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MOVE ON – Berlin Fashion Week

Modedesignerin Anja Gockel präsentiert ihre Sommerkollektion im Hotel Adlon [Fotos: Chris Gonz]

Bewegung als Kontrapunkt zur Trägheit. Bewegung ist Leben und Überleben, ist Freude und Genuss, ist Reiz und Ästhetik. Anja Gockel sagt: „Je mehr ich jedem Tag wie im Tanz begegne, desto ruhiger und friedvoller begegnet mir der Tag und damit das Leben. So trete ich aus dem alltäglichen Chaos heraus und kreiere meine Kollektion, die mir die Klarheit und den Sinn für mein Leben gibt. Deshalb widme ich diese Sommerkollektion der Bewegung.“ So feierte die Modedesignerin Anfang September ihre neue Kollektion, verbunden mit 125 Jahren Adlon, 25 Jahren Wiedereröffnung Adlon und 25 Jahren Anja Gockel in der Lobby des Hotels Adlon Kempinski.

Magazin

Freude am Kochen und mit Freunden essen

Das Team der Ottolenghi Test Kitchen [Foto: © DK Verlag/Elena Heatherwick]

Was kann man alles aus einer Dose Kichererbsen oder einem Beutel tiefgefrorener Erbsen zaubern? Die Antwort liefern die flexiblen und originellen Ottolenghi-Rezepte, die das Beste aus den Zutaten holen, die zu Hause zur Verfügung stehen. In diesem außergewöhnlichen Kochbuch zeigen Yotam Ottolenghi und sein Küchenteam, wie einfach es ist, aus bereits vorhandenen Zutaten leicht und köstlich schmeckende Kreationen zu schaffen und ihnen dabei den besonderen Ottolenghi-Twist zu verleihen. Das zweite Kochbuch aus der Ottolenghi Test Kitchen ist für alle, die ihre Kochkunst noch raffinierter gestalten wollen. Das Geheimnis sind kleine hausgemachte Extras für die Speisekammer, die jede Mahlzeit aufpeppen: z. B. Harissa-Butter auf gebratenem Pilz zu gedünstetem Gemüse oder lieber zu einer gebackenen Kartoffel. Ottolenghi-Repertoires in Form von Saucen, Gewürzen, Streuseln und mehr. Sobald die Vorratskammer und der Kühlschrank mit allen Lieblingsprodukten gefüllt sind, ist es ein Einfaches, alle Mahlzeiten mit einer besonderen Zutat zu versehen und zu personalisieren.

Kerzen  – die altbewährten Herbsthelfer in neuem Licht

Kerzen sind im Trend, das zeigen allein Start-up-Gründungen wie Vandlez und UpCandle (Foto). Bei UpCandle, die aus Berlin kommend im brandenburgischen Storkow produzieren, gibt es vegane Kerzen aus Rapsöl im Glas mit Holzdeckel und einem Birkenholzdocht, der beim Abbrennen knistert. [Foto: UpCandle UG]

Kerzen sind voller Symbolik – Licht, Wärme, Liebe – sie sind Mittel des Rituellen von Kirche bis Geburtstag oder dienen der Dekoration. Sie sind seelische Aufwärmer. Ihr Abbrennprozess schafft sogar ein gewisses Maß Umgebungswärme. Es wird allerdings kein Text darüber, wie man mit Teelichtern seine Wohnung warm kriegt. Dafür sind Energiewirtschaftler zuständig. Kerzen gehören vor allem zur Menschheitsgeschichte, weil sie Licht ins Dunkle brachten.

Die Stadt braucht neue Außenräume

The Garden Chausseestraße in Mitte: „Ein lockeres Gefüge der Vegetation aus Büschen, Sträuchern und Blumen wird von einem pixelartigen Pflastergitter verbunden und schafft eine wenig geradlinige Struktur“ [Foto: © Hanns Joosten]

Der in Buenos Aires geborene Landschaftsarchitekt Martin Rein-Cano vom Büro Topotek 1 aus Berlin gilt als enfant terrible und Pionier seines Berufsstandes. Seine Entwürfe, wie der für den Superkilen Park in Kopenhagen, wurden weltweit beachtet. Wir baten Martin Rein-Cano, einen wohlwollend-kritischen Blick auf die Freiräume in Berlin und anderswo zu werfen.

Berliner Showbiz feiert Geburtstag – Stars in Concert

25 Jahre Stars der Musikgeschichte mit Produzent Bernhard Kurz (Mitte) [Foto: © Agentur Baganz]

Ursprünglich für nur vier Monate geplant, feierte die legendäre Doppelgänger-Show am 19. September mit einer glamourösen Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Spielzeit. Mehr als 25 Künstler und Musiker feierten mit 200 Gästen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Medien Geburtstag.

Magazin

innovatives Wohnbauprojekt mit urbaner Öko-Fassade „Bundesallee 215“ fertiggestellt

Eine Fassade aus verschiedenen austauschbaren Elementen [Illustration: © Fortuna Familien GmbH]

Die Fortuna Familien GmbH hat auf einem der letzten verfügbaren Grundstücke in Charlottenburg-Wilmersdorf das Neubauprojekt „Bundesallee 215“ fertiggestellt. Insgesamt entstanden auf sieben Geschossen 18 Ein- bis Vier-Zimmer-Mietwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 1 150 Quadratmetern und vier Büroflächen mit insgesamt 390 Quadratmetern. Das Besondere an dem Objekt ist die innovative Fassade: Sie besteht aus verschiedenen Elementen (Kebonyholz-Paneele, Photovoltaikelemente, vertikale Grünflächen), die individuell anzuordnen und jederzeit austauschbar sind.

Stadt

Ich packe meinen Koffer ...

Wäre es nicht herrlich, einen ganzen nicht enden wollenden Sommer samt Herbst und frühlingshaftem Winter an der französischen Riviera ausklingen zu lassen? [Foto: Iurii Melentsov ]

Einst am französischen Hof von Louis Vuitton für den Adel erfunden, ist der Koffer heute längst unverzichtbarer Reisebegleiter für jedermann.

Saisonstart in der 1. Fußball-Bundesliga

[Abb.: tanibond, stock.adobe.com]

Nach der ersten Runde im DFB-Pokal, bei der sich Mannschaften der oberen Ligen gegen unterklassige Gegner oft schwertun, schied Hertha beim Zweitligisten Braunschweig dann auch prompt aus. Und Union besiegte erst in der Verlängerung den viertklassigen Chemnitzer FC. Am ersten Spieltag der Fußball Bundesliga starteten beide Mannschaften dann mit dem Derby gegeneinander in die neue Saison.

Sport

Wilhelmstraße unter Denkmalsschutz: Wie viel Politik war im Spiel?

Umstrittenes Wohnquartier an der Wilhelmstraße [Foto: Detlef Untermann]

An der Entscheidung des Landesdenkmalamt Berlin, das Wohnquartier an der Wilhelmstraße in Mitte unter Denkmalschutz zu stellen, scheiden sich weiter die Geister. Auch die zeitliche Nähe der Entscheidung zur Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl nährt sogar bei Kunsthistorikern den Verdacht, dass nicht zuletzt politische Gründe eine Rolle für die Unterdenkmalschutzstellung gespielt haben.

Der Schreibtisch im Grünen

Es muss nicht Bali oder Thailand sein. Digitale Nomaden zieht es nicht mehr unbedingt in die Welt. In Brandenburg entstehen auf dem Land immer mehr Co-Working-Spaces [Foto: Dietrich & Kokosnuss OHG]

Bis Mittag arbeiten, dann in einen glasklaren Brandenburger See springen, im Wald spazieren gehen und gegen Abend wieder an den Schreibtisch zurückkehren. Wer wünschte sich das nicht? Es wäre die perfekte Work-Life-Balance. Mittlerweile ist das an vielen Orten Brandenburgs möglich. Co-Working-Spaces ermöglichen dies. Wie in den Großstädten gibt es sie jetzt auch auf dem Land, ein echter Trend.

Architektur schafft neue Lebenswelten

Im Inneren des Neubaus an der Frobenstraße dominieren Beton und unlackierte Holzfenster. Das Haus bietet ganz unterschiedliche Wohnungsschnitte [Foto: © 2021 Aya Schamoni]

Vom Schmuddel-Kiez zur gefragten Wohngegend: Die Kurfürstenstraße verändert ihr Gesicht. Die Kurfürstenstraße wurde lange mit Prostitution, Drogen und Kriminalität assoziiert. In den letzten Jahren hat sie jedoch mit neuer Architektur einen enormen Wandel erlebt. Die ehemaligen Kriegsbrachen wurden mit Wohnhäusern bebaut, die der Gegend ein neues Gesicht geben und das Image verbessern. Die Neubauten zeigen ganz unterschiedliche Ansätze für neues Wohnen in der Innenstadt.

Stadt

Ende der Schonzeit – Warum es gut ist, auch in der kalten Jahreszeit rauszugehen

Lewis Gordon Pugh (* 5. Dezember 1969 in Plymouth) ist ein britischer Umweltschützer, Schwimmer und Anwalt für Seerecht. Schon oft hat er sich einen Namen als „Eisbär“ gemacht. Pugh schwimmt in gefährdeten Regionen und Ökogebieten der Erde, um auf deren durch Umweltverschmutzung bedrohte Existenz aufmerksam zu machen. Er ist der erste Mensch, der auf allen fünf Ozeanen der Welt Langstreckendistanzen schwamm und er ist bekannt als der beste Kalt-Wasser-Schwimmer der Welt. Am Nordpol ist er eine Langstrecke geschwommen, um auf das Schmelzen der Pole hinzuweisen [Foto: Lewis Pugh]

Im Sommer scheint alles einfach. Die Sonne sorgt für Power und gute Laune. Wie schön wäre es, dieses Gefühl mit in die kältere Jahreszeit nehmen zu können. Es muss nicht gleich ein Sprung ins Polarmeer sein, wie bei Lewis Pugh, der mit seinen Aktionen auf die Umweltzerstörung aufmerksam macht.

Auto News von Reinhard Wahren – Erstes Solarauto in Serie

Das erste Serien-Solarauto der Welt „Lightyear 0“ lädt sich immer dann auf, wenn das Dach Tageslicht absorbiert [Foto: Atlas Technologies BV/Bart Geers]

Nach sechs Jahren intensiver Forschungsarbeit präsentierte das niederländische Unternehmen Lightyear im Juni nach eigenen Angaben das erste Serien-Solarauto der Welt. Als „Lightyear 0“ soll das erste Modell bereits im November ausgeliefert werden. Es ist ausgerüstet mit doppelt gekrümmten Solarzellen auf einer Gesamtfläche von fünf Quadratmetern. Es erzeugt Strom, der im Idealfall, bei intensiver Sonneneinstrahlung und vollgeladener Batterie, für 625 Kilometer ausreichen soll. Wäre der Lightyear 0 allerdings dann vorwiegend bei Sonnenschein unterwegs, könnte er ständig Sonnenstrom „nachtanken“ und so täglich etwa 70 Kilometer weit fahren, ohne eine Ladestation anfahren zu müssen. In Südeuropa beispielsweise könnten Autofahrer und Autofahrerinnen bis zu sieben Monate ausschließlich mit Sonnenstrom unterwegs sein.

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