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Zukunft City West

Die Sogwirkung der Städte und besonders ihrer Zentren ist ungebrochen. Viele Menschen schätzen die Lebensqualität der Metropolen der Welt, ihre Vielfalt, die Authentizität, die Spannung zwischen Tradition und Moderne und nicht zuletzt ihre Wandlungsfähigkeit. Auch Berlin gehört seit langem zu den aus diesen Gründen stark angestrebten Orten. Die Infrastruktur der Hauptstadt und ihrer Bezirke muss jedoch mit den Bedürfnissen der Bürger und Besucher Schritt halten. Hier zeigen sich Probleme wie eine alternde Infrastruktur, wachsender Verkehr und eine nicht immer nachhaltige Energieversorgung. Wie schafft man es, ein Stadtzentrum hinsichtlich Mobilität, umweltgerechter Versorgung, Bebauung und sozialem Miteinander optimal zu verwirklichen und dabei seinen Charakter zu erhalten?

80 - Herbst 2019
Stadt

Der Kunde ist Partner

Versicherungsvertreter haben in Deutschland nicht den allerbesten Ruf. In vielen Fällen warnen Verbraucherschützer vor Verkäufern von Finanzprodukten. Sie wären zu sehr auf kurzfristigen Gewinn ausgerichtet, um als kompetente Berater zu fungieren. Gleichzeitig wird in der Branche vom „Beratersterben“ gesprochen – es sind immer weniger selbständige Vertreter bei der IHK registriert. Auch drängen sich über das Internet reine Digitalversicherer auf den Markt. Wie steht es aus Sicht von etablierten Unternehmern um das Geschäft mit Versicherungen? Berlin vis-à-vis sprach mit Philipp Simon Jende (39) und Daniel Chudaske (42), die seit fast zehn Jahren in Berlin ihre eigene Generalvertretung der Allianz leiten und sich auf Finanzgeschäfte und Baufinanzierung spezialisiert haben.

80 - Herbst 2019

Warum spielen Sie Golf?

Golfen verbindet. Und, wer Golf spielt, ist erfolgreicher im Beruf, heißt es in Unternehmerkreisen. Die Ruhe auf dem Golfplatz hilft dabei zu entspannen und in einem Flight unterwegs zu sein, auch wenn das Golfen manchmal Managerqualitäten erfordert. Golfen ist anspruchsvoll und braucht viel Training, wenn man Fortschritte machen will. Berlin vis-à-vis trifft regelmäßig Unternehmenslenker zu einer Golfrunde. Diesmal Dirk Mitterdiami, Niederlassungsleiter bei Buderus für Berlin/Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern.

80 - Herbst 2019
Sport, Golf

Grüne Architektur

Der Standort an der Thulestraße grenzt nördlich an den Ortsteil Prenzlauer Berg. Dort entstehen auf einer Bruttogrundfläche von rund 44 000 Quadratmetern etwa 474 Wohnungen. Verschiedene Wohnkonzepte mit Einheiten von etwa 45 bis 125 Quadratmetern und ein bis vier Zimmern werden realisiert.

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Stadt

ich habe an diesen Standort von Anfang an geglaubt

Ekkehard Streletzki [Foto: Ina Hegenberger]

Auf Reisen in den USA kam Ekkehard Streletzki die Idee, ein riesiges Hotel in Berlin zu errichten. In diesem Jahr wurde Deutschlands größtes Hotel: das Estrel – ein Akronym seines Namens – 25 Jahre alt. Zur Zeit baut das Familienunternehmen einen großen Bürokomplex an der Spree und entwickelt einen Hotel-Turm. Berlin vis-à-vis sprach mit dem Unternehmer.

Junge alte Stadt

Der Cottbuser Altstadtkern Richtung Osten mit Blick zum Gerichtsturm, dahinter der Tagebau Jänschwalde [Foto: Ina Hegenberger]

Mit über 100 000 Einwohnern ist Cottbus nach der Landeshauptstadt Potsdam die zweitgrößte Stadt Brandenburgs. Neben dem südöstlich vom Zentrum gelegenen berühmten Fürst Pückler-Park sind eine bedeutende Architektur und wichtige Baudenkmäler in der Hauptstadt der Lausitz zu entdecken, in der auch Wissenschaft, Kunst und Theater eine wichtige Rolle spielen. Und da Cottbus kürzlich als eine von 13 Modellkommunen für „Smart Cities“ aufgenommen wurde, stehender Stadt in den nächsten fünf Jahren bis zu 15 Millionen Euro für die Digitalisierung zur Verfügung.

Hauptsache Menschen

Helga Paris ist als Fotografin eine große Dokumentarin. Ihre in der Akademie der Künste gezeigten fast malerisch wirkenden Schwarzweißbilder aus 43 Jahren sind poetisch und erwecken Anteilnahme beim Betrachter.

Die Akademie der Künste in Berlin wird in diesem Herbst und Winter Fotografien von Helga Paris ausstellen. 275 Werke der 81-jährigen, allesamt in Schwarz-Weiß, umfassen einen Zeitraum von 43 Lebens- und Arbeitsjahren: Eindringliche und berührende Aufnahmen aus den Jahren 1968 bis 2011 spiegeln eine scheinbar endlos andauernde ostdeutsche Nachkriegszeit wider: Während im Westen bereits verkehrsfreie Fußgängerzonen die Innenstädte lahm legen, versinken Städte wie Halle in marodem Grau. Ob Metzger oder Literat, Helga Paris‘ Protagonisten posieren nie. Der von ihr eingefangene Ausdruck in den Gesichtern scheint für den Moment die Zeit anzuhalten.

80 - Herbst 2019
Kultur

Schönheit ist das, was man sieht

Lignum ist lateinisch und heißt Holz. Wer die Vasen und Schalen der neuen Design-Linie des Gestalter-Duos Bernadotte & Kylberg anschaut, denkt darum vielleicht an Baumrinde, an vertrocknetes Gras am Ende eines Sommers oder auch an Reet genanntes Schilfrohr, das die vielen Schäreninseln Stockholms umgibt. Schraffuren in schwarz, braun, sand und ocker sowie Reste von tiefblau und dunkelgrün überziehen das kaltkeramische Weiß der großen und kleineren Vasen, deren poliertes Aluminium drinnen silbern schimmert wie das Äußere der sich weit öffnenden Schalen.

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Gezähmte Wildnis – Fotoband von David Yarrow

Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat sich der legendäre britische Fotograf David Yarrow in Gefahr begeben, um umfassende und wachrufende Fotografien der gefährdetsten Tiere der Welt einzufangen. Mit seinen Bildern sammelt er große Summen an Spenden für Wohltätigkeitsorganisationen und Tierschutz, heute ist er einer der wichtigsten Fotografen der Welt. Yarrows 150 ikonische Fotografien geben einen unvergleichlichen Blick auf eine faszinierende Tierwelt. Die Sammlung zusammen mit Erzählungen aus erster Hand bietet einen umfassenden Einblick in das Werk des Künstlers. David Yarrows Darstellung der Natur hat ihm eine weltweite Fangemeinde eingebracht, mit Ausstellungen in einigen der führenden Museen und Galerien.

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Magazin

Auf die richtige Pferdestärke setzen – Aktionstag Elektromobilität

Ob wir mit Strom, Erdgas oder Wasserstoff fahren: Sicher ist, dass die Zukunft der Mobilität vielfältig sein wird

Der Heilige Gral der 2020er-Jahre wird die Art und Weise sein, wie wir uns in Zukunft fortbewegen wollen. Werden wir fliegen? Fahren? Mit eigenen oder geteilten Autos? Werden sie mit Batteriestrom angetrieben oder vielleicht mit Gas oder Wasserstoff? Die Zukunft der Mobilität ist ein bisschen wie ein Blick in eine Glaskugel.

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