Abschied von der alten neuen Nationalgalerie
Nun bleibt die Neue Nationalgalerie, erbaut von Mies van der Rohe vor fast 50 Jahren, für mehrere Jahre geschlossen. Mit dem denkmalgerechten Umbau des Hauses ist David Chipperfield betraut.
Nun bleibt die Neue Nationalgalerie, erbaut von Mies van der Rohe vor fast 50 Jahren, für mehrere Jahre geschlossen. Mit dem denkmalgerechten Umbau des Hauses ist David Chipperfield betraut.
Der klassische Afternoon Tea wird auch in Berlin immer beliebter. Bei dem traditionsreichen Ritual kann man stilvoll entspannen.
In Berlin wird bekanntlich fortwährend gebaut, eröffnet, erweitert. Das Kulturforum mit Museen, Philharmonie und Bibliothek gehört zu den kulturellen Highlights der Stadt, auch wegen seiner prominenten Bauten, dennoch gibt der Ort als solcher auch Anlass zur Debatte um modernistische Architektur der Nachkriegszeit. David Chipperfield saniert jetzt die Neue Nationalgalerie. Damit bleibt der 1968 eröffnete berühmte gläserne Bau von Mies van der Rohe für etwa drei Jahre geschlossen.
Martin Woelffer ist seit zehn Jahren Direktor der Ku’damm-Bühnen. Die „Komödie“ konnte 2014 ihr 90-jähriges Bestehen feiern. Trotzdem sind sie und das Theater am Kurfürstendamm seit 2004 in ihrer Existenz bedroht, weil ständig wechselnde Besitzer und Investoren mit dem Abriss des Ku’damm-Karrees samt beiden Theatern drohen. Zu Besuch bei Martin Woelffer.
Es ist schwierig, in einer Stadt wie Berlin der einzige zu sein, der etwas macht. Die Konkurrenz schläft nicht und meist war schon jemand schneller. Nicht in diesem Fall: „Ich bin der einzige Gastronom Berlins, der ein eigenes Weingut bewirtschaftet“, sagt Herbert Beltle. In Kallstadt, einem der berühmtesten Weinorte in der Pfalz, hat er fünf Hektar Weinberge gekauft und 2005 das Weingut „Horcher“ eröffnet.
Stellvertretend für die Besucher des Friedrichstadt-Palastes und das gesamte Ensemble übergab Intendant Berndt Schmidt (Foto links) im Sana Klinikum Berlin-Lichtenberg exakt 82 884 Euro an den 2005 gegründeten Verein Kinderschutzengel. Die Spende wurde zusammen mit den Gesangssolisten Cindy Sander und Olivier Erie St. Louis in Anwesenheit prominenter Botschafter überreicht.

Die Gasbeleuchtung auf den Straßen ist ein bedrohtes Kulturgut
Schon immer steht der Neue Garten im Norden Potsdams etwas im Schatten von Park Sanssouci mit seinen Skulpturen, Springbrunnen und Blumenrabatten. Touristen finden seltener in die etwas abseits gelegene Gegend. Als reiner Landschaftspark gilt der Neue Garten jedoch als romantischer und ist nicht zuletzt gerade deshalb etwas für die kältere Jahreszeit. Manch architektonisches Kleinod ist hier zu bestaunen. Die alten Bäume zeigen sich im Winter in ihrer knochigen Würde.
Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN haben die Museumswelt revolutioniert. Keine Ausstellung zeigt so eindrücklich den Menschen in all seinen Facetten – und kaum eine polarisiert so stark. Nun eröffnet der durch die Erfindung der Plas-tination bekannt gewordene Arzt und Wissenschaftler am Berliner Alexanderplatz sein weltweit erstes Menschen Museum. Zu sehen sind rund 200 anatomische Präparate und Ganzkörperplastinate.
Derzeit einer der beliebtesten Orte für städtisches Bummeln, Einkaufen, Schauen und Staunen. Das Bikini Berlin wird seit der Eröffnung nach jahrelanger Revitalisierung im letzten Jahr medial gelobt und gefeiert. Jetzt hat der German Council of Shopping Centers dem Haus den Europäischen Innovationspreis „Handel“ als zukunftweisendes Projekt verliehen.
Potsdam ist längst aus dem Schatten Berlins herausgetreten.
Ab 1. März ist Vera Gäde-Butzlaff neue Vorstandsvorsitzende der Gasag. Sie tritt damit die Nachfolge des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Grützmacher an, der sein Amt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Unternehmensführung, so die Begründung aus dem Hause der Gasag, zum 28. Februar niederlegt. Gäde-Butzlaff war erst im Dezember 2014 nach 12 Jahren erfolgreicher Führung als Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, dem größten kommunalen Entsorgungsunternehmen Deutschlands, ausgeschieden.
Der Martin-Gropius-Bau zeigt Architekturentwürfe aus den legendären Moskauer Wchutemas, einst bedeutende Kunstschule und Geburtsort der russischen Avantgarde.
Das Bild der Baukräne über dem Berliner Himmel ging in den 90er-Jahren um die Welt. In den Folgejahren ebbte der Bauboom etwas ab, aber heute ist das Zentrum Berlins, in Ost wie West, wieder mit Baukränen gespickt. Neben der Großbaustelle der neuen U-Bahnlinie 5, für die derzeit der Bezirk Mitte umgekrempelt wird, gibt es auch interessante neue Hochbauprojekte, von denen wir die acht prominentesten hier vorstellen. Von Ulf Meyer
Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Hermann Noack Sen.