Smartsehen
Smart-TVs und neue Online-Plattformen verändern grundlegend die Fernsehlandschaft.
Smart-TVs und neue Online-Plattformen verändern grundlegend die Fernsehlandschaft.
Oder wie viel Bett braucht der Mensch?
Ein emporenhohes Bett, ein schickes flaches Teil, asiatische Anmutung, ein Bett mit romantischem Baldachin oder ein französisches Vintageschlafmöbel – egal, möchte man in der kalten Jahreszeit sagen: Bett ist Bett! Man sinnt über diverse Liegestätten nach und lässt die Vorstellung Raum greifen, sich samt Buch (einverstanden, auch Laptop), Tee und Keks sofort zurückzuziehen. Schreibtisch ade! Am besten ein Alkovenbett mit Vorhängen!
Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Hermann Noack Sen.
Im Winter wollen alle was von Russen hören, kommentiert Wladimir Kaminer seinen aktuellen Leseplan, der von Berlin quer durch Deutschland führt. Das habe was mit dem Winter zu tun.
Martin Woelffer ist seit zehn Jahren Direktor der Ku’damm-Bühnen. Die „Komödie“ konnte 2014 ihr 90-jähriges Bestehen feiern. Trotzdem sind sie und das Theater am Kurfürstendamm seit 2004 in ihrer Existenz bedroht, weil ständig wechselnde Besitzer und Investoren mit dem Abriss des Ku’damm-Karrees samt beiden Theatern drohen. Zu Besuch bei Martin Woelffer.
Ab 1. März ist Vera Gäde-Butzlaff neue Vorstandsvorsitzende der Gasag. Sie tritt damit die Nachfolge des bisherigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Grützmacher an, der sein Amt aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zur Unternehmensführung, so die Begründung aus dem Hause der Gasag, zum 28. Februar niederlegt. Gäde-Butzlaff war erst im Dezember 2014 nach 12 Jahren erfolgreicher Führung als Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, dem größten kommunalen Entsorgungsunternehmen Deutschlands, ausgeschieden.
Es ist schwierig, in einer Stadt wie Berlin der einzige zu sein, der etwas macht. Die Konkurrenz schläft nicht und meist war schon jemand schneller. Nicht in diesem Fall: „Ich bin der einzige Gastronom Berlins, der ein eigenes Weingut bewirtschaftet“, sagt Herbert Beltle. In Kallstadt, einem der berühmtesten Weinorte in der Pfalz, hat er fünf Hektar Weinberge gekauft und 2005 das Weingut „Horcher“ eröffnet.
In Berlin wird bekanntlich fortwährend gebaut, eröffnet, erweitert. Das Kulturforum mit Museen, Philharmonie und Bibliothek gehört zu den kulturellen Highlights der Stadt, auch wegen seiner prominenten Bauten, dennoch gibt der Ort als solcher auch Anlass zur Debatte um modernistische Architektur der Nachkriegszeit. David Chipperfield saniert jetzt die Neue Nationalgalerie. Damit bleibt der 1968 eröffnete berühmte gläserne Bau von Mies van der Rohe für etwa drei Jahre geschlossen.

Die Gasbeleuchtung auf den Straßen ist ein bedrohtes Kulturgut
Nun bleibt die Neue Nationalgalerie, erbaut von Mies van der Rohe vor fast 50 Jahren, für mehrere Jahre geschlossen. Mit dem denkmalgerechten Umbau des Hauses ist David Chipperfield betraut.
Internationale Mieter zieht es an Berlins erste Adresse
Erstklassiger Office-Komfort, perfekte Verkehrsanbindung und ein Entertainment-, Shopping- und Gastronomie-Angebot der Extraklasse: Der Potsdamer Platz im Herzen Berlins setzt in jeder Hinsicht Maßstäbe. Nachdem bereits 2014 hochkarätige Nutzer an Berlins erste Adresse gezogen waren, haben zuletzt erneut international renommierte Unternehmen Verträge über größere Büroflächen am Potsdamer Platz unterzeichnet.
Derzeit einer der beliebtesten Orte für städtisches Bummeln, Einkaufen, Schauen und Staunen. Das Bikini Berlin wird seit der Eröffnung nach jahrelanger Revitalisierung im letzten Jahr medial gelobt und gefeiert. Jetzt hat der German Council of Shopping Centers dem Haus den Europäischen Innovationspreis „Handel“ als zukunftweisendes Projekt verliehen.
Der klassische Afternoon Tea wird auch in Berlin immer beliebter. Bei dem traditionsreichen Ritual kann man stilvoll entspannen.
Kulturfördern richtig
Die Gasag ist als Energieversorger allgegenwärtig, seit über 160 Jahren in Berlin ansässig. Ihr verdankt die Stadt sozusagen die erste öffentliche Erleuchtung – 1926 brannten die ersten Gaslaternen von Unter den Linden bis zur Schlossbrücke.