Artikelliste
Nachhaltig und schön
Obwohl der Berliner Architekt Thomas Winkelbauer nicht zu den Stars der Szene gehört, ist sein Büro GAP in letzter Zeit mit Preisen geradezu überhäuft worden. Sein Spezialgebiet hat Zukunft: Winkelbauer und seineMitarbeiter konzentrieren sich auf nachhaltiges Bauen. Zum internationalen Architekten-Jetset gehört Thomas Winkelbauer ganz gewiss nicht. Die einschlägigen Hochglanzpostillen kommen ohne ihn aus, und dass er im Privatflugzeug mit einer Armada von Assistenten zu einem Vortrag einfliegt, erscheint völlig undenkbar.
Bewegende Augenblicke und Freude pur
„Deutscher Filmpreis 2009" im Palais am Funkturm
Schön sportlich
Der Mazda3 auf der Erfolgsspur. Wie wichtig Mazda das Volumenauto ist, wurde an keinem schöneren Ort als in Lissabon deutlich, wo der neue Mazda3 kürzlich der internationalen Presse vorgestellt wurde. Hohe Fahrdynamik, fahrspaßorientiertes Gesamtkonzept, herausragende Umwelteigenschaften und hohes Sicherheitsniveau: Mit diesen Standards steht er im Zentrum der langfristigen Strategie des „nachhaltigen Zoom-Zoom".
Erdgas-Auto mit fünf Sternen
Der VW Passat 1.4 TSI EcoFuel wurde zum umweltverträglichsten Auto seiner Klasse gekürt. Wenn ein Auto mit einem Preis bedacht wird, ist es entweder eine Augenweide oder es hat etwas ganz Besonderes in Bezug auf Technik und Fahreigenschaften aufzuweisen. Letzteres trifft mit Sicherheit auf den VW Passat 1.4 TSI EcoFuel von Volkswagen zu, denn er ist derzeit das umweltverträglichste Auto in Europa und hat damit den bisherigen Spitzenreiter Toyota Prius 1.5 auf den zweiten Platz im Umwelt-Ranking verwiesen.
Insel der Glückseligkeit
Neben der Aedes Architekturgalerie auf dem Pfefferberg hat im April dieses Jahres der Aedes Network Campus Berlin (ANCB) eröffnet. Die vier Wortbausteine stehen für das von Kristin Feireiss und Hans-Jürgen Commerell gegründete gemeinnützige Institut zur Entwicklung von „Raum und Designstrategien".
Schach im Ring
Mixed Martial Arts, der härteste Kampfsport der Welt, erobert die Sportarenen und Fernsehsender der Welt. In Berlin kann man ihn schon seit Jahren als fairen Amateursport erlernen. Zwei Männer stehen sich gegenüber. Der Größere hebt die Faust und versucht dem anderen ins Gesicht zu schlagen. Doch der Kleinere weicht blitzschnell aus. Nun versucht der Große zu treten, doch der Kleine wehrt den Tritt zum Kopf mit der Schulter ab. Dann nimmt er Anlauf und reißt den Großen zu Boden.
Alpenruhe, Adagio und Adrenalin
In Gstaad und dem Saanenland ist die Schweiz so, wie man sie sich schon immer vorgestellt hat. Und gleichzeitig kann man im Herzen des Berner Oberlands auch unerwartete Hochkultur, philosophische Entspannung - und Adrenalin - finden. Gstaad - das ist für viele gar nicht so einfach auszusprechen. K-Schtaad, so ungefähr klingt es bei den Einheimischen. Das Örtchen Gstaad mit 3400 Einwohnern liegt im Berner Oberland in der Schweiz. Das Besondere und besonders Schöne an Gstaad sind die nahen Berge und die einzigartige Atmosphäre, die von ihnen ausgeht.
Der Städter als Gärtner
Der eine hat ihn, der andere hat ihn nicht. Für den einen ist er das Ziel seiner Wünsche, für den anderen eine minimale Selbstverständlichkeit: der Balkon. Dabei ist Balkon nicht gleich Balkon. Er kann groß oder klein sein, gemauert oder in leichter Metallbauweise gefertigt.
Per Schiff durch die City
Berlin aus der Entenperspektive. Will man Berlin von seinen Ursprüngen her erkunden, so sollte man dies von der Spree aus tun. Denn mit seiner Entstehung, welche 1237 beurkundet wurde, ist Berlin ans Wasser gebaut. Cölln, die kleinere, aber ältere Ansiedlung, entstand am westlichen Ufer der Spree und Berlin am östlichen Ufer. Eine Erkundungstour auf der Spree hat mehrere Vorteile: keine Staus, Kaffee und Kuchen oder ein Bier sind jederzeit verfügbar, und die Stadt von der Entenperspektive aus gesehen hat ihre besonderen Reize.
Das Hotel zum Club
Spa & Sporting Club Aspria Berlin wird zum größten urbanen Wellness Resort Deutschlands Ab diesem Herbst wird Berlin um eine Wellness-Oase reicher. Der Spa & Sporting Club Aspria vergrößert sich um weitere 1000 Quadratmeter und eröffnet ein eigenes Hotel auf Vier-Sterne-Niveau. Das Haus in der City West bietet 39 individuelle Zimmer und drei ausgefallene Appartements. Den Gästen des Hauses stehen alle Annehmlichkeiten des rund 14_000 Quadratmeter großen exklusiven Spa- und Sport-Bereichs zur Verfügung.
Hier ist die Mitte!
Am 3. Oktober wird der Berliner Fernsehturm vierzig Jahre alt. Laut Touristenranking der Stadt steht er auf Platz zwei, hinter dem Brandenburger Tor. Der Berliner Fernsehturm als Schlüsselanhänger, aus Frotteestoff zum Kuscheln, auf Visitenkarten und T-Shirts schön dekorativ oder als Backform. Ein 368 Meter hohes Symbol sozialistischer Leistungsfähigkeit. An diesem Kraftakt allerdings hat sich die DDR schwer übernommen. Die Kosten explodierten: Nirostastahl aus dem Westen ebenso wie Scheinwerfer, Klimaanlage und Aufzüge.
Landleben für Vierbeiner
Ob Hund, Katze, Hamster oder Schwein, Wolfgang Goergens hat für Haustiere das Pfötchenhotel erfunden. Mittlerweile gibt es drei Standorte, einer befindet sich vor den Toren Berlins. Da gibt es manch verdutzte Blicke, wenn morgens gegen sieben Uhr ein Bus am Hauptbahnhof hält - und Hunde einsteigen. Hat Josef Schwejk, der literarisch berühmt gewordene Hundehändler aus Prag, hier in Berlin Nachfolger gefunden?
Kaffee am See
Der Sommer in Charlottenburg ist gerettet: Am Lietzensee gibt es wieder ein Café. Anfang Juni hat das neue Lokal am historischen Ort eröffnet. In Charlottenburg wurden in diesem Frühling nicht nur die Tage länger, sondern auch einige Gesichter: Wenn Anwohner des Lietzensees ihr Feierabendbier im „Spatzencafé" an der nördlichen Spitze des Sees trinken wollten und zuerst vor verschlossenen Türen und später vor einer Baustelle standen. Das wird sich nun ändern.
Technikgeschichte mit Naturgenuss
Wer wissen will, wie Berlin entstand, sollte in den Ziegeleipark Mildenberg im brandenburgischen Zehdenick fahren. Dort haben zwei neue Ausstellungen eröffnet, die über die Geschichte der für Berlin so wichtigen Ziegelherstellung informieren. Als sich Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts Berlin in atemberaubendem Tempo zur Metropole entwickelte, brauchte die Reichshauptstadt vor allem eines: Baumaterial. Das Wichtigste waren Mauerziegel - mehr als eine Million Backsteine waren nötig, um ein durchschnittliches Berliner Mietshaus hochzuziehen.