Artikelliste

Schach im Ring

Mixed Martial Arts, der härteste Kampfsport der Welt, erobert die Sportarenen und Fernsehsender der Welt. In Berlin kann man ihn schon seit Jahren als fairen Amateursport erlernen. Zwei Männer stehen sich gegenüber. Der Größere hebt die Faust und versucht dem anderen ins Gesicht zu schlagen. Doch der Kleinere weicht blitzschnell aus. Nun versucht der Große zu treten, doch der Kleine wehrt den Tritt zum Kopf mit der Schulter ab. Dann nimmt er Anlauf und reißt den Großen zu Boden.

39 - Sommer 2009
Sport

Die Form der Funktion

Vor 90 Jahren wurde das Bauhaus gegründet. Zum Jubiläum werden die drei bedeutendsten Bauhaus-Institutionen in Deutschland erstmalig eine gemeinsame Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigen. Dem Bauhaus-Bazillus entkommt niemand, der sich für Kunst und Architektur interessiert. Bereits als viele seiner Gebäude noch in beklagenswertem Zustand die Sinne des Betrachters trübten, überwog bedingungslose Begeisterung.

39 - Sommer 2009

Unter freiem Himmel

Audi A5 und S5 Cabriolet. Dynamisch, souverän und bildschön gleitet das neue A5 Cabriolet von Audi durch die Straßen von Monte Carlo. Der Viersitzer mit dem Stoffverdeck kombiniert seinen starken sportlichen Charakter mit der Lust am offenen Fahren, mit hohem Komfort und mit hohem Alltagsnutzen. Ein Cabriolet von Audi hat grundsätzlich ein klassisches Stoffverdeck. Optional liefert Audi ein Akustikverdeck, das die Windgeräusche nahezu auf das Niveau einer Limousine absenkt.

39 - Sommer 2009

Fliegen ist notwendig

Kennen Sie Melli Beese? Oder Hans Grade? Diese frühen Flugpioniere haben ein spannendes Leben geführt, das untrennbar mit der Geschichte des vor genau hundert Jahren in Betrieb genommenen Flugplatzes Berlin-Johannisthal verknüpft ist. Der große Tag war der 30. Oktober 1909. Da verdiente sich Hans Grade, ein dreißigjähriger Techniker aus dem brandenburgischen Borkheide, mal eben die für damalige Verhältnisse gewaltige Summe von 40.000 Mark.

39 - Sommer 2009

Sylts wilder Süden

Einst Fischerdorf, später Militärstandort mit sanftem Tourismus, abgelegen und beliebt bei Naturfreunden und Erholungssuchenden, erlebt der Ort Hörnum am südlichen Ende der Insel Sylt mit zwei Großprojekten einen enormen Aufschwung. Wer von Westerland aus den südlichen Teil von Sylt besuchen möchte, fährt gut 20 Kilometer entlang der Hauptstraße zwischen einer endlos scheinenden einzigartigen Heide- und Dünenlandschaft, die ein markantes Beispiel für den besonderen Charakter der Nordseeinsel ist.

39 - Sommer 2009

Kaffee am See

Der Sommer in Charlottenburg ist gerettet: Am Lietzensee gibt es wieder ein Café. Anfang Juni hat das neue Lokal am historischen Ort eröffnet. In Charlottenburg wurden in diesem Frühling nicht nur die Tage länger, sondern auch einige Gesichter: Wenn Anwohner des Lietzensees ihr Feierabendbier im „Spatzencafé" an der nördlichen Spitze des Sees trinken wollten und zuerst vor verschlossenen Türen und später vor einer Baustelle standen. Das wird sich nun ändern.

39 - Sommer 2009
Stadt

Stimmung verdreifacht

Die Eisbären Berlin sind zum vierten Mal Deutscher Eishockey-Meister. Selbst die Konkurrenz betrachtet das als Erfolg des Systems. Und dabei hat der Ost-Berliner Club die ganze Hauptstadt erobert. „Der vierte Titel innerhalb von fünf Jahren für die Berliner ist kein Zufall. Das ist ein Sieg des Systems", sagt Bundestrainer Uwe Krupp.

39 - Sommer 2009
Sport

Berlin-Macher

Dass Berlin dazu verdammt ist, immerfort zu werden und niemals zu sein, wusste schon im Jahr 1910 der Publizist und Kunstkritiker Karl Scheffler. Ein oft zitierter Satz, der noch heute gilt. Umso mehr sind Menschen gefragt, die vor oder hinter den Kulissen etwas bewegen und die Stadt ein Stück voranbringen. Wir stellen sie in jeder Ausgabe vor, die Berlin-Macher. Diesmal Frank Zander Wenn die Metapher von der harten Schale und dem weichen Kern zutrifft, dann bei Frank Zander.

39 - Sommer 2009

Zwischen Glamour und Coolness

Frauen im Winter. Eine relativ schlichte Grundlinie bestimmt die Trends der kommenden Wintersaison. Wertigkeit und Klassik sind die Basis, um raffinierte Einfälle aufzufangen. „Von düster bis heiter", lautet die Beschreibung, die einerseits schwarze Ton-in-Ton-Outfits von Kopf bis Fuß meint, andererseits Farbzusammenstellungen in gekonnten Nuancen. Da spricht man gern von modernen Amazonen, die in voluminösen Mänteln auftauchen, gerüschte Blusen tragen und Kleider bevorzugen, die wie Skulpturen aussehen.

39 - Sommer 2009

Barockes Lebensgefühl

Die 4. brandenburgische Landesgartenschau ist eng mit der Kurfürstin Louise Henriette verbunden, der wichtigsten Frau in Oranienburgs Geschichte. Gartenkunst in historischem Ambiente zu bewundern, bietet sich derzeit in Oranienburg und verspricht besonderes Vergnügen. Denn das vollständig restaurierte Schlossplatzensemble, der behutsam neu gestaltete Schlosspark sowie der neue Hafen bilden dabei die prachtvolle Kulisse für die bis zum Herbst 2009 stattfindende 4. brandenburgische Landesgartenschau.

39 - Sommer 2009

Landleben für Vierbeiner

Ob Hund, Katze, Hamster oder Schwein, Wolfgang Goergens hat für Haustiere das Pfötchenhotel erfunden. Mittlerweile gibt es drei Standorte, einer befindet sich vor den Toren Berlins. Da gibt es manch verdutzte Blicke, wenn morgens gegen sieben Uhr ein Bus am Hauptbahnhof hält - und Hunde einsteigen. Hat Josef Schwejk, der literarisch berühmt gewordene Hundehändler aus Prag, hier in Berlin Nachfolger gefunden?

39 - Sommer 2009

Technikgeschichte mit Naturgenuss

Wer wissen will, wie Berlin entstand, sollte in den Ziegeleipark Mildenberg im brandenburgischen Zehdenick fahren. Dort haben zwei neue Ausstellungen eröffnet, die über die Geschichte der für Berlin so wichtigen Ziegelherstellung informieren. Als sich Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts Berlin in atemberaubendem Tempo zur Metropole entwickelte, brauchte die Reichshauptstadt vor allem eines: Baumaterial. Das Wichtigste waren Mauerziegel - mehr als eine Million Backsteine waren nötig, um ein durchschnittliches Berliner Mietshaus hochzuziehen.

39 - Sommer 2009

Der Vollblutinvestor

Gegenwind ist Gerhard Schöningh nicht gewöhnt. Alles lief bisher optimal im Leben des 47-jährigen Rheinländers. Deshalb wirkt der Geschäftsmann zeitweise etwas verunsichert, wenn er den Missmut der Anwohner zu spüren bekommt, den seine Veränderungen im Umfeld der Galopprennbahn Hoppegarten verursachen.

39 - Sommer 2009

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