Artikelliste

Städtisch in der Natur

„Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße ...“ Das Ideal von Kurt Tucholsky wirkt auch heute noch. Die Bauherren in Potsdam-Groß Glienicke erfüllen sich diesen Traum.

53 - Winter 2012/13

Nouvelle Peugeot

Die SUV-Mode ist allgegenwärtig, verändert sich aber doch mehr oder weniger: weg vom imposanten Lifestyler, hin in Richtung Alltagstauglichkeit und Effizienz. Ein Grund, warum auch den kleinen Geländewagen, den Mini-SUVs, eine große Zukunft vorausgesagt wird. Wer sich also auf dem Markt der allradgetriebenen Alleskönner behaupten will, muss sich in Zukunft etwas einfallen lassen. Das scheint Peugeot längst begriffen zu haben und hat nicht nur sein bestes Modell in diesem Jahr, sondern auch die Latte diesbezüglich hoch gelegt.

53 - Winter 2012/13

Open Access in der Gropiusstadt – Zukunft Glasfasernetz

Die Berliner Gropiusstadt feiert ihren 50. Geburtstag. Ein guter Anlass für den Startschuss im Einkaufszentrum „Wutzky“ zur Inbetriebnahme der rund 4500 Glasfaser-Anschlüsse in der Berliner Großsiedlung. Die Mieter in der Gropiusstadt können ab sofort nach dem sogenannten Open-Access-Modell ihren Telefon-, Internet- und TV-Anbieter zwischen mehreren Anbietern frei wählen.

53 - Winter 2012/13
Stadt

Großstadt stressfrei

Seit März dieses Jahres feiern die „7 fingers“, eine Truppe von Artisten aus England, den USA, Kanada und Deutschland, mit „Loft“ im CHAMÄLEON Theater in den Hackeschen Höfen Erfolge. Über die großartige Show ist schon viel Großartiges geschrieben worden. Wir wollten wissen, wie sich die Wohngemeinschaft außerhalb der Bühne eingelebt hat, und was die Künstler an Berlin mögen und was nicht.

53 - Winter 2012/13
Kultur

Schönstes Haus am Platz

Ein trutzig trotzig wirkender Fremdkörper ist das Haus Huth, bei dessen Anblick einem seltsam warm ums Herz wird. Als einziges altes Bauwerk in der Gegend verbindet es die neuen glänzenden Fassaden des Potsdamer Platzes mit der Vergangenheit.

53 - Winter 2012/13
Stadt

Alles so gewollt

Eine Handvoll Modemacher schneidert aus getragenen Kleidern Kreationen mit Charakter.

Das Leben hinterlässt Spuren. Am Ende gleicht ein abgelegter Malerkittel samt Kleckserei einem Kunstwerk. Eine viel getragene Schweißermontur mit Brandlöchern ist fantastisches Dessin. Genau wie die feuerwehrroten Hosen und Jacken der Heizungsmonteure und die Blaumänner der Schlosser mit den eingerissenen Dreiangeln. Daniel Kroh denkt, das muss ich retten. Er liebt die Spuren der Arbeit im Textilen und macht daraus sein eigenes Design: Mode für Frauen und Männer.

53 - Winter 2012/13

Planstadt Eisenhüttenstadt

Die Geschichte von Eisenhüttenstadt beginnt am 18. August 1950. An diesem Tag gibt DDR-Industrieminister Fritz Selbmann in einem Wald beim Kleinstädtchen Fürstenberg (Oder) mit symbolischen Axthieben den Auftakt für das größte Stahlwerk der DDR: das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO). Es ist ein gewaltiges Projekt, mit dem der junge sozialistische Staat die Grundlage für den Aufbau einer eigenständigen Industrie schaffen will. Nach wenigen Jahren arbeiten bereits Tausende von Menschen im neuen Werk. Und diese müssen irgendwo wohnen.

53 - Winter 2012/13

Hoch hinaus in der City West

Endlich ist es soweit: Nach einer rund 15-jährigen Planungsgeschichte beginnen jetzt die Bauarbeiten an einem Hochhaus am Breitscheidplatz. 250 Millionen Euro investiert die Strabag Real Estate GmbH in den auf den Namen Upper West getauften Turm. Und auch der Hauptmieter steht schon fest.

53 - Winter 2012/13
Stadt

Erinnerungsspuren

Charmant, liebenswürdig und lebhaft ging es bei der Einweihung des Denkmals für die ermordeten Roma und Sinti zu. Der vom Bildhauer und Land-Art-Künstler Dani Karavan geschaffene Gedenkplatz im Tiergarten war von Anbeginn an beides zugleich: ein Ort der Meditation, des Erinnerns oder Nachdenkens und der Begegnungen. Die Kreisform, die der israelische Künstler geschaffen hat, soll an das Zusammensitzen von Roma- oder Sintifamilien erinnern, wie er es selbst in Frankreich in der Nachkriegszeit erlebt hat.

53 - Winter 2012/13
Stadt

Unterwegs zwischen Berlin, Boston und Gando

Architekt der Nachhaltigkeit – Francis Kéré

Vor sich eine Rolle Transparentpapier und einen grünen Filzstift, malt und schreibt Francis Kéré während des Gesprächs in seinem Kreuzberger Büro immer wieder etwas auf. So, als müsse er das Gesagte vor Augen haben, als traute er den Worten nicht. Intellektuelle Gedankenakrobatik, bei modernen Architekten westlicher Prägung nicht selten, ist ihm fremd. Dieser Architekt glaubt nur den Sinnen, das wird schnell klar und ist wohl auch ein Geheimnis seines Erfolgs. Ergänzt durch soziale Kompetenz. Deshalb, und weil er aus Einfachem architektonisch zuweilen Großes macht, hat die Harvard University den 47-Jährigen kürzlich zum Professor für Städte- und Wohnungsbau berufen. Gerade ist Francis Kéré für zwei Tage in Berlin.

53 - Winter 2012/13

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