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Reiz der Langeweile

„Langeweile ist wunderbar! Langeweile bringt einen auf Ideen. Ohne Langeweile würde kein Kind anfangen zu spielen und viele Erfindungen wären nicht entstanden.“ – So beginnt eine Geschichte in Gerhard Schönes jüngst erschienenem Buch „Mein Kinderland“.  Er wendet diesen Gedanken in seinen autobiografischen Kindheitserinnerungen immer wieder hin und her. Ist er aus Langeweile Liedermacher geworden? Wagen wir mal diese kurzschlüssige These. Wann entstehen denn Geschichten im Kopf?

58 - Frühjahr 2014

Classic Lady mit Power

Anna Maria Kaufmann moderiert und singt auf dem Gendarmenmarkt. 

Mit dem charmanten  „Hello, Dolly!“ wird Anna Maria Kaufmann „ihren Abend“ auf dem Berliner Gendarmenmarkt eröffnen. Und der Titel ist Programm, werden doch bei den „Classic Ladies“ ausschließlich Powerfrauen auf der Bühne stehen. Über 20 Künstlerinnen zählt das Programm auf. Sängerinnen, die von Oper, Operette, Musical bis Salsa, Blues und Jazz alles bieten, was dem Ohr gefällig ist. Ein Klaviertrio ist angekündigt, das sechshändig spielt, Tänzerinnen und eine Action-Band.

58 - Frühjahr 2014
Magazin

Beruf Kahnbauer

Thomas Lubkoll ist bodenständiger Spreewälder und stellt in vierter Generation Kähne her. 

Er war lange Zeit das wichtigste Transportmittel, ob für Gurken und Meerrettich, den Postverkehr oder für die Einheimischen, um von Hof zu Hof zu gelangen. Heute ist der hölzerne Kahn Wahrzeichen des Spreewalds und hat seine Bedeutung hauptsächlich für den Tourismus in der von zahllosen Fließen durchzogenen Landschaft. Einige Streuhöfe im Spreewald sind bis heute nur über Fließe erreichbar und auf die flachen Boote angewiesen. Zwar werden nur noch wenige Holzkähne nach traditionellem Vorbild aus 120 Jahre gewachsenem Kiefernholz hergestellt, dafür aber haben Aluminiumkähne Konjunktur.

58 - Frühjahr 2014

Berühmter Stadtsohn

Er war Bildhauer, Zeichner, Kunstgelehrter, Laienschauspieler, Schach- und Musikliebhaber, überzeugter Freimaurer und waschechter Berliner. 
Zum 250. Geburtstag von Johann Gottfried Schadow erinnert eine Ausstellung im Ephraim-Palais an den Vater der Berliner Bildhauerschule.

58 - Frühjahr 2014
Kultur

Wasserstadt de luxe – Von der Lippenstiftfabrik zum Wohnhaus

Auf der Halbinsel Stralau, wo die Wasserstadt gebaut wird, gibt es jetzt auch ein bewohntes Hochhaus. Ein Hochhaus in Stralau und nicht am Alex? Nun, es ist nicht gerade ein Wolkenkratzer, der ins Auge sticht, aber es überragt die Gebäude der Alt-Stralauer Straßen um einiges. Das merkt man spätestens, wenn man selber das Haus betritt und ins oberste, elfte Stockwerk fährt, wo es eine Penthousewohnung zu besichtigen gibt. 

58 - Frühjahr 2014
Stadt

Neue Kaufkultur am Zoo – Einzug ins Bikinihaus

Das neu eröffnete Bikinihaus ist kein typisches Einkaufszentrum. Die nach 39 Monaten Bauzeit revitalisierte Fünfziger-Jahre-Architektur wird mit einer „Concept Mall“ bespielt: Die Geschäfte, einzelne Modemarken und gastronomische Einrichtungen sind sorgfältig ausgewählt worden und aufeinander abgestimmt. Der Investor von Bikini Berlin, die Bayerische Hausbau, spricht von Weitblick und Maßarbeit statt Masse.

58 - Frühjahr 2014
Stadt

Die Welt blüht in Marzahn

Mehr als 600 000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Gärten der Welt besucht. Die Schauspielerin und Yogalehrerin Ursula Karven konnte auch 2014 wieder als Botschafterin gewonnen werden. „Ich bin ein großer Fan von grünen Lungen in großen Städten. Das sind die Dinge, die Berlin viel mehr braucht“, so Karven auf der Pressekonferenz zu Beginn des Jahres. Seit dem Jahr 2000 wird unter der Leitung der Grün Berlin Park und Garten GmbH ein in Europa einzigartiges Konzept verwirklicht.

58 - Frühjahr 2014
Stadt, Natur

Wie wollen wir wohnen?

Das Haus als ein Ort des Rückzugs und der Geborgenheit ist Ausdruck einer archetypischen Sehnsucht. „Das Haus“ der dänischen Architektin Louise Campbell, ein Modell in offener Blockkonstruktion mit Schindelverkleidung, sorgte auf der Kölner Möbelmesse für Furore.   

58 - Frühjahr 2014

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