Crossover
Der Berliner Dirigent, Pianist und Opernregisseur Christoph Hagel rockt die klassische Musik. Er hat Bach auf die Straße gebracht und Hip-Hop auf die Bühne. Im Dezember wird er im Berliner Dom die Engel zum Tanzen bringen.
Der Berliner Dirigent, Pianist und Opernregisseur Christoph Hagel rockt die klassische Musik. Er hat Bach auf die Straße gebracht und Hip-Hop auf die Bühne. Im Dezember wird er im Berliner Dom die Engel zum Tanzen bringen.
Am Leipziger Platz hat Berlins zweitgrößtes Einkaufszentrum eröffnet. „Shopping is coming home“, verkündete der Bauherr im vorigen Jahr an den Bauzäunen mit dem Hinweis auf die Historie: „Wir erinnern in unserem Projekt an das alte Wertheim-Warenhaus“, sagte Huth damals. Nun ist sie eröffnet, die Mall of Berlin am Leipziger Platz als zweitgrößtes Einkaufszentrum nach Alexa mit 270 Läden auf 76 000 Quadratmetern.
Vom 19. bis 21. September 2014 machte die European Senior Tour zum dritten Mal Station auf der Anlage von WINSTONgolf bei Schwerin. 72 internationale Golf-Pros kämpften während der WINSTONgolf Senior Open 2014 um ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 400 000 Euro.
Ferrari, Alfa Romeo, Maserati – die Namen der italienischen Sportwagenschmieden kennt fast jeder, vergleichsweise wenige dagegen kommen in den Genuss, sie zu fahren oder einfach nur mitzufahren. Ein Maserati Quattroporte hat es sogar bis zur Staatskarosse geschafft. Auf dieses Modell, das einzige mit vier Türen, will die italienische Regierung bis heute nicht verzichten. Die Marke Maserati feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Hinter ihr liegt die Geschichte einer Automarke, die von Beginn an für Aufsehen und Bewunderung sorgte.
Eine junge Jüdin taucht im Berlin der Nazi-Zeit unter, um der Deportation zu entkommen. Marie Jalowicz Simon erzählt vom Überleben als deutsche Jüdin in Berlin. Die Tochter aus bürgerlichem Haus hatte wie so viele keine andere Wahl als in der ihr vertrauten Stadt unterzutauchen. Mehr als 50 Jahre später erzählt die spätere Professorin für Antike Literatur und Kulturgeschichte für ihren Sohn die Geschichte ihres Überlebens auf 77 Tonbändern.
Joseph Roth im Hochgras. Eine Fiktion. Es ist nicht wahr geworden, was Joseph Roth 1924 über die Zukunft des Gleisdreiecks prophezeite: „Schüchtern und verstaubt werden die zukünftigen Gräser zwischen metallenen Schwellen blühen. Die ‚Landschaft‘ bekommt eine eiserne Maske.“ Nein, das Gleisdreieck hat die Eisenfratze der Industrialisierung abgelegt, und das Gras wächst mutig, ist erlaubt. Hier ist ein Park geworden, der Park am Gleisdreieck.
Für uns bedeutet das Planen von großen Projekten mehr als Nachdenken und Mitdenken, nämlich Vordenken ...
Leibnizstraße 80 in Berlin-Charlottenburg. Hier sitzt Blumers Architekten, ein junges und kreatives Team, das die Hauptstadt in den vergangenen 15 Jahren mit interessanten Projekten und Ideen mitgestaltet hat. Und auch für die Zukunft hat sich das Team einiges vorgenommen.
Interdisziplinäre Sprechstunde für stressbedingte Störungen im Jüdischen Krankenhaus Berlin. Das moderne Leben ist bequem, es wird aber auch immer komplexer in seinen Möglichkeiten. Zunehmende Mobilität und die ständige Verfügbarkeit von Informationen machen uns unabhängig, bieten Chancen wie Risiken. Denn zu viele Informationen können auch überfordern oder falsch interpretiert werden. So kommt es auch in der Medizin und besonders beim Diagnostizieren von Krankheiten oftmals zu Fehleinschätzungen.
Iker Romero verkörpert den südlichen Lebensstil beim Bundesligisten Füchse Berlin. Frauenhandball fristet in der bunten Berliner Sportszene seit vielen Jahren ein Mauerblümchendasein. Daran änderte auch der Bundesliga-Aufstieg der Füchse im Sommer wenig. Zu ihrem zweiten Heimspiel dieser Saison wurde die Mannschaft aber geadelt: Der große Iker Romero betrachtete sich die am Ende siegreiche Partie gegen die alteingesessene Mannschaft von Frisch Auf Göppingen.
Nach fast zwei Jahren ohne eigene Ausstellungsräume hat C/O Berlin sein neues Domizil im Amerika Haus in Charlottenburg bezogen. Grand Opening für das international berühmte Austellungshaus für Fotografie am 30. Oktober in der Hardenbergstraße – und ein „Endlich!“ Auch ein Staunen! Solch elegante Räume, licht, großzügig, fantastisch für die Fotografien!
Fensterputzen statt Klinkenputzen: Der Berliner Fotograf Lars Nickel hat sich vor fünf Jahren als professioneller Fensterputzer selbstständig gemacht. Im Bildband „Beletage“ zeigt er beeindruckende Porträts seiner Kunden.
Sie gab es schon, als hier weit vor den Toren der Stadt noch nichts war. Die Baumschule Späth, 1720 als Gärtnerei im heutigen Kreuzberg gegründet. Damit ist sie die älteste Baumschule Deutschlands. „Mittlerweile ist die Stadt ja bekanntlich gewachsen, und jetzt liegt Baumschulenweg mittendrin. Eine solch innerstädtische Baumschule ist in ganz Europa einzigartig“, sagt Holger Zahn, der aktuelle Geschäftsführer des Unternehmens. Nur vom Ziehen von Pflanzen kann die Baumschule längst nicht mehr leben.
Die „Berlin läuft! GmbH“ wurde 2008 gegründet und gehört seitdem zu den größten Laufveranstaltern in der Hauptstadt. Angefangen hat alles mit der Übernahme der Veranstaltungslizenz des früher unter dem Namen „25km de Berlin“ oder auch „Franzosenlauf“ bekannten 25-km-Laufes, der heutigen „BIG 25 Berlin“. Aktuell veranstaltet und organisiert die Firma jährlich acht Straßenläufe in Berlin und Brandenburg und bewegt damit über 30 000 Läuferinnen und Läufer im Jahr.
209 m hoch, 52 Etagen und eine Skybar. Auf dem Hardenbergplatz am Bahnhof Zoo soll ein Hochhaus entstehen. Dieses soll den Platz im Norden fassen und als Endpunkt der Joachimsthaler Straße und als Torhaus zum Tiergarten ein neues städtebauliches Ausrufezeichen formulieren.
Der Künstler Roger Loewig war ein Wanderer zwischen den Welten. Der Riss zwischen Ost und West ging mitten durch ihn hindurch.
Vom Balkon des Schweizerhauses hat man den schönsten Blick auf Bad Belzig. Auf die Burg Eisenhardt und die Altstadt mit der St.-Marienkirche im Zentrum. Am Horizont die weiten grünen Hügel des Fläming. Der umlaufende Holzbalkon, die Fensterläden sowie die geschnitzten Balkenköpfe verhalfen dem um 1900 vom Belziger Architekten Bruno Sacharowitz entworfenen Haus zu seinem Namen. Die Idylle unter Apfelbäumen ist nicht die ganze Wahrheit.