Stadt im Aufschwung
Potsdam ist längst nicht mehr ein Anhängsel von Berlin. Immer deutlicher entwickelt sich die brandenburgische Landeshauptstadt zu einem attraktiven Wohnstandort, wie zahlreiche neue Projekte belegen.
Potsdam ist längst nicht mehr ein Anhängsel von Berlin. Immer deutlicher entwickelt sich die brandenburgische Landeshauptstadt zu einem attraktiven Wohnstandort, wie zahlreiche neue Projekte belegen.
Wer in der kalten Jahreszeit auf den Pfefferberg steigt, wird sich an die Sommertage erinnern, an die Flamenconächte, an Festivalatmosphäre und Biergartenbetrieb.
Anlässlich seines 70. Todesjahres zeigt das Brücke-Museum eine Ausstellung, die dem Schaffen Ernst Ludwig Kirchners in seiner Berliner Zeit gewidmet ist.
Im Oktober 1911 kommt Kirchner nach Berlin. Seine beiden Künstlerkollegen Max Pechstein und Otto Müller sind bereits von Dresden in die Metropole übergesiedelt. Zwei Monate später folgen auch Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff. Die Brücke-Maler sind wieder vereint.
Zehntausend Menschen in Berlin sind obdachlos. In der Herbst- und Winterzeit machen ihnen ihre schwierigen Lebensumstände besonders zu schaffen. Einsamkeit, Alkoholsucht und Krankheiten aller Art beherrschen den Alltag auf der Straße. Rettung vor dem totalen Zusammenbruch finden sie in sozialen Einrichtungen wie dem Gesundheitszentrum der Obdachlosenärztin Jenny De la Torre in der Pflugstraße in Berlin-Mitte, das sich allein durch Spendengelder und freiwillige Arbeit tragen kann.
Von Sisi Wasabi ist im kommenden Frühjahr Orientalisches zu erwarten. Traditionelle Handwerkskunst mit multikulturellen Einflüssen soll die Kollektion ausdrücken. Die Highlights sind Orient-inspirierte Kleider und Accessoires mit aufwendig gesetzten Nähten und Flechtungen.
Raffinierte Schnitt-Techniken verbinden sich mit luxuriösen Stoffen – schimmernde Seide trifft auf fließenden Chiffon in Kelimmuster und verschwenderisch geflochtene Duchesse in den Farben Ivory, Rauchblau, Majorelle und mandarin. KG
Was es heißt, in Schönheit und Luxus zu leben, erfahren ehemalige obdach- und wohnungslose Menschen in ihrem neuen Heim in Schöneweide.
Der Kurfürstendamm, klar, der ist weltbekannt. Schlüter-, Bleibtreu-, Mommsen- und die anderen Seitenstraßen des Ku'damms dagegen sind eher ein Insidertipp. Dabei gibt es in ihnen fast mehr zu entdecken als am berühmten Prachtboulevard.
Die Zeughausmesse im Deutschen Historischen Museum präsentiert exklusive Kreationen aus den Bereichen Schmuck, Mode und Wohnen.
In der jüngsten Design-Entwicklung zeichnet sich international ein deutlicher Trend ab: die Rückkehr zu den Tugenden des Kunsthandwerks. Ähnlich der Arts-and-Crafts-Bewegung vor 150 Jahren oder dem Aufbruch in die Moderne um 1900.
Gut Zeesen, 25 km südöstlich von Berlin gelegen, ist ein vergessener Ort mit großer Vergangenheit und ungewisser Zukunft.
Zeesen ist ein poetischer Ort. Hier wächst Stille neben leuchtend gelber Goldrute. Hohe alte Bäume sind mit dem Wind im Gespräch. Und das alte verfallene Gutshaus verbirgt seinen einstigen Glanz mit einer gewissen Würde, so wie eine verlassene Geliebte ihren Schmerz über das entschwundene Glück.
Sechstagerennen. Eine sportliche Veranstaltung mit Kult-Status. In diesem Winter wird es zum großen Abschiedsrennen von Erik Zabel.