Flaneur und Freigeist
Sein Name ist eng mit den Zeitläuften der Kunstgeschichte besonders vor dem Ersten Weltkrieg verbunden und er lebte die europäische Idee wie kein anderer: Harry Graf Kessler.
Sein Name ist eng mit den Zeitläuften der Kunstgeschichte besonders vor dem Ersten Weltkrieg verbunden und er lebte die europäische Idee wie kein anderer: Harry Graf Kessler.
Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) lässt sich von mäßigen Umfragewerten nicht entmutigen. Als Spitzenkandidat tritt er für seine Partei in den Wahlkampf. Im Interview spricht er u. a. über Sicherheit, Integration, persönlichen Heimatverlust und den Garten seiner Kindheit.
Mit Ramona Kühne, Dreifach-Weltmeisterin, und Ikram Kerwat, WBC Female International Champion 2016, kämpften Deutschlands beste Boxerinnen um den WBO Female International Title.
Die im April dieses Jahres zwischen dem Senat und den landeseigenen Wohnungsunternehmen
vereinbarte Roadmap hat zum Ziel, den landeseigenen Wohnungsbestand bis 2026 auf
400 000 Wohnungen zu erhöhen.
Viele Berliner bekommen immer noch glänzende Augen, wenn sie an das erste Sommermärchen im wiedervereinigten Berlin 1995 zurückdenken. Es waren magische 14 Tage und Nächte, als Christo und Jeanne-Claude den auf den Umzug von Parlament und Regierung aus Bonn noch wartenden Reichstag silbernglänzend verhüllten. 24 Jahre hatte es gedauert von der ersten Idee bis zur Verwirklichung.
Mit Volkswagen wird nicht nur gefahren. Der Wolfsburger Automobilhersteller versteht sich auch als Kom-munikationsplatt-form für den gesellschaftlichen Diskurs. In Zeiten, in denen Vertreibung, Ver-fol-gung und Bürgerrechtsverletzungen das Leben vieler Menschen weltweit bestimmen, möchte Volkswagen mit seinem Kulturengagement Künstler unterstützen, die von dieser Entwicklung direkt oder indirekt betroffen sind.
Das traditionelle Leichtathletik-Sportfest ISTAF wird am 3. September zum 75. Male ausgetragen.
Robert Harting weist ins weite Rund und nimmt eine Anleihe bei Boris Becker. „Das ist mein Wohnzimmer“, erklärt der Diskusriese mit Blick in das Berliner Olympiastadion und kopiert damit den alternden deutschen Tennisstar. Der hatte nach seinem dritten Wimbledonsieg 1989 behauptet, die Anlage in London wäre nun wie sein Wohnzimmer.
Noch vor einigen Jahren standen die Füchse Berlin-Reinickendorf auf der Kippe zum Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Heute gehört der Verein zu den wohl stärksten Berlins. Die Handball-Mannschaft mischt in der Spitze der Bundesliga mit, ist seit sechs Jahren Stammgast in europäischen Wettbewerben und verteidigt in dieser Saison den Weltpokal der besten Vereinsmannschaften.
Fahrradfahren ist gesund und preisgünstig, verursacht weder Lärm noch Abgase und macht einfach Spaß, zumindest denen, die es betreiben. Und den Radlern selbst fallen mit Sicherheit noch wesentlich mehr Gründe ein, sich mehr oder weniger sportlich in der Stadt fortzubewegen: von der Freiheit, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen bis hin zum Stressabbau, z. B. nach der Arbeit. Ganz abgesehen vom Fitnessfaktor.
„Nur vom Zuschauen passiert nichts“, das sind die Worte, die Dennis Wisbar, der Chef der DWB-Holding, schon in der frühen Kindheit gehört hat. Auf dem Hof seiner Eltern in Barsikow (Ostprignitz-Ruppin) hat der Unternehmer sehen und lernen können, was es heißt zuzupacken.
„Wir sind inzwischen eine so bekannte Firma, dass wir mit der Arbeit nicht wissen, wo wir anfangen sollen“, sagt Günter Marotzke. Und doch haben alle Mitarbeiter seiner Firma, die schlicht „Die Berliner Maler“ heißt, am 1. Juli, einem Freitag, die Malerutensilien aus der Hand gelegt – und das aus gutem Grund. Das 40-jährige Firmenjubiläum war zu feiern. Fast jeder Berliner kennt irgendein Objekt, an dem die Leute von Marotzke beteiligt waren: die Freie Universität Berlin, das Elefantentor im Zoo, das Concord-Hotel, das Schadow-Haus, das Anatomische Theater der Humboldt-Universität, die Vivantes-Kliniken und abseits von den klingenden Namen viele Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen.
Mit Urbanisierung, Pendelarbeitsplätzen, Erasmusjahr und anderen Anforderungen an moderne Nomaden, ihr Hab und Gut, das bisschen Kram, einzupacken und woanders wieder aus, wächst der Bedarf an flexiblen Möbeln.
Wie angespitzte Bleistifte liegen die gefällten Stämme am Boden. Faszinierend. Ein anderer Baum steht noch. Nur die angeknabberte Rinde und die zwei bis drei Zentimeter großen Holzspäne verraten die Anwesenheit von Bibern. Ihre Spuren hinterlassen die großen Nagetiere in Brandenburg allerorten, an Seen, Flüssen, Gräben und Kanälen. In der Dämmerung kann man sie schwimmen sehen, Nase und Augen über der Wasseroberfläche.
Hockey steht für Tempo, Ge-schmeidigkeit und Mannschafts-geist. In Deutschland ist es sogar die erfolgreichste olympische Mannschaftssportart. Und dennoch führt der elegante Sport, der auf dem Rasen und in der Halle gespielt werden kann, hierzulande ein Nischendasein.
Zum Abschluss des Tages bei einem Cocktail entspannen, das ist das eine. Das kann man überall tun, wo das Ambiente angenehm und die Qualität verlässlich sind. Sich aber für eine Weile wirklich der Nacht anzuvertrauen, ihrem glitzernden Lichtern ebenso wie den dunkleren Verheißungen, das ist etwas völlig anderes. Dazu benötigt man ganz besondere Orte. Ein solcher Ort ist das „Lanni’s“ in der Schlüterstraße 52.