Wie bei feinen Leuten
Der klassische Afternoon Tea wird auch in Berlin immer beliebter. Bei dem traditionsreichen Ritual kann man stilvoll entspannen.
Der klassische Afternoon Tea wird auch in Berlin immer beliebter. Bei dem traditionsreichen Ritual kann man stilvoll entspannen.
Smart-TVs und neue Online-Plattformen verändern grundlegend die Fernsehlandschaft.
Ab 1. März ist Vera Gäde-Butzlaff neue Vorstandsvorsitzende der Gasag. Sie tritt damit die Nachfolge des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Grützmacher an, der sein Amt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Unternehmensführung, so die Begründung aus dem Hause der Gasag, zum 28. Februar niederlegt. Gäde-Butzlaff war erst im Dezember 2014 nach 12 Jahren erfolgreicher Führung als Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, dem größten kommunalen Entsorgungsunternehmen Deutschlands, ausgeschieden.
Der Begriff „smart“ ist mittlerweile vielfach besetzt. Zahlreiche technische Geräte und Anlagen sind mit dem Smart-Label versehen, als Zeichen für modernste, intelligente, zumeist vernetzte Technik: smarte Fernseher, Kühlschränke und Waschmaschinen im smart home, bis hin zu smarten Energienetzen.
In Berlin wird bekanntlich fortwährend gebaut, eröffnet, erweitert. Das Kulturforum mit Museen, Philharmonie und Bibliothek gehört zu den kulturellen Highlights der Stadt, auch wegen seiner prominenten Bauten, dennoch gibt der Ort als solcher auch Anlass zur Debatte um modernistische Architektur der Nachkriegszeit. David Chipperfield saniert jetzt die Neue Nationalgalerie. Damit bleibt der 1968 eröffnete berühmte gläserne Bau von Mies van der Rohe für etwa drei Jahre geschlossen.
Derzeit einer der beliebtesten Orte für städtisches Bummeln, Einkaufen, Schauen und Staunen. Das Bikini Berlin wird seit der Eröffnung nach jahrelanger Revitalisierung im letzten Jahr medial gelobt und gefeiert. Jetzt hat der German Council of Shopping Centers dem Haus den Europäischen Innovationspreis „Handel“ als zukunftweisendes Projekt verliehen.
Seit 50 Jahren ist das Europa-Center am Berliner Breitscheidplatz mehr als nur eines der ältesten Einkaufszentren der Stadt – es ist ein Wahrzeichen, das ein Vierteljahrhundert auf keinem Motiv der Postkarten und in fast keinem Film West-Berlins fehlen durfte. Am 2. April 1965 eröffnete mitten in der kriselnden Stadt die Kombination aus Shopping-Center und Bürohochhaus, das seitdem mit dem markanten Mercedes-Stern auf dem Dach jedem Berliner und Berlin-Besucher ein Begriff ist.
Katharina Thalbach und Emilia Schüle ausgezeichnet
Das Bild der Baukräne über dem Berliner Himmel ging in den 90er-Jahren um die Welt. In den Folgejahren ebbte der Bauboom etwas ab, aber heute ist das Zentrum Berlins, in Ost wie West, wieder mit Baukränen gespickt. Neben der Großbaustelle der neuen U-Bahnlinie 5, für die derzeit der Bezirk Mitte umgekrempelt wird, gibt es auch interessante neue Hochbauprojekte, von denen wir die acht prominentesten hier vorstellen. Von Ulf Meyer
Sowjetisches Sperrgebiet, KGB-Verwaltung, Paradestrecke für DDR-Staatsgäste. Diese Begriffe verbinden sich mit Karlshorst. Dabei galt der Lichtenberger Stadtteil einmal als „Dahlem des Ostens“ – und mittlerweile zieht der grüne Stadtrand verstärkt neue Bewohner an.
Es ist schwierig, in einer Stadt wie Berlin der einzige zu sein, der etwas macht. Die Konkurrenz schläft nicht und meist war schon jemand schneller. Nicht in diesem Fall: „Ich bin der einzige Gastronom Berlins, der ein eigenes Weingut bewirtschaftet“, sagt Herbert Beltle. In Kallstadt, einem der berühmtesten Weinorte in der Pfalz, hat er fünf Hektar Weinberge gekauft und 2005 das Weingut „Horcher“ eröffnet.
Schon immer steht der Neue Garten im Norden Potsdams etwas im Schatten von Park Sanssouci mit seinen Skulpturen, Springbrunnen und Blumenrabatten. Touristen finden seltener in die etwas abseits gelegene Gegend. Als reiner Landschaftspark gilt der Neue Garten jedoch als romantischer und ist nicht zuletzt gerade deshalb etwas für die kältere Jahreszeit. Manch architektonisches Kleinod ist hier zu bestaunen. Die alten Bäume zeigen sich im Winter in ihrer knochigen Würde.
Nun bleibt die Neue Nationalgalerie, erbaut von Mies van der Rohe vor fast 50 Jahren, für mehrere Jahre geschlossen. Mit dem denkmalgerechten Umbau des Hauses ist David Chipperfield betraut.
Der Stummfilm, natürlich in Schwarz-Weiß, hatte noch das Sagen, da deutete sich neben dem aufkommenden Tonfilm eine weitere filmische Revolution an: der Farbfilm. 1915 gründeten die amerikanischen Physiker Herbert T. Kalmus, Daniel Comstock und W. Burton Wescott die Firma „Technicolor Motion Picture Corporation“. In dem von ihnen begründeten Technicolor-Verfahren werden auf drei Schwarz-Weiß-Filmstreifen, die jeweils für eine der drei Grundfarben – rot, grün, blau – empfindlich sind, Bilder aufgenommen.