Artikelliste

Fremde Heimat

Eine der wichtigsten Fotojournalistinnen des 20. Jahr­hunderts ist anlässlich des 3. Europäischen Monats der ­Fotografie im Ephraim-Palais zu sehen: Fotografien­ von Gisèle Freund aus der Zeit ihrer Berlin-Besuche.

37 - Winter 2008

Sisi Wasabi ­traditionell orientalisch

Von Sisi Wasabi ist im kommenden Frühjahr Orientalisches zu erwarten. Traditionelle Handwerkskunst mit multi­kulturellen Einflüssen soll die Kollektion ausdrücken. Die Highlights sind Orient-inspirierte Kleider und Accessoires mit aufwendig gesetzten Nähten und Flechtungen.
Raffinierte Schnitt-Techniken verbinden sich mit luxuriösen Stoffen – schimmernde Seide trifft auf fließenden Chiffon in Kelimmuster und verschwenderisch geflochtene Duchesse in den Farben Ivory, Rauchblau, Majorelle und mandarin. KG

37 - Winter 2008

Respekt zeigen, zuhören, versorgen

Zehntausend Menschen in Berlin sind obdachlos. In der Herbst- und Winterzeit machen ihnen ihre schwierigen Lebensumstände besonders zu schaffen. Einsamkeit, Alkoholsucht und Krankheiten aller Art beherrschen den Alltag auf der Straße. Rettung vor dem totalen Zusammenbruch finden sie in sozialen Einrichtungen wie dem Gesundheitszentrum der Obdachlosenärztin Jenny De la Torre in der Pflugstraße in Berlin-Mitte, das sich allein durch Spendengelder und freiwillige Arbeit tragen kann.

37 - Winter 2008
Stadt

Sixdays

Sechstagerennen. Eine sportliche Veranstaltung mit Kult-Status. In diesem Winter wird es zum großen Abschiedsrennen von Erik Zabel.

37 - Winter 2008
Sport

Moloch Großstadt

Anlässlich seines 70. Todesjahres zeigt das Brücke-Museum eine Ausstellung, die dem Schaffen Ernst Ludwig Kirchners in seiner Berliner Zeit gewidmet ist.

Im Oktober 1911 kommt Kirchner nach Berlin. Seine beiden Künstlerkollegen Max Pechstein und Otto ­Müller sind bereits von Dresden in die Metropole übergesiedelt. Zwei Monate später folgen auch Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. Die Brücke-Maler sind wieder vereint.

37 - Winter 2008

Kunst auf Zeit

„Im Spannungs­verhältnis zur Museums­insel und allen vorherigen und spä­teren Nutzungen des Schlossplatzes Zeit­genossenschaft im Zentrum Berlins repräsentieren“, heißt es lapidar in der Programmatik der aus privaten Mitteln finanzierten Kunstinstitution. Gemeint ist aber damit sicher die ­Intention, eine breite und internationale Öffentlichkeit mit der Berliner Künstlerszene zu konfrontieren.

37 - Winter 2008

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