeigten sich George und Amal Clooney am 10. März gemeinsam in New York. Der 54-jährige Hollywoodstar war gekommen, um Ruben Vardanyan, der die „100 Lives Initiative“ zusammen mit anderen Geschäftsleuten und Philanthropen ins Leben gerufen hat, zu unterstützen. Sie soll die Auswirkungen des Völkermords an den Armenierinnen und Armeniern ins Licht der Öffentlichkeit rücken und zeigen, wie viele der Überlebenden und ihrer Familien anschließend ein erfolgreiches Leben geführt und einen großen Beitrag für die globale Kultur und Kunst, den Sport und die Wissenschaft und Wirtschaft geleis-tet haben. Während des Völkermords an den Armeniern starben von 1915 bis 1923 ca. 1,5 Millionen Menschen. Etwa 500 000 überlebten, oft durch das Einschreiten einzelner Menschen und Institutionen.

62 - Frühjahr 2015
Magazin

Urban Farmland

Auf dem Gelände der „Malzfabrik“ in Schöneberg baut die ECF Farmsystems GmbH (Eco Friendly) auf 1800 Quadratmetern die größte Aquaponik Farm Europas. Die Referenzanlage für ökologisch urbane Landwirtschaft produziert in einem wassersparenden Kreislaufsystem 30 Tonnen Buntbarsch und 35 Tonnen Gemüse jährlich. Die Fische liefern den notwenigen Dünger, nebenan im Gewächshaus gedeihen frisches Gemüse und Kräuter.

62 - Frühjahr 2015

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