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Energiepflanzen liefern grunen Strom

Die Gasag investiert zwei Jahre nach Inbetriebnahme der Schwedter Bio-Erdgas-Produktionsstätte in eine zweite Ausbaustufe. Während andernorts in Brandenburg wieder Braunkohle als Energieträger zur Stromerzeugung en vogue ist, hält die Gasag an ihrer Strategie fest, mit ihren Mitteln den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region voranzutreiben. Dafür hat die Gasag-Gruppe schon vor fünf Jahren in eine Biogas-Anlage in Rathenow investiert.

60 - Herbst 2014

Berliner Pflanzen - Baumschule mit Tradition und Hofcafé

Sie gab es schon, als hier weit vor den Toren der Stadt noch nichts war. Die Baumschule Späth, 1720 als Gärtnerei im heutigen Kreuzberg gegründet. Damit ist sie die älteste Baumschule Deutschlands. „Mittlerweile ist die Stadt ja bekanntlich gewachsen, und jetzt liegt Baumschulenweg mittendrin. Eine solch innerstädtische Baumschule ist in ganz Europa einzigartig“, sagt Holger Zahn, der aktuelle Geschäftsführer des Unternehmens. Nur vom Ziehen von Pflanzen kann die Baumschule längst nicht mehr leben.

60 - Herbst 2014
Stadt

Park am Gleisdreieck

Joseph Roth im Hochgras. Eine Fiktion. Es ist nicht wahr geworden, was Joseph Roth 1924 über die Zukunft des Gleisdreiecks prophezeite: „Schüchtern und verstaubt werden die zukünftigen Gräser zwischen metallenen Schwellen blühen. Die ‚Landschaft‘ bekommt eine eiserne Maske.“ Nein, das Gleisdreieck hat die Eisenfratze der Industrialisierung abgelegt, und das Gras wächst mutig, ist erlaubt. Hier ist ein Park geworden, der Park am Gleisdreieck.

60 - Herbst 2014
Stadt

Der Spielgenießer

Iker Romero verkörpert den südlichen Lebensstil beim Bundesligisten Füchse Berlin. Frauenhandball fristet in der bunten Berliner Sportszene seit vielen Jahren ein Mauerblümchendasein. Daran änderte auch der Bundesliga-Aufstieg der Füchse im Sommer wenig. Zu ihrem zweiten Heimspiel dieser Saison wurde die Mannschaft aber geadelt: Der große Iker Romero betrachtete sich die am Ende siegreiche Partie gegen die alteingesessene Mannschaft von Frisch Auf Göppingen.

60 - Herbst 2014
Sport

Schnelle Diagnose fur bessere Heilungschancen

Interdisziplinäre Sprechstunde für stressbedingte Störungen im Jüdischen Krankenhaus Berlin. Das moderne Leben ist bequem, es wird aber auch immer komplexer in seinen Möglichkeiten. Zunehmende Mobilität und die ständige Verfügbarkeit von Informationen machen uns unabhängig, bieten Chancen wie Risiken. Denn zu viele Informationen können auch überfordern oder falsch interpretiert werden. So kommt es auch in der Medizin und besonders beim Diagnostizieren von Krankheiten oftmals zu Fehleinschätzungen.

60 - Herbst 2014

Alles läuft

Die „Berlin läuft! GmbH“ wurde 2008 gegründet und gehört seitdem zu den größten Laufveranstaltern in der Hauptstadt. Angefangen hat alles mit der Übernahme der Veranstaltungslizenz des früher unter dem Namen „25km de Berlin“ oder auch „Franzosenlauf“ bekannten 25-km-Laufes, der heutigen „BIG 25 Berlin“. Aktuell veranstaltet und organisiert die Firma  jährlich acht Straßenläufe in Berlin und Brandenburg und bewegt damit über 30 000 Läuferinnen und Läufer im Jahr.

60 - Herbst 2014
Sport

Die Evolutionsfalle

Detlev Ganten zählt zu den internationalen Kapazitäten der Medizinforschung auf dem Gebiet der molekularen Genetik von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Pharmakologe und Molekularmediziner ist Autor des Buches: „Die Steinzeit steckt uns in den Knochen – Gesundheit als Erbe der Evolution.“ Seit 2009 ist er Präsident des World Health Summit. Der Weltgesundheitskongress findet jährlich in Berlin statt. Karen Schröder sprach mit Prof. Detlev Ganten über Evolutionsmedizin.

60 - Herbst 2014

Brille: IC!

Wie der Berliner Unternehmer Ralph Anderl seine Brillenmanufaktur als Gesamtkunstwerk in die Zukunft führt.

Die Brillen sind federleicht, hochqualitativ und unkonventionell. Dank der Federscharnier-Gelenke brauchen sie keine einzige Schraube, also kann auch keine locker werden oder gar rausfallen. Der Berliner Unternehmer Ralph Anderl entwickelt, produziert und verkauft weltweit erfolgreich Brillen, die man selbst reparieren oder den Bügel nach Lust und Laune einfach austauschen kann. In jede Brille ist die Telefonnummer des Chefs eingelasert, falls man mal wirklich ein Problem hat. Mit dem Gestell, versteht sich. Aber es hat niemand ein Problem, außer der eine oder andere mit dem Preis vielleicht. 

60 - Herbst 2014

Nomen est omen

„Auch die kostbarste Uhr zählt nicht mehr als sechzig Minuten in der Stunde“, besagt ein altes Sprichwort. Aber bei einer Rolex sind diese Minuten am schönsten. Ein Besuch in der Rolex Boutique am Kurfürstendamm.

60 - Herbst 2014

Rasende Luxus-Legende

Ferrari, Alfa Romeo, Maserati – die Namen der italienischen Sportwagenschmieden kennt fast jeder, vergleichsweise wenige dagegen kommen in den Genuss, sie zu fahren oder einfach nur mitzufahren. Ein Maserati Quattroporte hat es sogar bis zur Staatskarosse geschafft. Auf dieses Modell, das einzige mit vier Türen, will die italienische Regierung bis heute nicht verzichten. Die Marke Maserati feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Hinter ihr liegt die Geschichte einer Automarke, die von Beginn an für Aufsehen und Bewunderung sorgte.

60 - Herbst 2014

Steckbrief: Blumers Architekten

Für uns bedeutet das Planen von großen Projekten mehr als Nachdenken und Mitdenken, nämlich Vordenken ...

Leibnizstraße 80 in Berlin-Charlottenburg. Hier sitzt Blumers Architekten, ein junges und kreatives Team, das die Hauptstadt in den vergangenen 15 Jahren mit interessanten Projekten und Ideen mitgestaltet hat. Und auch für die Zukunft hat sich das Team einiges vorgenommen.

60 - Herbst 2014

Die Öffnung der Berliner Mauer

Bemerkungen zur Entstehung des Bildes. Das Bild wurde Mitte der Neunzigerjahre für das Kasino des Abgeordnetenhauses von Berlin gemalt. Ich habe die Form des Triptychons gewählt, weil sich die Öffnung der Berliner Mauer aus meiner Sicht – und ich war überall mit dem Skizzenblock dabei – in drei Schritten vollzog: Da war die Nacht vom 9. November 1989, die Tage darauf fand die große „Besetzung“ der breiten Mauer am Brandenburger Tor statt, und dann das Herausheben des ersten Mauerstückes am Potsdamer Platz in den frühen Morgenstunden des 12. November.

60 - Herbst 2014
Kultur

Auf meinem Hügel – Im Flämingland

Der Künstler Roger Loewig war ein Wanderer zwischen den Welten. Der Riss zwischen Ost und West ging mitten durch ihn hindurch. 

Vom Balkon des Schweizerhauses hat man den schönsten Blick auf Bad Belzig. Auf die Burg Eisenhardt und die Altstadt mit der St.-Marienkirche im Zentrum. Am Horizont die weiten grünen Hügel des Fläming. Der umlaufende Holzbalkon, die Fensterläden sowie die geschnitzten Balkenköpfe verhalfen dem um 1900 vom Belziger Architekten Bruno Sacharowitz entworfenen Haus zu seinem Namen. Die Idylle unter Apfelbäumen ist nicht die ganze Wahrheit.

60 - Herbst 2014

Vision vom Mauerfall

Sprichwörtlich werfen große und kommende Ereignisse ihre Schatten voraus. Manchmal auch in unseren Träumen. Zwei geschichtsträchtige Ereignisse prägen in diesem Jahr unser kollektives Erinnerungsbewusstsein: der Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und der Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren. Über beide wird ausführlich berichtet und reflektiert. Weniger bekannt und kolportiert sind Traumvisionen, die diesen bedeutenden Jahrhundertereignissen vorausgingen. 

60 - Herbst 2014

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