Kühne Bauideen im Martin-Gropius-Bau
Der Martin-Gropius-Bau zeigt Architekturentwürfe aus den legendären Moskauer Wchutemas, einst bedeutende Kunstschule und Geburtsort der russischen Avantgarde.
Der Martin-Gropius-Bau zeigt Architekturentwürfe aus den legendären Moskauer Wchutemas, einst bedeutende Kunstschule und Geburtsort der russischen Avantgarde.
Katharina Thalbach und Emilia Schüle ausgezeichnet
Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Hermann Noack Sen.
Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN haben die Museumswelt revolutioniert. Keine Ausstellung zeigt so eindrücklich den Menschen in all seinen Facetten – und kaum eine polarisiert so stark. Nun eröffnet der durch die Erfindung der Plas-tination bekannt gewordene Arzt und Wissenschaftler am Berliner Alexanderplatz sein weltweit erstes Menschen Museum. Zu sehen sind rund 200 anatomische Präparate und Ganzkörperplastinate.
Internationale Mieter zieht es an Berlins erste Adresse
Erstklassiger Office-Komfort, perfekte Verkehrsanbindung und ein Entertainment-, Shopping- und Gastronomie-Angebot der Extraklasse: Der Potsdamer Platz im Herzen Berlins setzt in jeder Hinsicht Maßstäbe. Nachdem bereits 2014 hochkarätige Nutzer an Berlins erste Adresse gezogen waren, haben zuletzt erneut international renommierte Unternehmen Verträge über größere Büroflächen am Potsdamer Platz unterzeichnet.
Am 10. Januar 2015 fand die 21. Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung mit mehr als 2 000 hochkarätigen Gästen in der Deutschen Oper Berlin statt. Als neuer Hauptsponsor überreichte Audi der Ehrenvorsitzenden der Deutschen AIDS-Stiftung, Rita Süssmuth, einen Scheck in Höhe von 200 000 Euro. Insgesamt rechnet die Deutsche AIDS-Stiftung für dieses Jahr mit einem Gesamtergebnis von rund 500 000 Euro. Das Geld fließt in wichtige Hilfsprojekte in Deutschland, Südafrika und Mosambik.
Der Berliner Ortsteil Karlshorst hat sich in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Projekte zu einem gefragten Wohnort entwickelt. Eines der ambitionierten Standortentwicklungsprojekte ist der „Carlsgarten“. Direkt angrenzend an die Trabrennbahn Karlshorst wird das Projekt seit dem Jahr 2004 sukzessive entwickelt und vermarktet. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Architekten Sven Blumers. Sein Büro ging aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervor und wurde mit der Planung hochwertiger Eigentumswohnungen beauftragt.
Das Bild der Baukräne über dem Berliner Himmel ging in den 90er-Jahren um die Welt. In den Folgejahren ebbte der Bauboom etwas ab, aber heute ist das Zentrum Berlins, in Ost wie West, wieder mit Baukränen gespickt. Neben der Großbaustelle der neuen U-Bahnlinie 5, für die derzeit der Bezirk Mitte umgekrempelt wird, gibt es auch interessante neue Hochbauprojekte, von denen wir die acht prominentesten hier vorstellen. Von Ulf Meyer
Der klassische Afternoon Tea wird auch in Berlin immer beliebter. Bei dem traditionsreichen Ritual kann man stilvoll entspannen.
Martin Woelffer ist seit zehn Jahren Direktor der Ku’damm-Bühnen. Die „Komödie“ konnte 2014 ihr 90-jähriges Bestehen feiern. Trotzdem sind sie und das Theater am Kurfürstendamm seit 2004 in ihrer Existenz bedroht, weil ständig wechselnde Besitzer und Investoren mit dem Abriss des Ku’damm-Karrees samt beiden Theatern drohen. Zu Besuch bei Martin Woelffer.

Die Gasbeleuchtung auf den Straßen ist ein bedrohtes Kulturgut
Vor knapp 40 Jahren hat er den Malerpinsel aus der Hand gelegt. Heute blickt er auf eine fast 40-jährige Firmengeschichte zurück: Günter Marotzke, dessen Firma schlicht „Die Berliner Maler“ heißt und eine der größten und kreativsten der Zunft ist.
Kulturfördern richtig
Die Gasag ist als Energieversorger allgegenwärtig, seit über 160 Jahren in Berlin ansässig. Ihr verdankt die Stadt sozusagen die erste öffentliche Erleuchtung – 1926 brannten die ersten Gaslaternen von Unter den Linden bis zur Schlossbrücke.
Der Stummfilm, natürlich in Schwarz-Weiß, hatte noch das Sagen, da deutete sich neben dem aufkommenden Tonfilm eine weitere filmische Revolution an: der Farbfilm. 1915 gründeten die amerikanischen Physiker Herbert T. Kalmus, Daniel Comstock und W. Burton Wescott die Firma „Technicolor Motion Picture Corporation“. In dem von ihnen begründeten Technicolor-Verfahren werden auf drei Schwarz-Weiß-Filmstreifen, die jeweils für eine der drei Grundfarben – rot, grün, blau – empfindlich sind, Bilder aufgenommen.
Nun bleibt die Neue Nationalgalerie, erbaut von Mies van der Rohe vor fast 50 Jahren, für mehrere Jahre geschlossen. Mit dem denkmalgerechten Umbau des Hauses ist David Chipperfield betraut.